Marty
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ich kann nur eines sagen.. hätte ich es nciht in anspruch genommen wäre ich nicht mehr...
die hilfe wird zwar zu beginn von eienm selbst innerlich abgelehnt aber obwohl man glaubt das es nicht hilft geht es etwas.. das problem wird dadurch nicht beseitigt aber die folgen etwas gelindert. man schwankt täglich und denkt sich viel mal das es eh nix bringt usw.. alles gefühle aber die normal sind bei labilen menschen die eine lebenskrise in sachen liebe nicht ohne hilfe bewältigen können.
ich bin so ein mensch der ohne hilfe nichts machen könnte. es ist nicht schwach sondern hat mit sensibilität etwas zu tun. bei mir ist es so dass wenn ich liebe dann liebe ich den menschen kompromisslos und mit vollem herzen. das mag jetzt jeder behaupten aber bei mir ist es eine lebensbindung die entsteht. der mittelpunkt meines lebens ist meine liebste.
dieser mittelpunkt ist nun gebrochen, verschoben, weg oder wie man es auch immer sagen will. nun irre ich orientierungslos umher und sehe kein licht da der halt weg ist. die zeit steht still.
meine folgen waren darauf sehr stark
-nervenzusammenbrüche
-weinkrämpfe über tage
-kreislaufkollaps (auch mehrere)
-suizidversuch (gestoppt durch die polizei)
-kein schlaf ohne medikamente
-medikamente zur nervenberuhigung(wurden inzwischen abgesetzt)
manche mögen nun denken um himmels willen wie kann man nur versuchen sich das leben zu nehmen...ich kann euch sagen das ich vor der krise den kopf geschüttelt habe wenn ich im fernsehen gesehen habe das sich jemand das leben wegen diesem oder dem anderen problem umgebracht hat.
wenn man irgendwann in der situation ist dann denkt man nur noch an den eigenen schmerz der sich wie ein bohrer langsam und immer tiefer ins herz bohrt.
es wird so unerträglich das ich es gar nicht in worte fassen kann! selbst wenn man ganz unten aufgeschlagen ist zieht es einen fesst auf den boden so dass man gar nicht auf andere gedanken kommen kann. der schmerz hat sich als gefühl gefesstigt und bestimmt nun das handeln. die einzigen gedanken die sich nun im kopf fesstfressen ist das verlorene liebste auf der welt das den schmerz verursacht und die lösung dazu...selbstmord.
nun kommt die phase in dem man denkt wie man es machen will. man liest und informiert sich und die hemmschwelle wird mit dem suchen immer kleiner und kleiner. dieser zeitpunkt ist sehr gefährlich und wird von den anderen nicht wahrgenommen da dass gleichgültigkeitsgefühl sehr stark wird und man eigentlich ganz normal ist.
wenn man sich für etwas entschlossen hat dann geht es sehr schnell.. man besorgt sich was man braucht. in meinem fall 5 rollen schlaftabletten und schickt an ein paar lieben menschen die einem etwas bedeuten letzte grüsse oder nachricht.
der rest ist geschichte....
ich bin noch nicht aus der gefährdung heraus, so sagte man es mir und es könnte eine bestimmte situation genügen das es wieder passiert. aber ich bin zumindest schon bereit die situation trotz der hoffnung die ich habe etwas mehr zu akzeptieren.