Zitat von Vegetari:liebe @jule1,
die AF war für mein Mann ein Absprungversuch! Er wollte von mir los, da er glaubte, ich liebe ihn nicht mehr. Durch eine heftige Diskussion kam dieser Liebensirrtum zu Tage und er erkennt immer mehr , dass das so nicht ist.
Die AF liess er fallen und wendet sich nun mir zu. Wir arbeiten an unserer Zukunft, aber es ist sehr hart für mich, als Betrogene! Ich will das verarbeiten, abhaken, nicht mehr " Opfer " sein.
Die AF wusste von Anfang an, dass da noch Familie ist! Sie hatte keinen Respekt davor! Selbst mein Mann sagte " Familie " kennt sie nicht. Sie hat noch nie mit einem Mann zusammen gelebt ( es ist ihr Wunsch, dass es mal klappt , wahrscheinlich mit Biegen und Brechen , deswegen kein Respekt vor mir und unser Kind ? ) Alle ihre Kinder haben verschiedene Väter ( suchtkrank) . Ich frage mich ,wie mein Mann an so eine Frau geraten konnte , obwohl sie auch Karrierefrau ist, also nicht asozial, Er sagt es mir nicht, ich vermute ihre Vergangenheit hat er erst später erfahren,,,,
Unsere Paarberaterin sagte letztens zu ihm : " Dann müssen sie sich erstmal von ihm Flopp ( AF) erholen und dies verarbeiten !"

Liebe Vegetari,
das musst Du Dir wirklich zu Herzen nehmen, das Du dieses Opfer nicht mehr sein willst. Das sie wusste, das es Euch gibt, ist natürlich nicht schön, aber wie gesagt, Du weißt halt nicht wirklich was er ihr erzählt hat. Mir fällt auf, das eher der Respekt, entschuldige das ich so etwas sage, bei Deinem Mann fehlt, Mutter und Kind ist auch eine Familie, egal ob sie nun schon mit einem zusammen gelebt hat oder nicht. Du bist eine Frau und Mutter und nichts auf der Welt würdest Du auf Dich und Dein Kind kommen lassen, wenn ihr allein sein würdet - du bildest mit ihr eine Einheit-Familie (steck ihm das mal und schau wie seine Reaktion sein wird, wenn Du plötzlich ihm nicht nach dem Mund redest, sondern eine eigene Meinung zu Dir selbst und Familie auch zu zweit hast). Bitte, bitte, leg den Schwerpunkt nicht auf die AF. Das seit ihr, Du und Er - eure Partnerschaft. "Ich frage mich ,wie mein Mann an so eine Frau geraten konnte ...". Weiß er das Du so denkst? Damit hättest Du ihn in das bequeme Leben zurückgeführt und wird dann auch nicht wirklich die Paartherapie reflektieren. Natürlich hast Du viele Fragen, das ist ein Instinkt und darin darfst und solltest Du auch all Deine Wut, Enttäuschung rein legen können.Ich hoffe die Paarberaterin
lenkt es wirklich in eine gute Richtung und das Du auch allein mit ihr reden kannst oder Freundin (ist sehr wichtig), denn nur eine Aussenstehende (ich nehme sie um Gotteswillen nicht in Schutz) als Buhmann hin stellen, ist nicht der richtige Weg. Wie viele Sitzungen habt ihr schon gemacht, wenn ich fragen darf?