Zitat von XSonneX:Wie man mit sich selbst spricht ist ein sehr interessanter Aspekt. Gedanken haben allgemein sehr viel Macht über einen. Spielen da nicht auch alte Glaubenssätze mit rein? Ich musste Beispielsweise funktionieren,es härschte ein rauer Ton,Befehle und ja das Wort funktionieren ist auch in Gedanken ganz lange drin ...
Solche Glaubenssätze konnte ich ablegen. Bin auch sehr nachsichtig mit mir geworden. Entschuldige mich nicht mehr aktiv für alles. Habe Verständnis für meine Fehler.
Ich durfte als Kind keine eignen Bedürfnisse und Gefühle haben. Ich war zuhause geduldet wenn ich still war, in der Öffentlichkeit wurde ich bemuttert damit andere sahen wie gut sich meine Mutter um mich kümmert.
Zuhause gab es manchmal Prügel mit Gürtel oder Kochlöffel wenn ich geweint habe, um Wahrnehmung gekämpft und Grenzen gesetzt. Manchmal hat meine Mutter mich auch gewürgt oder eingesperrt.
Sie war zwei verschiedene Personen. Es kam immer darauf an, wie Ihr Zustand war.
Ich erinnere mich, das sie sich nie bei mir entschuldigt oder mir gesagt hat das sie mich liebt. Sie hat mich selten gelobt, ich wurde sehr nur über Leistung definiert.
Und wenn ich rebelliert habe wurde ich tagelang mit Silent Treatment mürbe gemacht.
Das gruselige ist, dass das für mich lange normal war und ich lange der Meinung war eine schöne Kindheit gehabt zu haben, bis ich selbst Mutter wurde und anhand meines Kindes gemerkt habe das eine Mutter sich nicht so verhält wie meine es getan hat.