Zitat von Lama28:Danke! Gerade fällt es natürlich sehr schwer sich vor Augen zu führen, dass alles seinen Grund hat. Weil es einfach weh tut ...
Ich bin ja mittlerweile auch 30 und ich hatte auch dieses Gefühl meiner Zukunft beraubt worden zu sein. Es war mein Plan in ihre Stadt zu ziehen, dort etwas aufzubauen. Sie hatte mit mir bereits nach Wohnungen geguckt und ich nach einer Stelle die ich dort antreten kann.
Am Ende ist es so, dass mein Plan komplett für den Ar. ist. Für sie ändert sich nicht allzu viel. Lediglich, dass ich nicht mit ihr in ihrer Stadt wohne.
Ich hatte lange auch Angst davor, dass ich vielleicht Schwierigkeiten entwickeln könnte, eine neue Beziehung einzugehen, bevor meine besten Jahre vorbei sein könnten.
Es war total irrational... "ich bin schon dreißig, die besten Frauen sind bereits vergeben. Ich werde zu alt sein, um ein Vater zu werden. Ich werde nie wieder einer Frau vertrauen können und wenn doch, dann dauert das so ewig, dass ich erst mit 38 Vater werde... will ich überhaupt noch ein Kind zeugen, wenn man am Ende eh niemandem vertrauen kann?" etc.
"Wer bin ich überhaupt, ohne sie? Was erwarte ich vom Leben, was erwarte ich von mir, jetzt wo ich alleine dastehe?!"
Ich war komplett durch den Wind. Es fühlte sich an, als sei ich im freien Fall. Als wäre meine gesamte Zukunft an das Glück mit meiner Ex gekoppelt.
Jetzt, sechs Monate später, meide ich immer noch unter der Trennung. Ich fühle aber, dass mein Glück von mir selber abhängt und nicht von einer potenziellen Lebensgefährtin. Ich habe mittlerweile auch wieder eigene Pläne für meine Zukunft. Habe Dinge begonnen, die ich niemals angefangen hätte, wenn ich noch mit meiner Ex zusammen wäre, etc.
Es ist bei dir noch sehr frisch, aber du wirst auch irgendwann wieder eine Zukunft vor deinem geistigen Auge sehen, in der dein Ex zunehmend verblasst, bis er komplett verschwunden ist. Habe Geduld
