Zitat von Nostraventjo: Möglich wäre hier, das Sorgerecht erstmal alleine zu behalten und es mit dem Vater zu teilen wenn es einige Zeit gut läuft und er sich als guter Vater heraus stellt.
Und die Mama als der bessere Elternteil qua uterus beurteilt das Wohl- oder Fehlverhalten des Vaters und vergibt die Gunst des gemeinsamen Sorgerechts? Puh, zum Glück nicht. Das ist leider genau das Krakendenken, welches das Mamawohl über das des Kindes hebt.
Zitat von thegirlnextdoor: Das halbe Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht steht ihm nicht automatisch zu, und das würde ich ihm auch nicht geben, dazu stehe ich.
Es gibt hier absolut keinen Grund dafür.
Es gibt kein halbes Sorgerecht, das Sorgerecht wird gemeinsam ausgeübt. Es gibt keinen Grund das gemeinsame Sorgerecht zu verwehren. Kindeswohl bedingte Gründe sind beweisbar darzulegen. Sie lauten nicht, dass Papa nicht so funktioniert, wie Mama sich das erträumt hat. Auch das lauschige Gefühl, der muss sich erst einmal beweisen genügt zum Glück nicht. Wenn schon Elternschaft auf Probe, dann doch bitte für beide. Stellt sich allerdings die Frage, wer beurteilt dann, wer geeignet ist und wer nicht. Verhaltensoriginell sehe ich nach den Erzählungen das Verhalten beider Protagonisten. Damit muss das Kind -wie bei allen Eltern- dann leider leben.
Zitat von thegirlnextdoor: Ich bin die allererste, die predigt, dass ein Kind unter normalen Umständen beide Eltern braucht.
Und würde meinen Kindern niemals und unter keinen Umständen ihren liebenden Vater verwehren!
Ich verbitte mir daher solche Unterstellungen.
Spannend, dass du dir den Schuh anziehst!
Zitat von gabehcuod: Als Nächstes erzählst Du uns noch, dass diese ganze Geschichten, die Betroffene berichten, ihnen einzig und allein von ihren Therapeutinnen und Therapeuten in die Kopf eingepflanzt und suggeriert wurden?
Nein, das werde ich selbstverständlich nicht. Das sind aber eure -leidvollen- Geschichten. Ich sehe mich allerdings bestätigt in meiner Aussage, dass hier sehr viel projiziert wird.