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Next während Schwangerschaft - Biologie?

T

étoile*
Mitglied

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1
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Hallo zusammen.
Wenn ein Mann während der Schwangerschaft zwecks einer anderen Frau das Weite sucht und sich noch nicht Mal mehr für das geborene Kind interessiert: widerspricht das nicht sämtlicher Natur?
Ich frage mich, wie lange man sich solch einer (emotionalen) Verantwortung entziehen kann und inwieweit bzw. wie lange hier die neue Frau als Ablenkung fungieren kann?

Rudi Ratlos

#1


FloraVita
Hallo,

neben Biologie spielen auch noch andere Sachen eine Rolle. Manchmal eine größere. Zum Beispiel Charakter...

x 3 #2


A


Next während Schwangerschaft - Biologie?

x 3


T
Wohl wahr. Es ist nur absolut unlogisch für mich.
Rechnungen nicht zu öffnen kann heißen, dass man derzeit keine Rechnungen "offen hat" und nichts zahlen muss. Aber auch nur ganz theoretisch.

#3


VictoriaSiempre
Ich weiß nicht, inwieweit Biologie dabei einer Rolle spielen sollte. Das tut sie ja manchmal auch nicht bei Frauen, die das Kind austragen und Schwangerschaft/Geburt durchleben Unwissender Smiley
Sie spielt bei manchen Elternteilen auch keine Rolle, die ihr Kind/ihre Kinder über längere Zeit ganz „normal“ betreut und versorgt haben und sich nicht mehr sehr für sie interessieren, wenn ein neuer Partner auf der Bildfläche erscheint.

Es mag vielleicht während der Schwangerschaft eine Rolle spielen, ob das Kind von beiden erwünscht ist - aber auch da gibt es hier Geschichten zu lesen, wo der Vater trotzdem gegangen ist.

Du fragst zu allgemein, geht es um Deine eigene Geschichte? Vielleicht magst Du ein wenig mehr zu den Umständen erzählen? Wobei hier natürlich niemand eine Glaskugel hat und deshalb die Gedanken des Vaters lesen kann.

Persönlich habe ich wenig Verständnis für Männer, die während einer Schwangerschaft aus einer gefestigten (!) Beziehung ausbrechen. Ein bißchen mehr Verständnis (was nicht gleichzusetzen ist mit „finde ich in Ordnung“! Verhütung ist in jedem Fall auch Sache des Mannes!) habe ich für Männer, die sich nach kurzer Beziehung dazu entscheiden, nicht Familienvater sein zu wollen und deshalb gehen.

Wie es jemand schafft, sich nicht für sein Kind zu interessieren - keine Ahnung, ist jenseits meiner Vorstellungskraft; aber geben tut es das massenhaft.

Da bleibt zu hoffen, dass mindestens das andere Elternteil dieses Kind liebt und umsorgt. Der abwesende Vater/die abwesende Mutter sollte dann zumindest zur Kasse gebeten werden.

Die andere Frau (in Deiner Geschichte) würde ich da völlig außen vor lassen. Die wird ihn nicht gefesselt und geknebelt entführt haben.

x 2 #4


tesa
Zitat von étoile*:
Ich frage mich, wie lange man sich solch einer (emotionalen) Verantwortung entziehen kann und inwieweit bzw. wie lange hier die neue Frau als Ablenkung fungieren kann?

Auf ewig. Ich bin das Kind eines solchen Vaters.

x 2 #5


Suzi
Zitat von étoile*:
Hallo zusammen. Wenn ein Mann während der Schwangerschaft zwecks einer anderen Frau das Weite sucht und sich noch nicht Mal mehr für das geborene Kind interessiert: widerspricht das nicht sämtlicher Natur? Ich frage mich, wie lange man sich solch einer (emotionalen) Verantwortung entziehen kann und inwieweit bzw. ...

