wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.
Mein neues Leben beginnt -jetzt, genauer gesagt:Kinder ziehen aus, Beziehung zerbrochen, Herzschmerz am Heilen, Job ruht, alles offen, unerträglich frei, irgendwie gut, irgendwie beängstigend Im Moment bin ich eher im Süden der Republik, könnte aber auch ganz woanders hin. Wer startet auch nochmal neu, jenseits der 50, gern aelter, juenger, freue mich ueber Austausch, Freundschaft, Liebe, Inspiration.
•
x 2#1
FrauDrachin Mentorin
Beiträge:
5633
Themen:
4
Danke erhalten:
14078
Mitglied seit:
Hey du, wollte dir mal sagen, dass ich deine poetische Art zu schreiben mag! "unerträglich frei"... L.G. von der Drachin
•
x 2#2
A
Neues Leben-suche Austausch, Freundschaft, Liebe
x 3
E
Emma75 Gast
Ich fühle auch eine gewisse Nähe zu Dir. Natürlich kann ich unser Leben nicht vergleichen - Dein Unfall ist unfassbar und ich bewundere die Stärke mit der Du weitermachst und Dich trotzdem immer wieder hinterfragst. Aber dieser Moment, sich endlich von der inneren Sehnsucht zu befreien "die Kleine" zu sein und sich klein machen zu lassen, das kenne ich gut! Auch dieses Schwanken zwischen "hier bin ich" und "ich würde mich gerne hinter einem Mann verstecken" kenne ich. Gerade überwiegt "hier bin ich" und das ist wohltuend. Behalte Deinen Kurs bitte bei - Dein komischer Macho war Dir keinen Meter gewachsen. Deine Kinder gehen Dir niemals verloren - auch wenn sie jetzt erst mal ihr eigenes Leben beginnen - sei stolz darauf, denn die Basis hast Du gelegt!
•
x 4#3
senzanome Mitglied
Beiträge:
1143
Themen:
4
Danke erhalten:
3002
Mitglied seit:
Danke, es tut wirklich gut, Eure Worte zu lesen, meine Selbstwahrnehmung ist tatsächlich zu einem Zerrbild geworden, zumindest manchmal. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, mir in nächster Zeit soviele Optionen wie moeglich offen zu halten, wollte erst in die Stadt, in der ich einige Bekannte habe zurückkehren, das habe ich verworfen. In guten Momenten spüre ich fast eine vorfreudige Spannung auf das, was nun kommen mag, ich hätte Lust, eine Art Welten"bummlerin" (gross Laufen geht ohnehin nicht), zu werden, die Frau ohne festen Wohnsitz, von Herberge zu Herberge (statt nur Jugendherbergen, sollte es Seniorenherbergen geben-)), neue Menschen, Orte und mich selbst entdecken, das treibt mich an, auch wenn ich recht beeinträchtigt bin, nein, gerade deshalb. Aber mitunter erwischt mich die bittersuesse Melancholie, Erinnerungen an ein Leben zu dritt, das es nie mehr geben wird, aber danke, ja, das ist das Mutter - Los, das Los-Lassen und sich an der Freiheit der Kinder, ihrer Selbststaendigkeit zu freuen und die eigene, wieder erlangte, genießen zu lernen.
ihrer Selbststaendigkeit zu freuen und die eigene, wieder erlangte, genießen zu lernen.
Ja, das ist schwer, aber auch irgendwie schön. Kannst Du denn reisen? Körperlich und hast Du die finanziellen Mittel dazu? Dann mach das doch! Ich träume schon lange davon mit meinem Dachzelt einfach mal los zu fahren und zu schauen wo ich lande (Osteuropa und weiter östlich interessiert mich sehr), aber meine Kinder sind noch nicht erwachsen und brauchen mich noch eine Weile - aber so bald die Kleine ausgezogen ist (in ca. 5 Jahren) hält mich nix mehr.
•
x 2#5
senzanome Mitglied
Beiträge:
1143
Themen:
4
Danke erhalten:
3002
Mitglied seit:
@Emma
Schoen, dass es noch jemanden in die Ferne (relativ) zieht. Mit dem Zelt würde ich es körperlich nicht schaffen, habe ich als Studentin gemacht, tolle Zeiten, nur gute Erlebnisse und Bekanntschaften und das als junge Frau allein! Ich werde mit Sprachreisen anfangen, da sind Unterkünfte inklusive,man hat Kontakte, eine gewisse Struktur und ein sicheres Bett, mal sehen, wieviele Sprachen ich danach kann -) gibt aber auch Kultur und Kulinarische Angebote, ich brauche diese Freiheit, das Alleinreisen, mich wieder-neu-finden nach 19 Jahren im geliebten (!) Dienste als Mutter einfach. Was wäre auch die Alternative? In einem Zimmer sitzen und warten, ob sich wer meldet...?