Zitat von étoile*:Hallo zusammen. Wenn ein Mann während der Schwangerschaft zwecks einer anderen Frau das Weite sucht und sich noch nicht Mal mehr für das geborene Kind interessiert: widerspricht das nicht sämtlicher Natur? Ich frage mich, wie lange man sich solch einer (emotionalen) Verantwortung entziehen kann und inwieweit bzw. ...
Zuerst tut es mir Leid, dass dir so etwas widerfährt oder widerfahren ist. Zum Kinder machen oder nicht (Verhütung) sind immer beide zuständig. Wenn es ein einseitiges Wunschkind ist, dann könnte man den Mann verstehen.
Im Bekanntenkreis habe ich eine Frau die wollte unbedingt noch ein Kind vor 40, hat sich dann einfach einen Mann gesucht der etwas von ihr wollte, gewartet bis sie schwanger war und dann gesagt, dass sie ihn nicht liebt....
Wenn du hier fragst ob es gegen die Natur widerspricht, müsste man weiter vorne ansetzen. Es gibt nur ein Säugetier dass ihre Brust nahezu gleich groß trägt wenn sie säugt oder wenn sie nicht säugt - und das ist der Mensch. Als der Mensch noch Höllenbewohner war, war nicht immer klar wer der Vater vom Nachkommen war, auch wenn es ein festen "Partner" gab. Somit konnte die Frau mit ihrem Geruchssinn den Mann raussuchen mit dem sie meint den stärksten und besten Nachwuchs zu zeugen.
Noch ergänzend, die meisten Säugetiere haben Geschlechtsverkehr zum fortpflanzen und die Gattung zu erhalten und nicht zum "Spaß" haben, weil gerade Lust danach ist.
Unterm Strich möchte ich dir sagen, dass es keine Biologie gibt die dafür sorgt, dass man eine Verantwortung übernehmen muss.
Noch etwas zu den Müttern, es gibt immer mehr Frauen die nach der Entbindung an Baby Blues oder Wochenbettdepressionen leiden als früher - je nach Seiten im Internet 10 - 20%. Das gleiche gibt es auch für die Männer, wobei das nicht so oft diagnostiziert wird. Die Mutter meiner Tochter hatte das sogar heftig und musste ca. 3 Monate stationär genommen werden - natürlich ohne Kind, das war solange bei mir. Da kamen dann aussagen wie, weshalb soll ich das Stück "Holz" füttern, es konnte keine Liebe für das Kind empfunden werden.