Mondschein12
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"Hallo zusammen,
ich bin neu hier und habe lange gezögert, etwas zu schreiben – aber jetzt musste es einfach raus.
Nach 25 Jahren Ehe habe ich mich getrennt. Ich war sehr jung, als ich geheiratet habe. Wir haben zwei wunderbare Kinder, und es war nicht alles schlecht – aber der Alk. hat vieles zerstört. Ich habe gekämpft, gehofft, verziehen, immer wieder. Aber irgendwann konnte ich nicht mehr. Ich war müde vom Kämpfen, müde von leeren Versprechen. Ich habe aufgehört, gegen eine Wand zu reden.
Ich habe mich selbst dabei verloren, und obwohl ich inzwischen alleine lebe, merke ich jetzt erst, wie kaputt, leer und enttäuscht ich wirklich bin. Mein Ex hat noch Hoffnung, sucht ständig das Gespräch, oft auf eine Art, die mich runterzieht. Ich merke, dass ich keine Energie mehr dafür habe.
Als ich die Entscheidung zur Trennung endlich getroffen habe, war das einer der wenigen Momente, in denen ich innerlich Erleichterung gespürt habe – trotz allem Schmerz. Ich habe mir selbst wieder ein Stück Luft zum Atmen gegeben.
Zum Schluss bin ich sogar fremdgegangen – nicht aus Stolz, sondern weil ich mich so leer, einsam und unsichtbar gefühlt habe. Ich weiß, dass das nicht richtig war, aber es war ein Symptom dafür, wie sehr ich mich selbst verloren hatte. Ich verurteile mich nicht mehr dafür – ich versuche, mich zu verstehen.
Ich bin eigentlich eine starke Frau – aber auch sehr verschlossen. Ich kann mit meinen Freunden über vieles reden, aber nicht über das. Und ich verstehe langsam: Bevor ich jemals wieder jemandem mein Herz öffnen kann, muss ich erstmal anfangen, mich selbst zu heilen. Nur weiß ich nicht, wo und wie ich anfangen soll.
Vielleicht geht es jemandem ähnlich. Vielleicht war das jetzt zu viel für einen ersten Post. Aber ich danke euch, dass ihr das lest."
ich bin neu hier und habe lange gezögert, etwas zu schreiben – aber jetzt musste es einfach raus.
Nach 25 Jahren Ehe habe ich mich getrennt. Ich war sehr jung, als ich geheiratet habe. Wir haben zwei wunderbare Kinder, und es war nicht alles schlecht – aber der Alk. hat vieles zerstört. Ich habe gekämpft, gehofft, verziehen, immer wieder. Aber irgendwann konnte ich nicht mehr. Ich war müde vom Kämpfen, müde von leeren Versprechen. Ich habe aufgehört, gegen eine Wand zu reden.
Ich habe mich selbst dabei verloren, und obwohl ich inzwischen alleine lebe, merke ich jetzt erst, wie kaputt, leer und enttäuscht ich wirklich bin. Mein Ex hat noch Hoffnung, sucht ständig das Gespräch, oft auf eine Art, die mich runterzieht. Ich merke, dass ich keine Energie mehr dafür habe.
Als ich die Entscheidung zur Trennung endlich getroffen habe, war das einer der wenigen Momente, in denen ich innerlich Erleichterung gespürt habe – trotz allem Schmerz. Ich habe mir selbst wieder ein Stück Luft zum Atmen gegeben.
Zum Schluss bin ich sogar fremdgegangen – nicht aus Stolz, sondern weil ich mich so leer, einsam und unsichtbar gefühlt habe. Ich weiß, dass das nicht richtig war, aber es war ein Symptom dafür, wie sehr ich mich selbst verloren hatte. Ich verurteile mich nicht mehr dafür – ich versuche, mich zu verstehen.
Ich bin eigentlich eine starke Frau – aber auch sehr verschlossen. Ich kann mit meinen Freunden über vieles reden, aber nicht über das. Und ich verstehe langsam: Bevor ich jemals wieder jemandem mein Herz öffnen kann, muss ich erstmal anfangen, mich selbst zu heilen. Nur weiß ich nicht, wo und wie ich anfangen soll.
Vielleicht geht es jemandem ähnlich. Vielleicht war das jetzt zu viel für einen ersten Post. Aber ich danke euch, dass ihr das lest."