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Partner meckert ständig

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Zitat von Brennessl:
sei dankbar für diese aussage, denn sie ist ein weiterer beweis wie abstrus die denke dieses mannes ist.

Damit entlarvt er sich selbst. Nimm deine Beine in die Hand und lauf so schnell du kannst!

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Zitat von Brasilikum:
Bei dir hat er leider schon ganze Arbeit geleistet. Du traust doch deinen eigenen Empfindungen schon gar nicht mehr. Dabei sind die völlig richtig, nur halt geht es dir halt noch nicht schlecht genug, als dass du Konsequenzen ziehen würdest.

Wenn er es locker schafft, dich so zu verunsichern, dass du deinen eigene Empfindungen nicht mehr traust oder gar anfängst, dich in Frage zu stellen (Vielleicht liegt es ja an mir, vielleicht reagiere ich über, vielleicht bin ich viel zu empfindlch, vielleicht habe ja ich was Falsches getan oder gemacht ...) dann manipuliert er dich.

Er verhält sich wie ihm zumute ist und das ist schlecht. Und er sucht sich gezielt nur Frauen, bei denen er wittert, dass er sie leicht unter seine Fuchtel bekommt. Solche die auf der Suche nach Liebe sind und bereit sind, viel zu geben, aber sich selbst darüber zu vergessen. Er fühlt intuitiv wo er seine Machtspielchen ausleben kann. Die Frau, verliebt und erst mal froh dieses Goldstück gefunden zu haben, merktn zwar, dass was falsch läuft, zumal irgendwann sogar der Körper seine Signale aussendet. Angst, ein Druckgefühl im Herzen und im Bauch, Schlafstörungen sind ein deutliches Zeichen dafür, dass du unter Druck stehst. Und der Druck kommt von ihm und du merkst frustriert, dass du wieder mal den Falschen gefunden hast. Aber erst mal wird das ausgeblendet oder innerlich relativiert. Boß dass die Druckgefühle davon nicht weg gehen, wei sie berechtigt sind.

Er war heute vermutlich einfach schlecht aufgelegt, gestern habe ich was gesagt, was ihm nicht passte, ich darf nich alles so persönlich nehmen usw. Ich müsste souveräner und sicherer sein, dann wäre alles anders. Genau so ist es auch. Wärst du deiner selbst sicher, würdest du deinen Beobachtungen und auch deinen inneren Warnsignalen mehr Beachtung schenken. Aber erst mal greift die Strategie der Selbstmanipulation. Da und dort hatten wir es schön miteinander, da und dort war er so lieb zu mir, aber wo ist das alles hin? War das nur gespielt? Er hat sich um mich bemüht, war interessiert und hilfsbereicht und ja so verständnisvoll.

Es war nicht gespielt, er hat sich durch die Verliebtheit erst mal selbst aufgewertet gefühlt und da kann man ja sehr positiv sein weil man sich selbst in einem guten Licht fühlt. Der Effekt lässt nach einziger Zeit nach und das wahre Ich zeigt sich - bei dir wie bei ihm. Du gibst nach, schweigst, wiegelst deine negativen Gedanken ab und bist so die ideale Zielscheibe für seine Machtintentionen. Es gelingt ihm spielend dich erst mal gefügig zu machen und dann legt er die Fassade ab und wertet dich ab, findet ständig was auszusetzen und schreckt nicht davor zurück, dies immer wieder zu machen. Einfach damit sein Selbstbild stimmt und er andere klein halten kann.

Diese Menschen haben ein gutes Gespür für oben und unten. Klar traut er sich nicht, beim Chef oder gegenüber Kollegen diese Veraltensweise zu zeigen, denn die sind ihm entweder überlegen oder ebenbürtig und er braucht sie ja. Also hält er den Mund, aber im Privatleben dreht er dann auf und erhebt sich zum allwissenden Herrscher, der alles besser weiß, alles besser kann und andere tritt, damit er sich gut fühlt. Er geht dabei buchstäblich über Leichen, denn es macht ihm nichts aus, die Persönlichkeit des Partners zu demontieren und zu verunsichern, Angst zu verbreiten usw. Er zieht daraus Energie für sich und raubt dir dafür deine. Die saugt er auf und dass du immer weniger, immer verängstigter, immer zaghafter und allmählich handlungsunfähig wirst, ist ihm ja nur recht.

Du bist sicher eine sehr liebe Person und bereit viel für eine Beziehung zu tun. Aber du lebst auch dein Kindheitstrama nach das sich wie ein roter Faden durch dein Leben zieht. Das Trauma ist nicht geheilt, es ist da und wirkt immer noch nach. Und führt dich zielsicher zu destruktiven Menschen die du im Grund schon seit deiner Kindheit kennst.
Die Seele schickt dich in die Wiederholung und sagt dir damit, bitte kümmere dich um mich, bitte tue mir gutes, bitte achte mich und sorge bessser für mich. Ich bin allein und wie soll ich dir zeigen, dass es mir nicht gut geht?
Also schickt sie dich in die Wiederholung von Verhaltensweisen und Beziehungen zu Machtmenschen weil sie glabut, dass es vielleicht dieses Mal ein Happy end gibt und sie endlich frei und fröhlich sein kann.

Wenn sich etwas im Leben wiederholt (glaube mir, viele Menschen leben Wiederholungen und merken es oft gar nicht), dann ist das ein Zeichen Deiner Seele, Deines Inneren.
Und du kannst nur hier ansetzen und lernen dass du nicht der Fußabtreter bist, sondern eine wertvolle Person mit vielen guten Eigenschaften. Lerne dich selbst mehr zu schätzen, dich gerne zu haben und in einem guten Licht zu sehen. Das bist du nämlich eigentlich. Sehr lieb, sehr zugewandt, sehr bemüht, bereit in jedem Menschen das Gute zu sehen und hilfsbereit bist du obendrein und denkst an andere wie an diese Familie, die du vorgelassen hast. Das ist große Klasse! Du bist in Ordnung, schwer in Ordnung, aber noch glaubst du es nicht selbst.

