Ehemaliger User
Gast
Nur noch sich selbst wahrnehmen,sich selbst spüren,schmerzhaft innen wie außen?
Menschen nicht mehr ertragen zu können,und sich dennoch nach ihrer Gesellschaft sehnen?
Sich nicht auf andere Menschen einlassen zu können,zu wollen,obwohl man genau weiss, das wäre der Weg hinaus?
Die endlose Müdigkeit welche einen begleitet,froh sein um jede Minute jede Stunde die man geschafft hat,froh um jeden Tag der endlich zuende geht,dankbar für jede Sekunde Schlaf die den Kopf abstellt?
Das grausame Erwachen am Morgen wo man sich wünscht, besser nicht aufgewacht zu sein?
Das Wissen man müsste viel weiter sein als man es nach endlosen Monaten ist, das Gefühl stehengeblieben zu sein, etwas Kostbares verloren zu haben, suchend und doch nicht findend?
Das Gefühl den Boden verloren zu haben, im Treibsand zu versinken ohne Aussicht auf Rettung durch eigene Kraft?
Blind werden für das Schöne im Leben,gefangen in einem Schneckenhaus,auf Menschen zugehen und sie gleich wieder wegschicken wollen?
Völlige Unfähigkeit sich zu bewegen,den Kreis zu durchbrechen,den Ballast hinter sich zu lassen, weil die Energie dazu fehlt und man sie aus nichts mehr ziehen kann?
Niemand der dich sieht, dich erkennt, deine Schwäche wahrnimmt,niemand der einen an die Hand nimmt oder in die Arme schliesst.
Worte die zu einem durchdringen wie durch dichten Nebel,deren Wahrheitsgehalt man kennt und die trotzdem nicht verhindern,dass man sich weiter von sich entfernt.
Immer neben sich stehend unter einer Taucherglocke versteckt mit dem Wunsch es möge endlich aufhören überall nur wehzutun?
Den Frühlingshimmel sehen und zu glauben man steht am Polarkreis einsam in einer unendlichen Weite? Frierend, zitternd wie ein kleines Kind?
Zu fühlen, dass nur eines die Rettung bringen kann,ein liebender Mensch,und zu wissen genau davon ist man so weit entfernt wie vom Mars?
Wo ist der Weg da raus? :'(