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Newbie0123
Gast
Hallo zusammen, ich bin gerade sehr verzweifelt und hoffe hier etwas Trost zu finden.
Mein (Ex)Partner 37 und ich 39 waren 10 Monate zusammen. Vielleicht nicht sehr lange für viele aber es war bei beiden Liebe auf den ersten Blick. Wir hatten eine sehr schöne und intensive Beziehung von Anfang an. Alles ging sehr schnell aber es hat sich so richtig für uns angefühlt. Er hat alles dafür getan damit es mir gut geht. Er war sehr aufmerksam und konnte nicht genug von mir bekommen. Umgekehrt natürlich genauso. Wir und vor allem er, hatten so viele Zukunftspläne. Wir hätten uns gerne beide schon viel früher kennengelernt.
Nun hat er mir vor 4 Wochen ganz plötzlich gestanden, dass er gerade am Ende ist und nicht mehr kann. Er hatte fast einen Zusammenbruch als er mir das sagte.
Er fühle gerade nichts mehr und würde sich emotional von mir distanzieren. Nähe zu mir ist ihm unangenehm und er kann sie nicht zulassen.
Um mich nicht damit zu belasten wollte er sich direkt trennen. Außerdem schämt er sich und fühlt sich wertlos. Er hat kein Selbstwertgefühl. Das hatte er schon am Anfang der Beziehung nicht.
Ich bat darum, dem ganzen Zeit zu geben. Ich wollte für ihn da sein. Er willigte ein. Wir hatten zwischendurch Kontakt und er geht seitdem regelmäßig zum Therapeuten. Er hat ab und zu erzählt wie es ihm geht und wie die Therapie läuft. Jetzt hat er aber plötzlich vor ein paar Tagen unter Tränen die Beziehung beendet. Er müsse jetzt nur an sich denken und obwohl ich ihn nicht unter Druck setze, spürt er Druck und Überforderung und er möchte mich nicht weiter hinhalten , weil er nicht weiß wie lange der Zustand anhält.
Ich habe gemerkt, dass es ihm nicht leicht fällt aber er klingt sehr entschlossen. Er überlegt sogar in ein paar Monaten wegzuziehen und einem Neuanfang zu starten. Er ist selbständig und vor Kollegen und der Familie und seinen Freunden behält er die Maske auf. Ich bin die Einzige, die davon weiß. Er ist jetzt quasi alleine mit der Depression. Ich mache mir diesbezüglich natürlich viele Sorgen.
Ich soll mich nicht mehr melden, damit er keinen Druck mehr hat und sich auf sich konzentrieren kann.
Es tut so weh, dass er mich wegstößt und dass ich ihm nicht helfen kann und darf. Wir waren doch so glücklich. In einer Beziehung ist man doch füreinander da, auch wenn es einem schlecht geht. Aber er lässt es nicht zu.
Ich kann so vieles einfach nicht verstehen. er selbst versteht sich selbst nicht, sagt er.
Ich hoffe so sehr auf ein Happy End, weiß aber auch, dass ich mir nicht viel Hoffnung machen darf.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich würde mich auf einen Austausch freuen
Mein (Ex)Partner 37 und ich 39 waren 10 Monate zusammen. Vielleicht nicht sehr lange für viele aber es war bei beiden Liebe auf den ersten Blick. Wir hatten eine sehr schöne und intensive Beziehung von Anfang an. Alles ging sehr schnell aber es hat sich so richtig für uns angefühlt. Er hat alles dafür getan damit es mir gut geht. Er war sehr aufmerksam und konnte nicht genug von mir bekommen. Umgekehrt natürlich genauso. Wir und vor allem er, hatten so viele Zukunftspläne. Wir hätten uns gerne beide schon viel früher kennengelernt.
Nun hat er mir vor 4 Wochen ganz plötzlich gestanden, dass er gerade am Ende ist und nicht mehr kann. Er hatte fast einen Zusammenbruch als er mir das sagte.
Er fühle gerade nichts mehr und würde sich emotional von mir distanzieren. Nähe zu mir ist ihm unangenehm und er kann sie nicht zulassen.
Um mich nicht damit zu belasten wollte er sich direkt trennen. Außerdem schämt er sich und fühlt sich wertlos. Er hat kein Selbstwertgefühl. Das hatte er schon am Anfang der Beziehung nicht.
Ich bat darum, dem ganzen Zeit zu geben. Ich wollte für ihn da sein. Er willigte ein. Wir hatten zwischendurch Kontakt und er geht seitdem regelmäßig zum Therapeuten. Er hat ab und zu erzählt wie es ihm geht und wie die Therapie läuft. Jetzt hat er aber plötzlich vor ein paar Tagen unter Tränen die Beziehung beendet. Er müsse jetzt nur an sich denken und obwohl ich ihn nicht unter Druck setze, spürt er Druck und Überforderung und er möchte mich nicht weiter hinhalten , weil er nicht weiß wie lange der Zustand anhält.
Ich habe gemerkt, dass es ihm nicht leicht fällt aber er klingt sehr entschlossen. Er überlegt sogar in ein paar Monaten wegzuziehen und einem Neuanfang zu starten. Er ist selbständig und vor Kollegen und der Familie und seinen Freunden behält er die Maske auf. Ich bin die Einzige, die davon weiß. Er ist jetzt quasi alleine mit der Depression. Ich mache mir diesbezüglich natürlich viele Sorgen.
Ich soll mich nicht mehr melden, damit er keinen Druck mehr hat und sich auf sich konzentrieren kann.
Es tut so weh, dass er mich wegstößt und dass ich ihm nicht helfen kann und darf. Wir waren doch so glücklich. In einer Beziehung ist man doch füreinander da, auch wenn es einem schlecht geht. Aber er lässt es nicht zu.
Ich kann so vieles einfach nicht verstehen. er selbst versteht sich selbst nicht, sagt er.
Ich hoffe so sehr auf ein Happy End, weiß aber auch, dass ich mir nicht viel Hoffnung machen darf.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich würde mich auf einen Austausch freuen