Schwere trennungsphase

maik35

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Hallo ich durchlebe gerade eine schwere trennungsphase.  
nach 14 jahren hat hab ich mich von meiner Frau getrennt weil sie einen neuen kennengelernt hat.ich komme darüber einfach nicht weg.es War meine erste grosse liebe.ich habe mich gestern selbst eingewiesen in die psychatrie da ich von einer Brücke Springen wollte.ich weiß einfach nicht mehr weiter. suche welche die das selbe durchstehen mussten oder müssen.zum gedankenaustausch. 

Komme aus dem Raum chemnitz (sachsen)

Bei Interesse einfach melden.whats ap, hangout, usw vorhanden 

viele grüße Maik

28.08.2014 20:26 • #1


Gwen123

Gwen123


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schön das Du es nicht getan hast...

28.08.2014 21:17 • #2



Schwere trennungsphase

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Zuversicht


Hallo Maik35,

kein Mensch ist es wert, dass man sich für ihn das Leben nimmt. Das war die richtige Entscheidung, dass Du in eine Klinik gegangen bist!

Wünsche Dir erst mal gute Besserung. Dort bist Du m.E. sehr gut aufgehoben.

Alles Gute
Zuversicht

28.08.2014 22:59 • #3


annabella


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Hallo Maik,

ich kann Dich verstehen, die Gedanken hatte ich auch. Sehr lange Zeit da ich kein Sinn in leben gesehen habe. Ich würde auch verlassen nach fast 16 Jahren und wollte mir das Leben nehmen. Schau Maik, bei mir ist es fast 7 Monate hier und ich habe verstanden dass das Leben zu wertvoll ist, das es so viel noch zu bitten hat und ich weiss das wir alle hier eines Tages unsere Glück auch wieder finden werden.

Bitte bleib stark und ich wünsche Dir alles gute.

28.08.2014 23:09 • #4


herbie


Hallo Maik

ich bin jetzt seid 3Wochen getrennt und hab auch die Hölle bis jetzt durchgemacht.Auch wenns uns allen schwerfällt,aber sich das Leben zunehmen ist genau so wenig ein Ausweg wie mit dem Saufen anzufangen.Ich hatte vor dieser Beziehung eine 12Jahrige gehabt die in die Brüche ging,und es hat auch sehr lange gedauert bis ich wieder auf den Beinen war.Gib dir Zeit,auch wenn es schwerfällt.Ich versuche auch jetz nach 3Wochen mich am Riemen zureissen.Es wird hart,aber das Leben hat noch soviel zubitten.Wer nicht trauert hat auch nicht geliebt.

30.08.2014 09:10 • #5


maus0904

maus0904


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@maik35

ich finde es auch sehr schön, dass du es nicht getan hast.

Du "willst leben", sonst hättest du nicht diesen Weg gewählt und dich selbst in die Klinik eingewiesen.

Das hast du richtig und gut gemacht.
Du brauchst jetzt jede Hilfe in dieser für dich nunmehr sehr schmerzhaften Situation.
Nicht jeder schafft es von Anfang an , so etwas alleine zu durchleben.
Hilfe holen wir uns alle ja irgendwo, alleine das Forum , ist ja schon Beweis genug, dass viele Menschen bei Trennungen Hilfe brauchen.
Nun kannst du anfangen darüber nachzudenken, warum dich diese Trennung zunächstmal so fertig gemacht hat, dass du glaubtest nicht mehr leben zu wollen....es ist der erste Schritt, dich selbst nun besser kennen zu lernen und zu verstehen.
Den Schlüssel für diese Erfahrung trägt jeder bei sich "selbst".........
ich finde es sehr mutig von Dir , dass du bereit bist , dich dieser Aufgabe zu stellen.....und du wirst irgendwann sehen , dass es sich gelohnt hat weiter zu machen.....!
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Zuversicht, Verständnis für dich selbst und den Glauben daran, dass das Leben , lebenswert ist!

LG Maus

30.08.2014 09:34 • #6


NoOne


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Hi Maik,

meine Vorredner haben es bereits gesagt, aber auch ich möchte dir meine Anteilnahme bekunden. Ich habe auch darüber nachgedacht und es ist gut, dass du es nicht getan hast.

Wir alle hier im Forum sind stark und schwach zugleich. Wir alle suchen Hilfe, sei es durch passives Mitlesen, durch Schreiben - das ist stark, weil wir damit aktiv umgehen und doch - und das ist ganz natürlich und menschlich - zeigt es auch, dass wir alleine nicht so ganz damit klarkommen. Ich finde es gut, wenn man Hilfe annimmt.

Alles Gute!

30.08.2014 09:53 • #7


herbie


Hi Maik,

ich suche zwar selbst hier gerade Rat - aber sich das Leben zu nehmen kann nicht die Lösung sein. Ich bin normalerweise auch eher stark und hart im Nehmen und fühle mich, sonst wäre ich auch nicht hier, gerade total schwach.

Du bist sehr stark, weil Du den Schritt in die Klinik selbst vorgenommen hast. Ich weiß nicht ob ich so stark wäre.
Lass Dir professionell helfen und dann kommst Du auch wieder auf einen besseren Weg.

Fühle mit Dir und Wünsche Dir alles erdenklich Gute.

09.09.2015 16:30 • #8


MouseOnMars85

MouseOnMars85


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Hey Maik,
ich wurde nach 15 Jahren vor 4 Monaten auch von meiner Freundin verlassen. Wir wollten Kinder,Hochzeit, Haus etc.
Sie war meine große Liebe und vorallem meine 1. Große Liebe. Ich bin 30 und seit 15 war ich mit ihr zusammen. Ich kann mir vorstellen wie es dir geht und ich hab dieses Jahr auch darüber nachgedacht mich umzubringen. Selbst als ich meinen Zwillingsbruder beerdigen musste, hab ich mich nicht so allein gefühlt wie jetzt. Aber ich lebe nach dem Motto "Aufgeben ist keine Option!" und du hast das Richtige getan dir Hilfe zu holen.
Die Welt ist manchmal unglaublich hässlich und ungerecht, aber wir haben nur dieses Leben und mit viel Kampf und Kraft wird es auch wieder lebenswert. Diese Zeit ist sehr hart und glaub mir, ich leide gerade auch sehr, aber auf Regen folgt Sonnenschein, selbst wenn es lange dauert.
Aber glaube mir, wenn wir dieses Tal durchschritten haben, dann werden zwar Narben bleiben, aber wir werden stärker sein als jemals zuvor.
Gib dich nicht auf, denn wenn du dich umbringst ist diese Entscheidung nicht mehr rückgängig zu machen.
Bitte bleib stark und versuch dem Leben etwas lebenswertes abzugewinnen, auch wenn es gerade unglaublich hoffnungslos ist.
Falls du reden willst, schreib mir ne PN.
Ich wünsche dir Alles Gute und viel Kraft diese dunkle Zeit durchzustehen !
Glaub mir, auch wenn ich ein Fremder bin, aber du bist nicht allein ! Lass den Kopf nicht hängen !

P.S.: Und denk dran: "Aufgeben ist keine Option !"

09.09.2015 21:49 • #9



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