@nimmermehr
Danke, dass du deine Sicht als sich trennender Part hier schilderst. Es kann gut sein, dass es meinem Exfreund ähnlich geht.
Allerdings lasse ich ihn nicht wissen, wie es mir geht oder dass ich mir noch immer Hoffnung mache (das geht ihn nichts mehr an) und beantworte seine Nachrichten neutral bis fröhlich. Mitleid lese ich bei ihm auch eher nicht raus. Vielleicht ist er wirklich einfach um ein gutes Verhältnis bemüht. Als er sich trennte, meinte er auch, dass es schade wäre, wenn ich vollständig aus seinem Leben verschwände, weil er mich als Person noch sehr schätze, mich aber nicht mehr liebe.
Die letzte Vereinbarung bzgl. des Hauses ist, dass ich noch ca. 2 Jahre hier wohnen bleibe. Er meinte, ich könne seinetwegen so lange hier wohnen, wie ich möchte, aber zwei Jahre seien definitiv ok. Ich schätze, er sieht das Haus nur noch als Investition und denkt (so wie ich auch), dass man es in 2-3 Jahren deutlich besser wird verkaufen können als zum aktuellen Zeitpunkt.
Tja, also ist eigentlich alles geklärt und sein Verhalten erklärbar. Ich würde aber auch nie behaupten, meine Hoffnung sei rational. Das ist sie definitiv nicht

Also ist die Frage gerade: Wie wird man irrationale Hoffnungen los?
Zitat von _Konstantin:Ich verstehe Dich jedenfalls so, dass Hoffnung für Dich in dem Ganzen keinen Platz mehr haben sollte. Das sagst Du zwar und möchtest das auch so, ärgerst Dich aber dann über dein eigenes widersprüchliches Verhalten.
Ja, ja und nochmal ja! Das hast du sehr treffend zusammengefasst. Und ich gelobe Besserung!
Aber wie gesagt: Die Hoffnung verschwindet leider nicht einmal dann, wenn über Wochen gar kein Kontakt vorhanden ist
