Die klassische Rollenverteilung in einer Ehe kann man gut heißen oder nicht. Angehen tut es nur die beiden, die es vereinbart haben. Wenn einer etwas geändert haben möchte, dann muss er das ansprechen und aktiv werden. Dieses Geseier kann ich echt nicht mehr hören und ist für mich auch keine Entschuldigung für 14 Monate Betrug.
Ebenso wenig, dass er selber beschissen wurde. Stand ihm doch frei, danach zu gehen.
Ach so, kann er nicht. Wegen dem Haus. Das ihm gehört, wo er doch alleine dafür geschuftet hat, während seine Frau ein Parasitenleben geführt hat? Oder gab es auch dafür eine einvernehmliche Regelung zwischen den Eheleuten, die DU jetzt anprangerst?
Ehrlich, ich kann total verstehen, dass man sich verliebt. Sowohl, wenn man gebunden ist als auch in jemand gebundenes. Deshalb wird man aber ja nicht unzurechnungsfähig (obwohl: manchmal scheinbar doch

) und bleibt in der Verantwortung sich und anderen gegenüber. Du musst hier nicht in die Bresche für ihn springen - sein Leben, seine Entscheidungen. Die er nicht trifft, weshalb Du ihn ja retten musstest.
Ich werde ja immer ein wenig garstig, wenn ich lese, dass die Affäre innerhalb eines gemeinsamen Freundeskreis stattfindet. Das finde ich einfach nur "bäh". Sitzt Du mit ihm und seiner Frau am Tisch und Ihr verdrückt Euch zwischendurch zum Knutschen?