Ich persönlich bin nicht wirklich getriggert. Außer dass ich der Meinung bin, dass Mütter nicht die größeren Rechte haben dürfen als die Väter.
Ich hole Mal ein bisschen aus, damit klar wird, worauf ich hinaus will. Ach ja und @transparent vorab noch eine Bitte um Entschuldigung. Wenn du die Geduld hast, ich würde das gerne noch weiter ausführen.
Ich bin für Gleichberechtigung in jeglicher Konsequenz. Und wie ich einerseits beklage und mich im näheren und weiteren Umfeld gegen eine Diskriminierung der Frauen einsetze setze ich mich auch für die Männerrechte insbesondere die der Väter.
Letztendlich bin ich gerne auf der Seite der Schwachen. Die Gleichberechtigung ist der jure schon ziemlich gut, aber in der Gesellschaft doch noch nicht wirklich angekommen. Das macht sich für die Frauenwelt bekannterweise in der Arbeitswelt noch immer bemerkbar und zwar heftig. Das finde ich nicht in Ordnung und versuche dagegen anzugehen. Praktisch soweit es in meiner Macht steht.
Aber ich vergesse nicht, dass es Bereiche gibt, in der die Männer benachteiligt sind und da ist es meiner Beobachtung nach Väter, die lange Zeit doch benachteiligt sind, wenn Kinder als Waffe eingesetzt werden.
Das fängt damit an, dass Väter sehr schnell zu reinen Zahlväter degradiert werden. Gut, ich glaube schon, dass Väter lange brauchten um wirklich präsent zu werden, aber ganz oft zogen sie den kürzeren.
Und das prangere ich an. Immer, wenn ich der Meinung bin, dass das nicht in Ordnung ist.
Losgelöst von diesem konkreten Fall ist es zwar der jure so wie Fliese und thenextgirl und auch nostrajevo (?) es schildern. Aber ich sehe noch die Schwierigkeit, dass Recht haben und bekommen zweierlei ist. Wenn ich da falsch liege - um so besser.
Und jetzt die Kurve zum Thread:
Zitat von transparent: Ich schreibe es oben im Text noch zu Anfang, dass ich es noch fühle wie sich alles verkrampfte.
Und schreibe weiter unten, dass sich genauso alles verkrampft, wenn ich an einen gemeinsamen Umgang denke. Erschreckend!
Ist das etwa schon die Antwort? Dabei möchte ich ihm nicht den Umgang zu seinem ersten und (bisher) einzigen Kind verwehren, ich fühle mich jetzt schon 'schuldig' oder gemein, wenn ich das täte oder daran denke.
Zumal ich nicht sicher bin, ob ich sein wahres Gesicht schon in vollem Umfang kenne.
Wo fängt der Schutz an und wo hört er auf?
Hmmm, so schwierig...
Entschuldige @transparent ich hab da komplett etwas in den falschen Hals beim Lesen bekommen.
Ja genau das ist tatsächlich dein Problem, nämlich dich zu schützen und auch dein Kind, wenn es notwendig ist. Ich kann nachvollziehen dass dich das Bauchschmerzen kostet und du nicht weißt was konkret richtig ist.
Ich verstehe jetzt auch eher was die Berater vom Jugendamt meinen.
Außerfrage steht dein Schutz.
Und ja, es stimmt. Wenn der Zwerg da ist, dann muss eine Lösung gefunden werden. Du und das Kind müssen geschützt werden. Und das Kind muss finanziert werden.
Aber ich habe dich jetzt hoffentlich richtig verstanden.