Zitat von Scheol:Ich schreib mal groß zwischen deinem Text. . Ich bin schwanger im vierten Monat, und hatte bis zur Schwangerschaft eine traumhafte Beziehung mit einem paar Jahre jüngeren Mann. Wir haben uns Anfang des Jahres am Telefon gefunden ALSO CA. FEBRUAR 2022 haben ab da wochenlang 6-8h am Tag telefoniert und als wir uns ...
Puh, vielen Dank für deine Mühen da so detailliert drauf zu antworten.
Also ein Zurück gibt es definitiv nicht mehr, das ist mehr als ausgeschlossen. Ja er kommt bereits wieder an aber die Türen sind komplett zu. Das weiss ich für mich selbst, und ich habe meine komplette Familie hinter mir, bzw vor mir, die sich auch vor mich stellen würden.
ABer ich denke das müssen sie nicht, denn ich bin nicht unbedingt in der kaputten Opferrolle sondern frage mich nur warum ich das nicht eher entdeckt habe, BEVOR es los ging.
Rückblickend sieht sich vieles logischer, das sehe ich auch so, jedoch bin ich eben ein Mensch der nicht gleich alles hinwirft sondern zur Not auch mal die Zähne zusammenbeissen kann und zusammenhält, ohne gleich Schaden davon zu nehmen.
Richtig, meine Toleranzgrenze ist bei manchem wirklich sehr (zu) hoch gebe ich zu, jedoch kann ich sehr wohl Grenzen setzen und das recht deutlich wenn es einmal soweit ist.
Kann sein es fehlt das gesunde Mittelmaß, aber so hat halt jeder sein Paket zu tragen. Manches ertrage/dulde ich länger, manches kürzer, aber meine Grenzen zu setzen habe ich (so dachte ich), gelernt.
Wohl nicht in diesem Bereich, war ja wirklich neu für mich und wahrscheinlich dachte ich, ich kann es mit Liebe schon hinbekommen.
"Liebe" an sich ist ja schon fähig, vieles zu überwinden. Offenbar nicht die harten Fälle.
War vor ihm lange alleine und habe auch niemanden gesucht oder gebraucht, weil ich mir im Grunde selbst genüge und keinen Menschen krampfhaft brauche, um mich "vollständig" zu fühlen.
Klar habe ich mir schon immer Familie gewünscht, aber nicht krampfhaft deshalb habe ich mich auch nicht auf ihn gestürzt sondern der Kinderwunsch kam von ihm, er kommt ja selbst aus einer kinderreichen Familie/Bauernhof.
Den "Kinderwunsch" hatte ich lange vor ihm losgelassen, hatte weder Torschlusspanik noch sonstige Nöte, von daher hatte ich mich nur gefreut und war überrascht, dass er so schnell eine Familie wollte. Und im Voraus mit toxischen Stórungen beschäftigen nur für den Fall, dass, dazu bin ich auch nicht der Typ.
Andererseits ist es nicht ungewöhnlich, ich kenne genug Paare (auch nach 20Jahren noch) die innerhalb eines Jahres von Heirat über Kind bereits das volle Programm gemacht haben.
Ob ich ein Selbstwertproblem habe frage ich mich seitdem natürlich auch oder was der Grund ist, dass ich so ein Verhalten anziehe.
Bin schon der Meinung dass ich mich sonst recht selbstliebend verhalte (oder es bin), zumal ich nicht viel auf Anerkennung von anderen gebe bzw sie nicht so brauche, oft mein Ding mache, lebe wie ich es lieb(t)e, und suche nicht nach Dingen sondern weiss dass einen das findet, was man sucht.
Auf eine Art bin ich im Urvertrauen, weshalb ich mich natürlich noch mehr frage, was der Kern bzw die QUintessenz des Ganzen hier sein soll.
Fakt ist, zurück geht nicht, auch wenn ich ihm verzeihe und wünsche dass er sich in den Griff bekommt.
An mir selber forschen werde ich weiterhin, und freue mich zugleich sehr auf mein Baby.