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Vivien1961
Gast
Hallo Ihr, mir ist was schreckliches passiert. Weiss garnicht wo ich anfangen soll. Also vor zwei Jahren hat mich mein damaliger Partner mit dem ich 10 Jahre zusammen war innerhalb von 5min verlassen. Ich muss dazu sagen, dass er ein Narzist ist wie er im Buche steht. Ich wurde während der Beziehung immer kraftloser und verschlossener. Ich hatte meinem damaligen Psychologen im Jahr 2010 schon davon berichtet und er sagte mir damals schon, dass ich auf mich Acht geben soll da sehr davon auszugehen ist, dass es hier um Narzißmus geht. Zum damaligen Zeitpunkt wusste ich garnicht was das bedeutet. Wer Erfahrungen mit solchen Wesen gemacht hat, weiss sicherlich wovon ich rede. Naja jedenfalls hat mein ex damals schon seine Jugendliebe ausfindig gemacht mit ihr schon die komplette Zukunft geplant, wie Wohnortwechsel, neuen Job. ach ja einfach alles und ich wusste von nichts. Das war sehr dramatisch damals, mir ging es Hundeschlecht und wusste wochenlang garnicht was passiert ist. Ich hab dann aber angefangen mich daraus zu kämpfen,wollte meinem Ex nicht den Triumpf gönnen, dass ich liegen bleibe.
Ein halbes Jahr hab ich das alleine durchgehalten, aber da Narzissten ja keine Ruhe geben und ja so gerne noch Nachtreten wenn man schon am Boden ist könnte ich dann nicht mehr, mein Körper hat sich nur noch wie Watte angefühlt.
Das war der Zeitpunkt das ich wieder um Therapie bei meinem langjährigen Psychologen gebeten habe. Nach 2 Monaten war dann ein Termin frei und ich konnte mit seiner Hilfe wieder aufstehn. Ich kürz an der Stelle ab.
Es war ab Anfang letzten Jahres richtig gut. Ich könnte wieder anfangen mir selbst zu vertrauen (da man ja völlig kirre im Kopf ist wenn man mit so einem Wesen zusammen war) Hab mich dann sogar getraut das erste mal alleine in den Urlaub zu fliegen(meine Kinder staunten nicht schlecht, hätten sie mir nicht zugetraut). Also ich will damit sagen, mit Hilfe meines Psychologen, den ich über 20 Jahre kenne, könnte ich grosse Teile dieser schlimmer Zeit verarbeiten bzw. lernen damit umzugehen.
Als ich strahlend aus dem besagten Urlaub zurück in der Therapie war begann es dort merkwürdig zu werden. Ich freute mich so, daß das Abenteur (Risiko) mit dem Urlaub für mich richtig und gut war. Das hat mir soviel Selbstvertrauen gegeben. Mir ging es immer besser mit Hilfe meines Therapeuten. Aber er meinte dann, dass er die professionelle Distanz verloren hätte und das er ja auch nur ein Mann sei, das er in den Jahren in denen ich nicht bei ihm war immer wieder an mich gedacht hat usw. (Ich hab auch gesehen, daß er erregt war. )
Ich muss dazu sagen das ich in den Momenten garnicht darauf reagieren konnte, weil für mich hat an der Stelle bis dahin immer nur die Person ohne Geschlecht da gesessen, dem ich so viele Jahre so viel anvertraut habe, dem ich vertraut habe. Ich wußte überhaupt nicht wie ich das alles einordnen sollte.
Zumal ich sowieso so eine unwahrscheinliche Angst vor Nähe habe. Ich könnte mir Z.Zt. garnicht vorstellen einen Mann in meine Nähe zu lassen. Dass ist der Rest den ich noch nicht verwunden habe, aus der Trennung von meinem Ex. Das war für mich zu schlimm, was dieser Mensch da nach der Trennung noch mit mir gemacht hat. Diese Thema wollte ich noch in der Therapie besprechen. Ich bin jedenfalls auf Abstand zum Therapeuten gegangen wiel ich garnicht wusste was los war. Auf einmal saß da nicht mehr die Person, die ich so lange kannte. Mein Thera reagierte jedenfalls in den letzten Std. die ich bei ihm war, eher wir ein verletztes männliches Ego. Er erzählte mir auf einmal privates, was er sonst nie gemacht hat. In der letzten std. das er jetzt endlich das gefunden hat was er immer gesucht hat, bei mir im Nachbarort. (Obwohl er verheiratet ist?)
An dem Samstagabend nach der letzten Std. bei ihm fuhr er aufeinmal 2-3 km sehr dicht mit seinem Auto hinter mir her. Da hab ich dann nur gesehen das er ein hämisches Grinsen im Gesicht hatte. Nach all dem habe ich die Therapie dann abgebrochen, weil für mich überhaupt keine Möglichkeit mehr war die normal weiterzuführen. Ich hab das sehr schweren Herzens gemacht, weil ich mich immer wohl gefühlt habe und es ja auch noch was zu bearbeiten gab.
