KeepSmile
Gast
Weil ich zu sehr glauben wollte, dass es doch noch gut wird. Wie auch bei den Eltern. Immer wieder die Hoffnung das sich was ändert.
Eine sehr schmerzliche Erfahrung. So schlimm das schmerzt, gibt es Menschen die sich nicht ändern. Dann darf man gehen und für sich eine Grenze setzten.
Sie werden sich nicht ändern, dass ist eine ganz schlimme Realität und das zu akzeptieren, loslassen und an sich zu denken, keine einfache Sache.
Wie oft ich selbst fest daran glaubte mit reden Berge versetzten zu können. Es sind aber nicht unsere Eltern und wir kein Kind mehr.
Partner sind auch keine Kinder.
Betrauern ist ganz wichtig.
Wie schwer Veränderungen am Anfang sind, wissen ganz viele von uns.
Leider Gottes ist das verletzte Kind tief traurig und versucht alles damit es funktioniert. Ein junger Erwachsener bleibt dann in Partnerschaften oder Freundschaften sehr lange und redet sich den Mund fussellig, immer kleiner werden. Der Erwachsene könnte aber auch sagen, meine Liebe und Zeit ist genauso Wertvoll wie deine, aber das bedeutet noch lange nicht alles ertragen zu müssen. Wenn du aber gehst und Grenzen setzt, dann machst du das nicht weil dir langweilig ist oder die Person nicht magst. Du machst das, weil alle Versuche nichts gebracht haben. Und die Versuche waren nicht ein Gespräch. Mit solchen Kindheiten, gibt man alles von sich. Dann passiert ganz oft die wieder zugeschriebene Unterordnung. Toxische Beziehungen bis irgendwann mal der Punkt kommt und einiges Verstanden wird.
@Sonnenschein432
Menschen kannst du nicht ändern, das können sie nur selbst. Du kannst Gespräche führen, versuchen gehört zu werden, aber zuhören können und wollen, dass müssen sie selbst. Du kannst dich noch so sehr danach sehnen eine gute Beziehung aufbauen zu wollen, die Bereitschaft muss aber da sein, sonst wird das nichts.
Nein sagen darf man lernen, Trauer empfinden auch.
Manche Menschen begreifen erst, wenn man geht.