Jeanny80
Mitglied
- Beiträge:
- 510
- Themen:
- 4
- Danke erhalten:
- 125
- Mitglied seit:
Heute morgen hat es mich wieder gepackt - diese Panik. Wenn ich im Bett liege und wach werde, dann zittere ich, habe Bauchschmerzen und habe einen Moment das Gefühl alles bricht über mir zusammen.
Ich verstehe das nicht, warum hört das einfach nicht auf, warum fühle ich so eine grosse Einsamkeit in mir?
Ich bin nun seit fast 8 Wochen getrennt und habe den Alltag so weit ganz gut im Griff. Ich versuche auch immer mal etwas zu unternehmen, mal ist es ganz nett, mal halte ich es kaum aus und gehe direkt wieder nach hause. Hab mir auch fest vorgenommen, heute mal wieder eine Runde joggen zu gehen, denn das habe ich die letzten 8 Wochen nicht gemacht und auch nicht gekonnt, fühlte mich einfach zu schwach.
Wenn ich jedoch abends nach der Arbeit nach hause komme, oder auch am Wochenende, habe ich so ein beklemmendes Gefühl in mir, dass ich in eine leere Wohnung komme.
Alleine abends ins Bett zu gehen, fällt mir so unglaublich schwer. Ich kann zwar mittlerweile ein paar Stunden schlafen, es gab sogar schon zwei Tage an denen ich nicht geträumt habe, oder es zumindest nicht mehr wusste. Das ich jede Nacht mehrmals wach werde, daran habe ich mich schon fast gewöhnt und hoffe, dass sich irgendwann wieder ein normaler Schlafrhythmus einstellt.
Aber warum ich eigentlich schreibe:
Wirklich fertig machen mich die Angstgefühle nach dem Aufwachen.
Es fühlt sich körperlich so schlimm an, dass ich am Liebesten einfach aus dem Haus laufen würde, einfach weg.
Ich habe dann das Gefühl, alleine einfach nichts zu schaffen und fühle mich völlig hilflos.
Ich weiss in meinem Inneren, dass es nicht so ist, aber ich male mir dann die schlimmsten Dinge aus, die passieren könnten und ich dem dann nicht gewachsen bin.
Jetzt ist niemand mehr da, der mir zur Seite stehen würde...
Kennt ihr das Gefühl?
Hört das irgendwann auf?
Wie lernt man das Alleine sein anzunehmen, obwohl man es eigentlich gar nicht sein möchte?
Danke fürs Zuhören,
Jeanny
