Zitat von Scheol: Stelle mir gerade vor , wenn ich aus Spaß sage nach 7 Tagen kennen ,…“ ey zusammen ziehen“
Sie…...“ ja lass uns zusammen ziehen , ich fühle das selbe“
Übertreibung macht anschaulich, ich weiß, aber so war es hier zumindest nicht.
Es hat sich am Anfang einfach so ergeben dass wir eben dann die Zeit gemeinsam verbracht haben, ich war bei ihm „zuhause“ während er auf seinen 24h-Schichten abwesend war, und hab das als mein „Aussenbüro“ genutzt (bin als Architektin selbständig und kann überall arbeiten), dieses kleine Häuschen liegt in einer Urlaubsregion am See und zwischen Wäldern, idyllisch und es hat mich nicht gestört.
Wir waren uns in so vielen alltäglichen Dingen auf Anhieb einig und hatten ähnliche Lebensweisen, dass es sich einfach gut angefühlt hat bei ihm und mit ihm unterwegs zu sein, zumal ich eh das Reisen mag, sein/unser Zweitwohnort war wie geschaffen dafür und ich hatte jeden zweiten Tag für mich allein, konnte Malen (große Leinwände), Zeichnen, am Rechner sein, Wandern Baden und so Zeug machen, es ist einfach so gewachsen ohne dass es sich „falsch“ angefühlt hat.
Da hat keiner gefragt „ziehen wir zusammen?“

sondern für uns war es normal da wir Tage-und nächtelang wie im Ferienlager durchgequetscht haben, über unser bisheriges und zukünftiges Leben.
Klar gab’s manche Eigenarten, aber die habe ich auch und an denen sollte man sich im Allgemeinen auch nicht stören, sonst kann man keine Beziehung führen.
Und wenn man sich auf vielen Ebenen so gut versteht und sich auch ähnlich ist, warum sollte man mit weiteren Schritten warten, nur der Vernunft halber falls sich noch was entpuppt?
Klar kann es sein, aber ich bin so „naiv“ und reinherzig beseelt dass ich nicht vom Schlechtesten ausging/ausgehe, sondern Freude und Spaß am Leben habe und dies meist in vollen Zügen genieße.
Und nicht schaue ob ich eventuell auf eine Mine trete, was aber nichts mit Risikobereitschaft zu tun hat.
Denkbar dumm gelaufen, aber bereuen bringt genauso wenig.
Ich kann nur für die Zukunft lernen und darum beten, dass mit meinem Baby alles in Ordnung bleibt und es gesund aufwächst, ohne Schäden vom Papa.
Auch hier ist ganz stark mein Vertrauen gefragt, aber das wird die Zukunft zeigen.
Steine in den Weg legen möchte ich ihm nicht, das macht’s am Ende nur noch schlimmer. Aber ich werde/möchte auf einiges gewappnet sein, mich beraten lassen und habe in jedem Fall meine Familie hinter mir, die mir jetzt schon unglaublich hilft (mental das aufzuarbeiten) u d für mich da ist.