Ich weiß nicht ob du dein Trauma heilen kannst oder schon versucht hast es zu tun. Du bräuchtest wohl eine Traumatherapie, in der das alles nochmals aufgearbeitet wird, was sehr weh tun wird, weil du deine uralten, gut bekannten Schmerzen wieder fühlen wirst. Aber du wirst dann nicht für andere leiden, sondern für dich. Denn daraus kann dann eine Heilung entstehen, mehr Selbstischerheit und mehr Glauben an Dich und Deinen Wert.

Und das strahlst du dann auch nach außen und Menschen wie er bleiben weg, weil sie wittern, dass sie hier ihre Macht- und Kritisierungssucht nicht ausleben können.

Es ist nicht schön das zu sehen, zu erkennen. Ich habe auch einiges aufgearbeitet, hatte keine so schlechten Erfahrungen wie du sie wohl gemacht hast, aber die Bürde der Selbstunsicherheit, des sich selbst in Frage zu stellen, trug ich auch, was ich erst spät merkte. Und da setzte ich dann an und übte mich zu loben, mich gut zu finden trotz all der Fehler und Defizite.
Und seitdem gehe ich anders durch Leben, Ich merke sehr schnell wie Menschen ticken und sondere solche die mir schaden schnell aus. ich habe wenige Freunde, die gut mit mir sind, ich habe eine Schwester mit der ich mich gut verstehe, ich habe einen Mann, der im Grund genommen ein guter Mensch ist, nur manchmal eben auch gerne rumnörgelt. Aber die positiven Eigenschaften überwiegen seine schlechten bei weitem. Und ich kann sein wie mir zumute ist. Er merkt sehr schnell wenn ich schlecht drauf bin oder wenn mich etwas quält. Dann fragt er nach. Meist mag ich nicht darüber sprechen, sondern muss es erst in mir lösen. Und dann wenn das Thema erst mal durch ist, rede ich darüber. Es ist halt so, weil ich früh gelernt habe, dass ich mich um meine Kümmernisse und Probleme selbst kümmern muss. Das ist erlerntes Verhalten und das bleibt mir. Und jeder hat seine blinden Flecken die er mit sich rumschleppt. Leider ist mein Vater kürzlich verstorben, mit der ich mich sehr verbunden fühlte und es noch tue. Ich bin sehr traurig dass er nicht mehr da ist, ich nicht mehr mit ihm lachen kann und reden, aber so ist es nun mal. Verluste gehören zum Leben. Er wurde 88 Jahre alt und war ein toller Mensch, ein Vorbild und die verlässliche Konstante in meinem Leben. Meine Mutter war im Grund genommen auch in Ordnung, aber von Selbstzweifeln und wohl auch Selbsthass geplagt, was sie dann bei mir auslebte. Ich trage es ihr nicht mehr nach, sie konnte es nicht besser. Sie trug ihre Deformationen mit sich und konnte nicht damit umgehen und sie in etwas Positives umwandeln.

Meine Mutter die mich sehr geprägt hat und das nicht nur in positiver Hinsicht, starb mit 54 Jahren nach langer Krankheit. Sie hatte selbst ihre Traumata die wohl auch kriegebdingt waren. Gewaltsame Vertreibung, das Gefühl absoluter Machtlosigkeit, Ungewissheit haben ihre Spuren hinterlassen. Es war normal damals, praktisch alle waren durch den Krieg deformiert, traumatisiert, es kam eigentlich niemand davon. Aber sie lebten weiter und trugen ihre Traumata und Verletzungen mit sich und gaben sie auch an die nächste Generation weiter - unbewusst und ungewollt. Und irgendwann muss dann Jemand diese Kette lösen und damit anfangen das aufzulösen, weil es sonst bleibt und weiter wütet. Vielleicht bist du diese Person die negative Erfahrungen ummünzen kann in etwas Besseres? Du bist gescheit, du fühlst sehr schnell wo was faul ist (auch ein Erbe aus deiner Kindheit, die dir nicht nur Negatives beschert hat, sondern dich auch ein Kapital mitgab) und Du bist so ein netter, sozialer Mensch, das einem das Herz aufgeht. Bitte mehr von solchen Menschen.

Wenn du jetzt noch lernst dich in einem guten Licht zu sehen und deinen wunderbaren Empfindungen zu trauen, gerade wenn sie dich vor etwas warnen, dann kann noch ein Schuh draus werden.
Du hast viel Potential in dir aber wirf es nicht den faslchen Männern vor die Füße. Schaue, beobachte, nimm Handlungen und Verhalten wahr, das kannst du sehr gut. Aber wenn in dir Warnzeichen auftreten kommen sie nicht ohne Grund.

Du bist mehr wert als das, was dieser Typ dir bietet. Daher geh schnell weg und ersetze die negativen Empfindungen durch positive. Anstatt zu sagen wieder wurde ich getäuscht und enttäuscht, sage dir, es ist sehr gut, dass ich das fühle. Und wenn ich mich schlecht mit Jemanden fühle, tut er mir nicht gut und kann weg bleiben. Auch wenn es jetzt weh tut.

Was du erlebst hast, ist nicht nur eine Bürde, sondern auch eine Chance für dich. Bitte vergiss das nicht. Der Typ ist nur insofern von Interesse, dass er zeigt, dass du noch Arbeit vor dir hast. Und das an sich ist auch schon was wert.

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