Ich kenne das aus dem Freudeskreis... nach Jahren tauchte plötzlich der Vater auf und suchte den Kontakt zu seinem Kind, das inzwischen schon Erwachsen war. Aber nicht ohne Hintergedanken lies er sich blicken.... denn es ging um finanzielle Unterstützung, der derjenige ja nachkommen müsse weil Verwandschaft 1. Grades. Da fällt einem erstmal der Kinnladen....

#6


L
Hallo @étoile*

Ich weiß nicht wie es für andere Männer ist und es hängt sicherlich auch vom Alter/Lebensabschnitt ab aber mein Sohn war während der Schwangerschaft für mich nicht greifbar.
Er war geplant, aber die "wir sind schwanger Nachricht" hat in mir jetzt nicht so ein riesen Glücksgefühl ausgelöst ich war bei fast allen Ultraschall/Frauenarztbesuchen dabei ... hab ihn treten gespürt, aber real war es da noch nicht.

Vater bin ich erst geworden wie er auf der Welt gekommen ist und Vater war ich danach auch zu 100 % ich empfinde noch heute ein tiefes Glücksgefühl wenn ich dran denke wie ich ihn im Tragetuch umhergetragen habe.
Aber vor der Geburt da waren kein "Vatergefühle".

Von drm wenigen was du schreibst vermute ich auch das er eher davon läuft (will ich überhaupt schon Vater sein? Schaff ich das? ... keine Ahnung was da vielleicht noch schlummert) ... warum sollte er sich zukünftig also seinem Kind und damit seiner Flucht/ seiner Angst stellen?

Grüße

#7


J
Zitat von étoile*:
Hallo zusammen. Wenn ein Mann während der Schwangerschaft zwecks einer anderen Frau das Weite sucht und sich noch nicht Mal mehr für das geborene Kind interessiert: widerspricht das nicht sämtlicher Natur? Ich frage mich, wie lange man sich solch einer (emotionalen) Verantwortung entziehen kann und inwieweit bzw. ...

Zuerst tut es mir Leid, dass dir so etwas widerfährt oder widerfahren ist. Zum Kinder machen oder nicht (Verhütung) sind immer beide zuständig. Wenn es ein einseitiges Wunschkind ist, dann könnte man den Mann verstehen.
Im Bekanntenkreis habe ich eine Frau die wollte unbedingt noch ein Kind vor 40, hat sich dann einfach einen Mann gesucht der etwas von ihr wollte, gewartet bis sie schwanger war und dann gesagt, dass sie ihn nicht liebt....

Wenn du hier fragst ob es gegen die Natur widerspricht, müsste man weiter vorne ansetzen. Es gibt nur ein Säugetier dass ihre Brust nahezu gleich groß trägt wenn sie säugt oder wenn sie nicht säugt - und das ist der Mensch. Als der Mensch noch Höllenbewohner war, war nicht immer klar wer der Vater vom Nachkommen war, auch wenn es ein festen "Partner" gab. Somit konnte die Frau mit ihrem Geruchssinn den Mann raussuchen mit dem sie meint den stärksten und besten Nachwuchs zu zeugen.
Noch ergänzend, die meisten Säugetiere haben Geschlechtsverkehr zum fortpflanzen und die Gattung zu erhalten und nicht zum "Spaß" haben, weil gerade Lust danach ist.
Unterm Strich möchte ich dir sagen, dass es keine Biologie gibt die dafür sorgt, dass man eine Verantwortung übernehmen muss.
Noch etwas zu den Müttern, es gibt immer mehr Frauen die nach der Entbindung an Baby Blues oder Wochenbettdepressionen leiden als früher - je nach Seiten im Internet 10 - 20%. Das gleiche gibt es auch für die Männer, wobei das nicht so oft diagnostiziert wird. Die Mutter meiner Tochter hatte das sogar heftig und musste ca. 3 Monate stationär genommen werden - natürlich ohne Kind, das war solange bei mir. Da kamen dann aussagen wie, weshalb soll ich das Stück "Holz" füttern, es konnte keine Liebe für das Kind empfunden werden.

#8