Susi12
Mitglied
- Beiträge:
- 7
- Themen:
- 2
- Danke erhalten:
- 5
- Mitglied seit:
Vor 4 Wochen sagte mein Freund, ich solle ausziehen. Wir hatten seit ca. 4 Wochen schon Probleme und haben gestritten. Vor allem durch seine Eltern kamen etliche Streitereien zustande. Ich habe vor 3 Jahren meinen Mann verlassen (die Ehe war zerrüttet)
Ich lernte diesen wunderbaren liebevollen Mann kennen. Zog 500 km mit meinem Sohn zurück in die Heimat wo ich ihn kennen lernte. Er war von Anfang nicht der emotionalste und ich konnte über Probleme manchmal nicht mit ihm sprechen. Er schwieg die Probleme immer weg. Was mich oft wütend machte.
Am Nachmittag sprach er noch über Pläne seines Hauses. Ich zog zu ihm ins Haus. Plötzlich am Abend teilte er mir mit, ich solle mit meinem Sohn ausziehen. Ich kämpfte und weinte, versuchte ihn zurückzugewinnen.
Er sagte ich könne hier erstmal wohnen bleiben. Er geht in dieser Zeit zu seinen Eltern. Aber nur für das doppelte der Miete. Hätte ich mir nie und nimmer leisten können. Er war eiskalt. Hat das komplette Haus regelrecht dekontaminiert.
Jede Faser von mir entfernt. War eiskalt. Er hat mich komplett aus seinem Leben gelöscht. Klar hatten wir Probleme aber man hätte reden müssen. Das hat er nie gemocht. Er war wie im Wahn. Hat seine Freiheit vor mir gefeiert, gelacht und genossen, während ich zusammengebrochen bin.
Seine Aussage: "Der Getrennte leide halt mehr wie der, der trennt" Ist halt so. Ich versteh das nicht. Er hat sich vom Traummann zum Psycho gewandelt. Bei der Schlüsselübergabe hat er noch Reste meiner Sachen in Müllsäcke verpackt. Gab mir noch Geld, was er mir schuldete und sagte "Tschüss" Danach hat er sich in WhatsApp über seine Freiheit gefeiert.
Er hat mich wie Dreck behandelt. Ich habe Gott sei Dank nach 2 Wochen eine Wohnung gefunden. Möbel gekauft und bin geflüchtet aus dem Haus, da ich diesen Psychoterror (seine Freiheit feiern) nicht mehr ertragen habe.
In der neuen Wohnung bin ich dann zusammengebrochen. Ich kann diese radikale Änderung nicht verkraften. Ich wache jeden Morgen auf und denke es ist nur ein Alptraum. Gibt es auch unter euch solche extrem radikale Trennungen. Ich habe ihn nie betrogen - da wäre seine Reaktion auch nachvollziehbar.
Er hasst mich regelrecht. Dazu kommt, wir waren 4 Wochen vorher noch in der Kinderwunschklinik. Meine Scheidung war auch durch. Wir haben oft übers Heiraten gesprochen. Jetzt ist mein ganzes Leben aus den Fugen. Ich kommen damit nicht zurecht. Danke fürs Lesen vom langen Text. Liebe Grüße an euch alle.
