Anne55
Gast
Zitat von 151009:Was mir gefhlt hat die ganzen Jahre war einfach ein wenig Konsquenz der Tochter gegenüber. Man verliert diese nicht gleich, wenn man nach 1 Jahr sagt, dass der Mann nun gefälligst zu akzeptieren ist, zumal er alles erdenkliche für das Kind getan hat.
Es wird dir nichts bringen wenn du auf die Anderen schaust - denn wo blieb DEINE Konsequenz?
Du willst, daß sich etwas ändert, "über Pfützen-tragen" hat nicht funktioniert, deshalb brauchst du eine Veränderung deines Verhaltens.
Zitat:Natürlich ist es so, denn es gehören immer Zwei dazu, der, der macht und der, der das mit sich machen läßt.Und immer daran denken: auch ich mach(t)e Fehler und bin nicht perfekt.
Du warst 6 lange Jahre nicht konsequent genug, hast jeglichen Respekt von den Beiden verloren. Grenzen setzen zu können hat auch etwas mit Selbstbewusstsein und Attraktivität zu tun und ANGST.
Du bist deren rückradloser Spielball geblieben.
Warum war es dir nicht möglich der Tochter/Ehefrau z.B. zu sagen : Ich bestehe darauf, den Abend auch mal mit meiner Ehefrau/ohne Tochter allein zu verbringen (oder allein mit ihr zu reden, Essen gehen, in den Urlaub fahren, etc.) ?
Du kannst nur dich selbst ändern, nicht die Anderen.
Mein Vorschlag : Sprich ruhig und sachlich mit deiner Frau, ohne die Tochter ins Spiel zu bringen, letztendlich ist sie nur das Produkt ihrer Mutter.
Bleibe nur bei dir, sage wie du dich all die Jahre gefühlt hast,
wie es dir heute geht und das jetzt das Maß deiner Loyalität und ohnmächtiger Hinnahme überschritten ist, daß du dich vollkommen ausgeschlossen fühlst weil sie als Krönung des Ganzen hinter deinem Rücken jetzt auch noch eine wichtige Entscheidung, die auch dich und deine Lebensziele betrifft (Dachgeschossausbau), allein, ohne dich mit einzubeziehen, getroffen hat.
Frage gleich, was sie bereit ist zu ändern, damit du bleiben kannst, wenn nichts kommt sei DU konsequent und GEHE - vielleicht auch für immer !
Zitat:Menschen verlieren ihre wahre Güte auf die gleiche Weise,
wie Bäume von einer Axt zerstört werden.
Wie kann der menschliche Geist -ebenso wie der Baum-
sich seine Schönheit bewahren oder auch nur weiterleben
wenn er Tag für Tag auf´s Neue umgehauen wird ?"
Mencius, 400 vor Christus
Sei du der Baum, den die Axt nicht niedermachen kann.
Alles Gute, bin gespannt ob du auch deine Ellenbogen einzusetzen weißt.