evanescere
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seit Tagen verfolge ich anonym dieses Forum. Manchmal entdecke ich Probleme von mir hier wieder. Heute dachte ich mir ich schreibe mir alles von der Seele und hab mich angemeldet.
Ich kann nicht mehr, bin am Ende und weiß einfach nicht mehr weiter.
Verzeiht mir wenn der Fred hier falsch ist und jegliche Rechtschreibfehler.
Ich versuch es kurz zu halten und auch nicht jedes Detail schreiben da ich anonym bleiben möchte, aber es ist trotzdem eine laaaaange Geschichte.
Mein Mann und ich sind seit 19 Jahren zusammen davon 12 Jahre verheiratet. Wir haben 2 Kinder
Es gab wie in jeder Ehe auf und ab´s, diese waren aber vollkommen o.k..
Seit einigen Jahren ist mein Mann selbständig. Er hat viel gearbeitet und uns sehr vernachlässigt. Das arbeiten war manchmal ein Thema aber ich habe in den Jahren gelernt zurückzustecken. Er tut das ja auch für uns, damit wir ein schönes Leben haben.
Aber wenn das Kind eingeschult wird und der Vater bei der Einschulung wegfahren muss finde ich das daneben von ihm (ein Beispiel wann wir uns stritten).
Es ging mir nicht darum wann er nach Hause kam, sondern wenn wichtige Abschnitte unserer Kinder waren, war er da auch nicht immer anwesend war.
Wenn er von der Arbeit kam Abends saß er vorm Fernseher und schaute Fußball (ich hasse Fußball) so lebten wir nun zusammen. Ich gab es auf zu fragen wann wir was machen wollten und verzog mich lange Zeit.
Er hat während dieser Phase angefangen zu trinken. Es ist für Ihn sein Ventil gewesen den Druck von der Arbeit oder was weiß ich abzulassen. Dies sorgte zusätzlich für Streitigkeiten. Als ich Hilfe von seiner Familie wollte wurde ich dafür ausgelacht. Mein Mann hätte ja kein Problem mit Alk.. Auf Feiern trank er ja nicht aber heimlich bei uns zu Hause.Ich weiß aus dieser Zeit nicht wie viel er getrunken hat. Ich fand manchmal Kronkorken oder auch mal 1 oder 2 leere Flaschen.
Ich war allein mit meinen Sorgen und Ängsten. Selbst meinen Kindern blieb nicht alles verborgen.
Mehrfach sagte ich das er nicht heimlich trinken soll, das führte zu Streitigkeiten. Das ging ein paar Jahre so.
Es kam wie es kommen musste. Er verlor wegen Alk. am Steuer seinen Lappen.
Er fuhr betrunken seinen Wagen in den Graben. An diesem Abend rief er mich an. Ich fuhr zu ihm brachte ihn nach Hause und kümmerte mich um einen Abschleppdienst für den Wagen. Und fragte ihn ob er getrunken hat, aber er log mich wieder einmal an und obwohl ich es besser wusste. Die Polizei kassierte ihn bei uns zu Haus ein während ich mich um sein Auto kümmerte. Mein Mann hat min Vertrauen ja schon mehrfach diesbezüglich missbraucht aber an diesem Abend, ist bei mir etwas kaputt, gegangen das ich nicht beschreiben kann.
Da er aber arbeitstechnisch abhängig davon war unterstütze ich ihn. Seine Familie wachte auch auf, ließ mich aber trotzdem alleine mit meinen Problemen nur meine Familie ist für mich da ist.
Während seiner Arbeitszeit wurde er von Angestellten gefahren Abends oder Nachmittags nach meiner Arbeit, fuhr ich ihn auch zu seinen Kunden. Manchmal auch abends um 22:00 Uhr wenn es sein musste.
Glaubt mir während dieser Phase hätte ich Ihn am liebsten nicht gefahren, aber die Arbeit musste leider getan werden. Und unsere Kunden verärgern wollte ich nicht. Denn die konnten am allerwenigsten dafür.
Nun passierte aber folgendes:
Er hatte noch einen Autounfall (er ist nicht selbst gefahren, weil er ja keinen Lappen hatte)
Ich war im Auto dahinter und musste es mit ansehen. Er ist schwerverletzt gewesen.
