53m6
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Ich glaube ich habe richtig schei. gebaut. Aber so richtig.
Für die, die es noch nicht wissen. Meine NochFrau und ich sind seit vier Wochen getrennt, Leben aber noch bis Anfang Januar zusammen, da wir noch Weinachten und Silvester zusammen verbringen wollten.
Wir sind eine Patchwork Familie mit 3 Kindern.
Meine Frau und ich waren uns eigendlich einig, mit den Kindern gemeinsam zu sprechen. Doch hat sie am Donnerstag letzte Woche schon mit ihrer Tochter gesprochen. Das hat sie mir am darauffolgenden Tag erzählt. Da aber meine Kinder an dem Wochenende zu ihrer Mutter gegangen sind und ich ihnen das Wochende nicht versauen wollte, habe ich nicht mit ihnen gesprochen.
Sie kamen am 23.12 nachmittags wieder und ich habe beschlossen, ihnen nicht das Weihnachtsfest zu verderben.
Das Problem ist nur, das sie ab dem 26.12 bis 31.12 wieder bei ihrer Mutter sind. und anschließend ist meine Frau, ihre Ziehmutter weg.
Ich habe mich voll in die enge getrieben gefühlt. Zusätzlich die gute Miene zum bösen Spiel. Ihre Affäre hat sogar versucht sie anzurufen und da ist in mir etwas ausgehagt. Sie sprach nicht mit ihm, oder rief ihn zurück. Fand ich gut, aber trozdem eine Frechheit von ihm.
Egal.
Ich habe meiner Tochter am Heiligabend, vor dem zu Bett gehen von der Trennung erzählt und sie hat eine halbe Stunde geweint. Meinem Sohn habe ich heute morgen davon erzählt. Auch er weinte natürlich.
Sie sagen zwar beide, ich hätte ihnen nicht Weinachten durchtrieben, aber ich bin mir nicht mehr so sicher.
Meine Frau hat mir heute Abend fürchterliche Vorwürfe gemacht, das ich ihnen nun für eine lange Zeit generell Weinachten kaputt gemacht habe, da nun immer ein böser Nachgeschmack sein würde. . an Weinachten wurden sie von ihrer Mutter verlassen. Meine Frau hat bitterlich geweint und sagte, dass das ein Faustschlag ins Gesicht für sie war. Jetzt ist sie schuld, das die Kinder immer an Weinachten traurig sind.
Ich wusste einfach nicht wann ich hätte ihnen das noch rechtzeitig sagen sollen.
Da ich durch die Trennung, so mit mir selber zu kämpfen hatte, ich wollte meine Ehe retten, habe ich meine Kinder aus den Augen verloren. Ich hatte Angst es ihnen zu sagen, da dann die Trennung wirklich real geworden wäre. Und das wollte ich nicht wahr haben.
Egal, das Kind ist ja jetzt in den Brunnen gefallen.
Ich bin sehr verunsichert ob ich richtig gehandelt habe es ihnen zu sagen. Aber wann denn dann. Morgen sind sie bis Silvester weg und danach ist meine Frau weg.
Ich bin so verwirrt.
Aber, da nun die karten auf dem Tisch sind, meinte sie, sie könne ja nun schon morgen packen, es ist ja eh alles nur charade.
Zusätzlich mache ich mir Vorwürfe sie verletzt zu haben und damit jegliche Hoffnung auf einen Neuanfang zunichte gemacht zu habe.
Alles Schei. Schei. Weinachten. Ich glaube auch, dass das der Auslöser meines handelns war. Eigendlich mag ich Weinachten nur dieses Jahr hat es mir nichts bedeutet.
Es tut mir für meine Kinder leid. mein Mund war schneller als mein Verstand.
Ich wollte das nur los werden.
Danke