Zitat von Heffalump: Zumindest würde ich ihm nicht das Sorgerecht geben und auch nicht das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Lass Dich da bitte beraten vom Fachpersonal.
Das habe ich auch nicht vor. Jedoch hat sich da wohl einiges geändert seit 2013/14 sowas, wenn man oberflächlich recherchiert.
Wenn er es einfach beantragt kann ich vermutlich nicht viel machen, und anscheinend reicht oftmals nicht einmal körperliche Gewalt (geschweige denn psychische) an der Mutter für einen Familienrichter aus, um dem Vater den Umgang mit dem Kind zu verwehren. Begründung: dies hätte nichts mit dem Kind zu tun, also sinngemäss.
Die Frage wäre demnach bei mir:
falls, wohin sollte man sich vorher bereits wenden, um bedenkliche Geschehnisse bereits im Vorfeld irgendwo zu melden, und wenn ja, nützt es überhaupt was, dass es dann bereits aktenkundig ist?
Denn was ich auf KEINEN Fall möchte, ist wie gesagt, die Pferde scheu zu machen.
Und
Zitat von Femira: Kannst du klar benennen, was für dich eine Eskalation wäre und was nicht?
Ich finde deine Situation nämlich schon sehr eskaliert.
bisher finde ich meine Situation noch nicht nennenswert eskaliert.
Seit der klaren Trennung seinerseits hat er es bisher "nur" bereut wie es gelaufen ist, mir das bekundet (alles schriftlich), hat um Gespräche und Verzeihung gebeten und bisher ist alles ins Leere gelaufen.
Es gab weder Drohungen noch Gewalt - nicht dass das jetzt mein Maß wäre, aber das würde ich unter Eskalation verstehen.
Wie es weiter geht steht in den Sternen, aber das Sorgerecht möchte ich in jedem Falle alleinig für mich.
Bin mir nur noch nicht schlüssig wie ich das anstellen soll, ohne im Vorfeld etwas zu schüren oder es noch schlimmer uz machen als es bereits ist. Heisst nicht dass ich das Vergangene verharmlose, auf keinen Fall.
Etwas von mir aus zur Eskalation treiben kann ich zwar durchaus, hab ich auch manchmal schon gemacht, jedoch ist es mit einem Kind nicht unbedingt mein favorisierter Weg.
Ich hoffe es gibt andere Wege.