maddy
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habe mich in einen Komilitonen verliebt. Wir haben jede freie Minute miteinander verbracht. Für mich war klar, dass er sich auch in mich verliebt hat, da er immer Körperkontakt zu mir aufgenommen hat und mir immer wieder angeboten hat bei ihm zu schlafen. Da sich bei mir das Verliebtsein erst allmählich einstellte, lehnte ich erst mal das Übernachten ab. Er hat sich immer mehr zurückgezogen. Vor den Semesterferien habe ich in einer E-Mail verraten, dass ich mich ihn verliebt habe. Er schrieb mir einfach nur: Danke für deine Ehrlichkeit und wir können ja schon so offen miteinander umgehen, sonst nichts! Was sollte ich nur dazu sagen. Später kam dann ja, wir sind doch wirklich gute Freunde! Danach Beginn der Semesterferien. Von ihm kam erst mal zwei Wochen nichts.
Ich habe wahnsinnig gelitten, Schlafprobleme, Konzentrationsprobleme, mir ging es einfach nur schlecht. Nach zwei Wochen kamen dann ganz belanglose E-Mails, was er so alles macht. Kein, wie geht es Dir denn jetzt. Ich habe ihm zurückgeschrieben, dass es mir total schlecht geht. Er hat noch so getan als tut ihm das alles sehr leid. Wir haben nun gegenseitig versucht uns Mails auf ganz belangloser Basis zu schicken und haben uns einmal getroffen. Nach dem Treff ging es mir ganz beschissen. Er hat dieses Thema nicht einmal mehr angesprochen. Nun geht das Semester wieder los. Wie soll es nur werden? Ich habe mit ihm die Kurse gemeinsam und begegne ihm fast täglich.
Wie soll ich nur mit so jemandem weiterhin befreundet sein, wo ich doch immer noch mehr für ihn empfinde und er sich so mies mir gegenüber verhält.
Hat jemand von Euch eine Idee? Ich weiß auch nicht wie das werden soll. Jede Begegnung ist eine Qual für mich.

Die Distanzliebe per Mail ist allein waswie unglücklich, in der Luft hängend ...