@ShortyShortzn
Zitat von ShortyShortzn: Ich danke dir sehr für deine Worte.
Ich fühle mich so hilflos. Am liebsten würde ich nur laut schreien, damit mich jemand tröstet und es dann weg ist. Aber das wäre zu einfach.
Ich weiß zumindest, dass ich an meiner Kommunikation und meiner Ängstlichkeit arbeiten muss. Wie, weiß ich auch noch nicht.
Wenn dir nach schreien ist dann fahr doch auf ein Feld und schrei es aus dir heraus. Und jetzt denkst du dir bestimmt nein das könnte ich niemals machen. Doch kannst du. Wachse über dich hinaus, trau dir was zu. Ich kann mir vorstellen das du dich nach so einer langen Beziehungszeit erstmal wieder selber finden musst, weil man jahrelang nur als Einheit funktioniert hat.
Und das du erkannt hast das du an deiner Kommunikation und Ängstlichkeit arbeiten musst ist schonmal gut. Das wichtigste ist egal ob bei einer Beziehung oder Freundschaft, auf Arbeit , du musst hinter deiner Meinung stehen und davon überzeugt sein. Ich bin auch ein Mensch der sehr oft zweifelt und sich Gedanken darüber macht ob es richtig ist was ich sage. Ich habe auch in meiner letzten Beziehung nicht oft meine Meinung vertreten aus Angst vor Ablehnung oder das ich Verlassen werde. Du muss dein Selbstwertgefühl aufbauen dann ist es egal was andere denken und dann verschwindet auch diese Angst.
Zitat von ShortyShortzn: Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, jemals wieder jemanden an meine Seite zu lassen. Ich weiß nicht, ob der Gedanke normal ist.
Ich bin wahrscheinlich erst bereit dazu, wenn wir in naher Zukunft nicht mehr zusammen wohnen. Aber schon allein der Gedanke an das Wort „Akzeptanz“ löst bei mir direkt ein negatives Gefühl aus
Das geht auch den meisten so das man denkt man könne nie wieder so lieben oder findet nie mehr jemanden. Und das ist Quatsch , wenn du irgendwann über die Beziehung hinweg bist und bei dir selbst bist, Zufriedenheit ausstrahlt, dann wird ein neuer Partner kommen. Darüber solltest du dir aber jetzt auch keine Sorgen machen, weil du im hier und jetzt bist und das erstmal alles in deinem Tempo verarbeiten musst.
Bei mir war es das Wort Wahrheit, ich wusste sie eigentlich aber als sie mir meiner Freundin und Familie vor Augen geführt wurde hat sich alles in mir verkrampft.
Zitat von ShortyShortzn: Schmerz und Trauer zu fühlen ist sehr unangenehm. Dass man da durch muss, ist echt nicht fair
Leider bin ich noch negativer geworden, als ich es vorher irgendwie war. Einfach zu viel passiert in meinem kurzen Leben. Noch habe ich auch nichts, woran ich momentan Spaß haben könnte. Ich hoffe sehr, dass sich das irgendwann bessert
Nein das ist wirklich nicht fair, aber das Leben ist häufig nicht sehr fair. Ich arbeite in einem medizinischen Beruf wo mir Menschen jeden Tag von ihren Schicksalen erzählen. Ich habe mich so oft gefragt wie guten Menschen sowas passieren kann, was ist da der Plan vom Leben.
Aber was ich dann immer wieder bewundere ist, das sie freundlich sind und trotzdem ein lächeln schenken.
Manchmal sind es auch so kleine Dinge an den man sich erfreuen kann, man muss sie nur im Schleier wahrnehmen. Du musst dich aufraffen weil Stillstand Gift ist. Versuch Dinge zu machen die du magst, vielleicht macht es die ersten 3 mal kein Spaß und dann beim 4 mal könnte es schon ganz anders aussehen. Versuch egal wie negativ deine Gedanken sind auch positive fließen zu lassen. Auch wenn du kein positives Gefühl dabei spürst, irgendwann wird es kommen.
Nichts zu danken wir sind doch alle in der gleichen Lage und jeden tut es gut wenn man sich ein Stück verstanden fühlt.
🤗 Und du nervst hier niemanden, wer sich für deinen Beitrag interessiert der ist hier , wen es nicht gefällt der geht wieder und das ist auch nicht schlimm.
😉 Zu meiner Geschichte kurz gefasst.
Wir waren 1 Jahr zusammen, haben noch 1 Woche vor der Trennung ein zusammen ziehen und dann auch Kinder geplant. Die Beziehung lief eigentlich schon nach den ersten Monaten nicht gut. Er war mehrmals nicht ehrlich zu mir, er starrte ständige andere Frauen an,es gab mehrere Sachen mit Frauen( nicht fremdgegangen), er fühlte sich irgendwann eingeengt und wollte immer mehr Freiheiten,gab mir das Gefühl das ich nicht willkommen bei ihm bin. Das sind einige Red Flags von vielen. Ich war auch nicht perfekt in der Beziehung habe ihn häufig kritisiert und bin unter Alk. in Streits ausgerastet. Letztendlich haben wir beide das schlimmste in uns hervorgeholt. Die Trennung war mehr als notwendig nur wollte ich immernoch dran festhalten. Nach fast 2 Monaten kann ich sagen ich bin mittlerweile froh aus dieser Beziehun raus zu sein weil sie wie Gift für mich war. Aber ich bin noch immer sehr angefressen wie er es durchgezogen hat, eiskalt, mir die ganze Schuld gegeben und einfach weg als hätte es ihm nie was bedeutet.
Möchtest du darüber Berichten was in deinem Leben so passiert ist ? Du kannst auch gerne eine PN schreiben.