Leah36
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Ich, geschieden und Mama von Aiden(14), seit 7 Jahren (eigentlich) überglücklich liiert mit meiner Liebe(52). Kontakt zum Kindesvater gibt es leider nicht.
Zusammen haben wir schon Einiges erfolgreich hinter uns gebracht.
Vor allem mein Partner hatte die letzten Jahre ein paar zermürbende Ereignisse, die wir zusammen aber gut überstanden haben.
Ich konnte ihn sehr unterstützen, nicht nur emotional, auch finanziell.
Umso mehr zermürbt mich das jetzt, da mir seine Unterstützung komplett fehlt!
Zusammen gezogen sind wir, durch eine berufliche Veränderung, recht rasch und alles hat wirklich super funktioniert. Wir waren die kleine Familie, die ich mir nach der wirklich schweren Zeit mit meinem Exmann und der Trennung gewünscht hatte, auch für meinen Sohn.
Seit ca.1,5-2 Jahren klappt's nicht mehr so mit dem Verständnis füreinander, was ich sehr, sehr bedauere.
Doppelt schwer macht es für mich, dass mein Sohn sich in der Puperät befindet und ich mich momentan sehr allein gelassen fühle.
Das raubt mir sehr viel Energie, da ich dringend Unterstützung, von meinem Partner gebrauchen könnte. Plötzlich aber nimmt er sich aus der Erziehung raus; sagt das ginge ihn nichts an. Das zieht mir fast den Boden unter den Beinen weg und macht mich gänzlich fassungslos.
Ich bin voll berufstätig und habe das Gefühl mich zerreißen zu müssen, auch, um zu vermitteln. Vermutlich liegt es am Pupertätsgehabe meines Sohns aber auch, dass mein Partner nun schon seit längerem eine sch.galstellung einnimmt.
Wenn ich nicht da bin, weil ich Dienst habe, funktioniert offenbar nichts wie gewohnt.
Das Schlimmste daran finde ich die fehlende Kommunikation, die mein Sohn, der sich in der Puperät damit auch schwer tut, aber meines Erachtens dringend benötigt.
Aiden traut sich inzwischen nicht mehr auf meinen Partner zuzugehen oder tut sich zumindest sehr schwer damit. Vielleicht ist es auch Trotz, das ist schwer zu beurteilen.
Mein Partner nimmt sich auch allgemein raus mit Aussagen wie: Das sei ihm zu anstrengend. usw.
Egal ob es bei alltäglichen Entscheidungen oder bei Dingen, wie beispielsweise der Urlaubsplanung ist.
Für mich ist es aber grundlegend wichtig, dass wir alle einen guten Draht zueinander pflegen und dass man miteinander kommuniziert!
Das ist auch nicht das Einzige, was mein Partner zu bemängeln hat.
Auch ich bin ihm, mit meiner peniblen Art inzwischen zu anstrengend geworden und soll das plötzlich ändern.
Seit geraumer Zeit beobachte ich seine Antriebslosigkeit, er ist nur noch am meckern und nimmt keine Rücksicht mehr.
Er regelt seinen Tagesablauf nur nach sich und seinen Bedürfnissen.
Sitzt nur noch am PC und TV, lässt sich auch körperlich gehen.
Offenbar bemerkt er diese Veränderung bei sich selbst nicht.
Von seiner Spontanität, seinem Elan und Charisma, seiner ganzen positiven Art; den Eigenschaften, in die ich mich verliebt hatte ist eigentlich nichts mehr wahrzunehmen für mich.
Gespräche führen wir viele, aber ich habe das Gefühl, dass er gar nichts an sich ran lässt.
Er lässt mich nicht mal mehr spüren ob er mich noch liebt, weder mit Worten noch mit Gesten.
Dann fühle ich mich hilflos und alleingelassen, so wie jetzt. und weiß gar nicht wohin mit mir.
Und meine Freunde und Familie möchte ich damit nicht belasten, schon gar nicht an Weihnachten.
Ich kann nicht verstehen, wohin der Mensch verschwunden ist, in den ich so verliebt war.
Meine Gefühle werden langsam taub, obwohl ich das gar nicht möchte und doch habe ich keinen Plan, wie das weitergehen soll.
Vielleicht kennt der Ein oder Andere diese oder eine ähnliche Situation und kann mir mit Rat zur Seite stehen.
Oder jemand weiß, wo ich mich hinwenden könnte. ich habe keinerlei Scheu davor Hilfe in Anspruch zu nehmen, denn ich möchte unsere Beziehung nicht einfach aufgeben.
Vorallem aber möchte ich wieder ein gegenseitiges Verständnis füreinander und einen feinfühligeren Umgang miteinander.
Dankeschön!