Helli
Gast
der Anlass für den Start meines zweiten Themas ist mein gestriger Abend. Zur Ablenkung aus meiner kummerbeladenden Situation hab ich mir gestern abend ausgehen verordnet und es war richtig schön und witzig. Ich habe mir zwei befreundeten Paaren etwas unternommen. Was mir trotz des netten Abends aber massiv aufgefallen ist: Ich war abgenervt von den Leuten als Paar. Dieses Gefühl hatte ich noch nie! In meinen vorherigen Single-Zeiten ist mir das quasi nichtmal aufgefallen. (Ich bin immer auch gerne Single, bin immer mal gern allein und habe auch "Alleine-Hobbies" usw.)
So, woran liegt das. Natürlich an meiner aktuellen Situation, die nicht so fröhlich ist. Da die Trennung sich als Prozess aber schon länger hinzog, richte ich den Blick schon immer mal nach vorn. Und dort steht in ganz großen Buchstaben die Erkenntnis, dass ich jetzt mit Sicherheit sehr sehr lange Single bleiben werde.
Diese Erkenntnis speist sich aus meinen Erfahrungen vor und auch während der Affäre. Ich werde seit Jahren zum Großteil nur noch von vergebenen/verheirateten Männern angemacht. Die zwei Dates die ich ansonsten in der Zeit und davor hatte waren ziemlich schräge Vögel, um die 40 und noch nie in längerer Beziehung usw.
Dieses ganze Phänomen hat sicher mit meinem Alter zu tun.
Das Mitmachen bei meiner vergangenen Affäre liegt sicher an einer dann empfundenen Bedürftigkeit vorallem in Hinsicht auf "körperliche Bedürfnisse" und ich frag mich jetzt echt etwas gegruselt, wie das werden soll.
Es ist natürlich noch alles sehr frisch, aber solche Gedanken treiben mich sehr um und ich verspüre nicht wie sonst Momente des Optimismus, in denen ich wirklich weiß, es wird alles gut werden. Nein, ich glaube, es wird nicht gut werden.
Wie geht Ihr mit solchen Situationen um? Kennt Ihr solche Bedenken oder auch Erfahrungen, gerade in diesem Alter um die 40?
Vielen Dank.


