Franz
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es ist nun 4 1/2 Wochen her, dass sich meine Freundin entschieden hat, dass es für uns keine gemeinsame Zukunft gibt und aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen ist. Seitdem durchlaufe ich ein Gefühlschaos, dass ich dachte bereits halbswegs im Griff zu haben. Aber gestern gab es wieder eine Nachricht per WhatsApp die mich nicht zur Ruhe kommen lässt und deshalb habe ich mich entschieden doch noch zu posten und nicht nur mit zu lesen.
Als sie mir mitteilen, dass sie mich verlässt und noch am selben Tag bis auf weiteres zu Freunden zieht, fiel ich aus allen Wolken. Wir hatten schon die letzten Wochen / Monate Beziehungsprobleme, aber ich hatte nie das Gefühl, dass es bei ihr bereits so schlimm ist bzw. habe ich es nicht bemerkt. Der Grund für sie war, dass ich kein glücklicher, eigentändiger Mann bin. Und da hat sie leider recht, ich hatte schon immer Probleme mit meinem Pessimismus und war in letzter Zeit nie zufrieden, obwohl es mir an nichts fehlte. Leider hatte ich eine sehr prägende Jugend und Elternhaus und dies nie verarbeitet und mich dadurch immer in einer Opferrolle gesehen und vieles schlecht geredet. Und das hat sie schließlich, laut ihrer Aussage, ausgesaugt und selbst unglücklich gemacht. Ich kann das leider verstehen und wollte mich ja selbst ändern und habe es nicht geschafft. Sicher auch, weil sie immer für mich da war und ich Sicherheit hatte. Ich habe vor ca. 3 Monaten mit einer Lebensberatung angefangen und die kam für sie leider zu spät bzw. hatte sie sich bessere / schnelle Ergebnisse gewünscht. Ich finde es so schade, dass ihr nun der Atem ausgegangen ist.
Mittlerweile sagt sie, dass keine Liebe mehr vorhanden ist, obwohl sie am Tag der Trennung noch gesagt hat, dass es nicht an der Liebe scheitert, sondern an meiner Einstellung und sie hat den Glauben daran verloren, dass ich mich mit ihr an der Seite ändere bzw. dauert es für sie zu lange und das sie nicht sie selbst sein kann. In den ersten zwei Wochen der Trennung habe ich jeden klassischen Fehler, den ein Verlassener machen kann gemacht und sie noch mehr "verärgert". Ca. einenhalb Wochen nachdem sie gegangen ist, hat sie mir bereits begonnen Stress wegen der Wohnung zu machen, da sie so schnell wie möglich damit abschliessen möchte. Mittlerweile hat sie eine neue Wohnung gefunden und somit kommt für sie die gemeinsame Wohnung nicht mehr in Frage, auch wenn ich ebenfalls ausziehe. Ich weiß selber noch nicht ob ich die Wohnung emotional und auch finanziell in Zukunft ertrage und möchte eigentlich nichts mehr als dass sie zurück kommt.
so das waren die letzten 4 Wochen zusammengefasst : /