Das ganze ist jetzt über ein halbes Jahr her und ich muss euch sagen das ich immer noch nicht weiß wie ich damit fertig werden soll. Ich bin immer noch zutiefst geschockt und traurig
Ich musste das mal aufschreiben weil ich das Gefühl habe ich zerbreche da dran.
Vielleicht hat ja jemand einen Rat für mich, wie ich besser damit umgehen kann?
Vielen Dank schon mal fürs lesen is sehr lang geworden
Ein halbes Jahr hab ich das alleine durchgehalten, aber da Narzissten ja keine Ruhe geben und ja so gerne noch Nachtreten wenn man schon am Boden ist könnte ich dann nicht mehr, mein Körper hat sich nur noch wie Watte angefühlt.
Das war der Zeitpunkt das ich wieder um Therapie bei meinem langjährigen Psychologen gebeten habe. Nach 2 Monaten war dann ein Termin frei und ich konnte mit seiner Hilfe wieder aufstehn. Ich kürz an der Stelle ab.
Es war ab Anfang letzten Jahres richtig gut. Ich könnte wieder anfangen mir selbst zu vertrauen (da man ja völlig kirre im Kopf ist wenn man mit so einem Wesen zusammen war) Hab mich dann sogar getraut das erste mal alleine in den Urlaub zu fliegen(meine Kinder staunten nicht schlecht, hätten sie mir nicht zugetraut). Also ich will damit sagen, mit Hilfe meines Psychologen, den ich über 20 Jahre kenne, könnte ich grosse Teile dieser schlimmer Zeit verarbeiten bzw. lernen damit umzugehen.
Als ich strahlend aus dem besagten Urlaub zurück in der Therapie war begann es dort merkwürdig zu werden. Ich freute mich so, daß das Abenteur (Risiko) mit dem Urlaub für mich richtig und gut war. Das hat mir soviel Selbstvertrauen gegeben. Mir ging es immer besser mit Hilfe meines Therapeuten. Aber er meinte dann, dass er die professionelle Distanz verloren hätte und das er ja auch nur ein Mann sei, das er in den Jahren in denen ich nicht bei ihm war immer wieder an mich gedacht hat usw. (Ich hab auch gesehen, daß er erregt war. )
Ich muss dazu sagen das ich in den Momenten garnicht darauf reagieren konnte, weil für mich hat an der Stelle bis dahin immer nur die Person ohne Geschlecht da gesessen, dem ich so viele Jahre so viel anvertraut habe, dem ich vertraut habe. Ich wußte überhaupt nicht wie ich das alles einordnen sollte.
Zumal ich sowieso so eine unwahrscheinliche Angst vor Nähe habe. Ich könnte mir Z.Zt. garnicht vorstellen einen Mann in meine Nähe zu lassen. Dass ist der Rest den ich noch nicht verwunden habe, aus der Trennung von meinem Ex. Das war für mich zu schlimm, was dieser Mensch da nach der Trennung noch mit mir gemacht hat. Diese Thema wollte ich noch in der Therapie besprechen. Ich bin jedenfalls auf Abstand zum Therapeuten gegangen wiel ich garnicht wusste was los war. Auf einmal saß da nicht mehr die Person, die ich so lange kannte. Mein Thera reagierte jedenfalls in den letzten Std. die ich bei ihm war, eher wir ein verletztes männliches Ego. Er erzählte mir auf einmal privates, was er sonst nie gemacht hat. In der letzten std. das er jetzt endlich das gefunden hat was er immer gesucht hat, bei mir im Nachbarort. (Obwohl er verheiratet ist?)
An dem Samstagabend nach der letzten Std. bei ihm fuhr er aufeinmal 2-3 km sehr dicht mit seinem Auto hinter mir her. Da hab ich dann nur gesehen das er ein hämisches Grinsen im Gesicht hatte. Nach all dem habe ich die Therapie dann abgebrochen, weil für mich überhaupt keine Möglichkeit mehr war die normal weiterzuführen. Ich hab das sehr schweren Herzens gemacht, weil ich mich immer wohl gefühlt habe und es ja auch noch was zu bearbeiten gab.
Das ganze ist jetzt über ein halbes Jahr her und ich muss euch sagen das ich immer noch nicht weiß wie ich damit fertig werden soll. Ich bin immer noch zutiefst geschockt und traurig
Ich musste das mal aufschreiben weil ich das Gefühl habe ich zerbreche da dran.
Vielleicht hat ja jemand einen Rat für mich, wie ich besser damit umgehen kann?
Vielen Dank schon mal fürs lesen is sehr lang geworden
Daraufhin hat er mir brieflich geantwortet. Darin steht, daß das nicht so war.Er die Sätze nie gesagt hat
Das ist das schlimme für mich. Er weiß was war (Was Supervision ist wusste ich bis dahin garnicht)