Nach seinem Krankenhausaufenthalt ging die Trinkerei richtig los. Er belog mich wieder und wieder. Er bekam psychische Probleme weil er Dauerschmerzen hat. Er wird auch nicht ganz wieder hergestellt sein. Ich bin froh das er noch lebt. Ich liebe ihn sehr.
Er machte mir das Leben während dieser Zeit zu Hölle. Nun ist er in einer Reha wegen seiner Psyche. Er hat sich mir auch geöffnet ende letzten Jahres redet er endlich mit mir. Mir erklärt warum er trank und er wolle sich ändern.
Er weiß das er mir wehgetan hat. Er hat extreme Stimmungsschwankungen (ist Suizid gefährdet) die er auch an mir auslässt. Er selbst trinkt jetzt keinen Alkohl heimlich allerdings nimmt er jetzt auch diverse Medikamente und nimmt diese. Er ist total labil für Alkohl und Tabletten.
Ich war kurz davor ihn zu verlassen, aber nicht weil ich ihn nicht liebe sondern weil ich nicht mehr kann.
Seit ende letzten Jahres geht es mir auch nicht mehr gut. Seit dem 1. Autounfall funktionierte ich. Aber seit Januar diesen Jahres ging gar nichts mehr. Ich brach zusammen.
Ich leide selbst mittlerweile an Depressionen heule viel.
Seit er in der Reha ist hat sich für mich viel geändert. Er bemüht sich aber durch seine Schwankungen kann ich nicht mehr. Ich bin dünnhäutig geworden nehme mir alles zu Herzen.
Er weiß das es mir schlecht geht. Aber er ist mit sich selbst beschäftigt. Er darf am Wochenende nach Hause und kommt dann auch. Aber er arbeitet dann. Die Zeit die er hat versucht er auch mit mir zu verbringen.
Als es mir richtig schlecht ging hatte er Angst mich zu verlieren. Wir waren uns ca. 2 Wochen so nah wie noch nie. Aber jetzt fühle ich mich wieder allein. Er wirkt wieder verschlossener mir gegenüber. Er hat schon wieder mich 2 mal angelogen er hat zuviele Tabletten genommen oder Alk. in der Reha. Ich mach mir viele Sorgen um Ihn.
Ich merke wie ich kaputt gehe.
Er ist an sich kein schlechter Mensch und ich liebe ihn aber ich weiß einfach nicht mehr weiter. Wenn er in der Reha ist bekomme ich Liebesschwüre und er sagt mir das er mich vermisst. Wenn er hier ist streiten wir uns manchmal.
Seit gestern habe ich mich emotional von ihm zurückgezogen. Weil ich dieses hin und her nicht mehr kann. Ich vertraue ihm auch nicht mehr. Ich weiß nicht weiter, ich kann auch nicht mehr immer seinen Scherbenhaufen aufsammeln ich habe die kraft nicht mehr dafür.
Mein Zusammenbruch lag daran, das er eine andere Frau kennengelernt hatte in der Reha. Die Dame hatte eindeutige Absichten. Er sagte es mir und ich weiß das mit der Dame nichts war. Aber einige Ungereimtheiten treten dennoch auf. Es war das was mein Fass zum überlaufen brachte.
Aber wenn man dann zuhören bekommt: "Wenn ich hier fremd *beep*, würde würdest du das gar nicht wissen".
Die Dame ist mittlerweile nicht mehr da aber bei mir ist wie immer was kaputt gegangen.
Ich weiß das ich meine Ehe retten möchte und ich ihn liebe aber ich weiß nicht wie und ws ich falsch mache. Ich habe das Gefühl wenn ich auf Ihn zugehe geht er zurück. weiche ich zurück kommt er auf mich zu. Es sind immer derzeitig solche auf und ab´s die mich fertig machen ich kann das nicht.
Ich suche Fehler bei mir und will sie ändern ich glaube das ich einfach nur noch eine schlechte Ehefrau bin die irgendwie nicht mehr dass richtige macht.
Ich versuch einfach alles zusammenzuhalten. Ist das vielleicht krank?
Gruß evanescere
