@Aloy
Servus! Herzlich willkommen!
10 Jahre - das sind ja nicht nichts, jedenfalls mehr als ich habe

. Vielleicht ist einfach genau jetzt der Punkt gekommen, an dem Du nicht mehr alles nur mit Dir selbst ausmachen möchtest. Und allein das finde ich schon einen wichtigen Schritt.
Wenn ich lese, was in letzter Zeit alles bei Dir zusammengekommen ist, dann kann das schon herausfordernd sein. Dennoch ist es aber auch etwas, was bewältigbar ist. Und deswegen bist ja hier, um Dir Tipps zu holen,
Besonders hängen geblieben ist bei mir Dein Satz, dass Du nicht gut Hilfe annehmen kannst. Vielleicht liegt genau darin gerade eine Deiner schwierigsten Aufgaben: nicht noch stärker zu werden, sondern zuzulassen, dass jemand ein Stück mitträgt. Ich würde den Rat Deines Hausarztes bezüglich Therapie bzw. Tagesklinik zumindest offen prüfen. Nicht als Zeichen des Scheiterns, sondern weil Du gerade sehr deutlich beschreibst, wie sehr Deine Reserven aufgebraucht sind.
Dass du ein wunderbares Verhältnis zu deinen Eltern hast, finde ich übrigens unglaublich wertvoll. Vielleicht dürfen auch sie momentan ein bisschen mehr für Dich da sein, selbst wenn Hilfe anzunehmen schwerfällt.
Vielleicht war Deine Anmeldung hier gar nicht so verrückt. Vielleicht war sie einfach genau richtig.
🙂Ein paar Fragen fürs bessere Verständnis habe ich (sehr kurz formuliert, kämpfe gerade gegen das Einschlafen

):
1) Eigenheim => d.h. neu errichten lassen, sanieren? Mit einem Partner (von dem man nichts liest)? Warum keine Wohnung?
2) Warum ein kleiner Freundeskreis? Kein Interesse von Dir, Zeitmangel ...?
3) Warum ein Stadtwechsel?
4) Körperliche Symptome: Neu oder auch schon früher gewesen? Wenn ja, in welchen Situationen?
5) Warum keine Hobbys mehr? Welche hattest Du?
Ich wünsche Dir sehr, dass aus diesem riesigen Berg bald wieder viele kleine, überschaubare Hügel werden. Du musst nicht alle gleichzeitig besteigen.
Alles Gute!