Zitat von Charly1964:Dein Text ist mit vielen Fragezeichen gespickt und ich kann Dir noch nicht einmal auf alle Fragen antworten.
Du hast Recht wenn du schreibst, es ist vorbei mein Verstand sagt mir das immer Tag für Tag.
hallo charly
die fragen sollten nur anregung zum nachdenken und zum bewusst machen helfen, die brauchst du hier nicht öffentlich beantworten.
Zitat:Mir wäre es wichtig wieder soviel Vertrauen haben zu können, wie ich hatte.
Sich einfach fallen lassen mit der Gewissheit aufgefangen zu werden.
wenn wir als erwachsene übermäßig lange dinge nicht verarbeiten können hängt es meistens mit unseren ganz frühen erfahrungen zusammen, das gefühl allein zu sein, nicht so geliebt und geschätzt zu werden wie wir sind, wir haben dann angst uns so zu zeigen wie wir sind aus angst vor ablehnung - es hinterläßt ein inneres gefühl von minderwertigkeit, d.h. zb. das gefühl nicht gut genug oder nicht liebeswert zu sein - dieses gefühl hinterläßt einen tiefen schmerz in uns und angst dieses gefühl immer wieder erleben zu müssen, davor wollen wir uns schützen weil es sich so "vernichtend" anfühlt.
dieses gefühl gilt es aufzulösen weil es unterschwellig immer da ist, die situation der trennung hat es nur wieder an die oberfläche geholt und es wird ohne aufarbeitung so bleiben, auch wenn es nicht ständig spürbar ist.
Zitat:Die Angst vor einer weiteren Enttäuschung, muß nicht zwingend so kommen aber hat sich tief eingebrannt.
Eben wieder so verletzt zu werden und ich weiß nicht ob das meine Seele nochmal schafft, sich davon zu befreien.
Ich kämpfe ja noch immer dagegen an und es ist schon einfacher als am Anfang meiner Trennung.
zur liebe gehört auch mut und die risikobereitschaft wieder erneut verletzt und enttäuscht zu werden, gerade jemand den wir lieben, den wir vertrauen kann uns besonders tief "berühren" im guten wie im negativen.
es gehört vertrauen - selbstvertrauen dazu - sich wieder öffnen zu können und gerade dieses urvertrauen kann schon ganz früh in uns gestört worden sein, dies gilt es zu heilen.
sich selbst bewusst sein: ich habe selbst die kraft und die macht mein leben zu gestalten und mich für die liebe zu entscheiden.
nur weil es mit einer person nicht geklappt hat die liebe für ewig aufrecht zu erhalten kann es dennoch beim nächsten male gelingen und wenn es wieder nicht für ewig reicht, werde ich wieder eine zeit darüber trauern, aber die welt dreht sich weiter, es ist nicht mein untergang, denn ich habe die macht und die kraft da wieder herauszufinden und das muss nicht unbedingt ein weg des leidens werden. der trauer und der sehnsucht - ja - aber es braucht kein vernichtend anfühlendes leid daraus entstehen.
im grunde ist es nicht die situation unter der wir leiden, es sind unsere gedanken, wie wir darüber denken und dieses denken löst diese gefühle in uns aus.
bewusst werden wie ich darüber -von mir- denke und gedanken korregieren wandelt auch diese gefühle wieder um.
es gilt liebevoller umgang und verständnis für sich selbst zu haben, völlige annahme der gefühle - dann kann heilung geschehen.
therapie kann hilfreich sein alte glaubensmuster aufzudecken und in positivere umzuwandeln.
wie stehst du zu dir selbst ?
was macht dich besonders, was macht die liebenswert ?
versuche dir immer wieder deine stärken bewusst zu machen, das baut dich auf, stärkt und gibt dir wieder mehr vertrauen.
lasse dir alle zeit die du brauchst für eine neue liebe aber warte nicht mehr länger in die verarbeitung zu gehen und versuche immer mehr loszulassen von deinen glaubensmustern - dann bist du bald wieder frei.
Zitat:Mich in gewissen Punkten ändern aber generell mich nicht verbiegen, es würde nur bedingt klappen.
Darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht.
es gilt überhaupt nicht darum dich zu verbiegen, im gegenteil - liebe und wertschätze dich, genauso wie du bist, lerne dich ohne deine masken zu zeigen, masken, die wir alle nach aussen zeigen, zu unserem eigenen schutz - lerne einfach du selbst zu sein, sei authentisch, dann ziehst du auch menschen in dein leben die es auch sind.
eine gute chance mit einem anderen glücklich zu sein.