L.O.S.T.
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Das Gespräch mit ihr daraufhin war sehr ehrlich. Sie hätte es eher sagen können, ok, das Resultat aber wäre das gleiche. Sie will die Trennung, endgültig.
Ich hatte ja schon seit längerem so eine Ahnung. Nach so vielen Jahren erkenne, spüre ich Veränderungen bei Ihr sofort. Ich befinde mich seit ein paar Wochen in einer depressiven Phase (nicht besonders schlimm, im Frühjahr habe ich immer etwas Probleme) und habe von ihr eigentlich keine Zuwendung, keinen Trost mehr erhalten.
Seit ein paar Stunden hat sie unsere Wohnung nun verlassen.
Diese unbändige Traurigkeit und auch Verzweiflung, die mich seitdem völlig lähmt ist unbeschreiblich. Nichts was ich tun könnte macht Sinn. Alles was mir eigentlich Freude bereitet fühlt sich stumpf an.
Dieser Schmerz ist noch immer genauso stark, wie damals als Teenager nach der ersten Liebe. Dass ich noch in der Lage bin, weinen zu können hab ich bis vorhin nicht mehr für möglich gehalten.
Über das Ende meiner längsten und schönsten Beziehung hinweg zu kommen kann ich mir einfach nicht vorstellen.
Ich hatte vorhin aus lauter Hilflosigkeit einfach Trennungsschmerz gegogogelt und kam in dieses Forum. Das Schreiben gerade eben tut mir gut.
Danke fürs "Zuhören"

