nk337
Gast
vorab danke ich euch schoneinmal für die Zeit die Ihr euch für diesen Beitrag nehmt.
Momentan läuft es aus meiner Sicht nicht relativ gut in meiner Partnerschaft zu Ihr. Damit Ihr euch ein genaues Bild machen könnt verusche ich die aktuelle Situation neutral zu Schreiben.
Wir haben uns über meinen Job kennengelernt, dies ist auf den Tag genau 6 Monate her. Ja es ist eine kurze Zeit dennoch ist bis heute schon einiges passiert. Nach kurzer Zeit sind wir ein Paar geworden und haben uns regelmäßig getroffen. Zu diesem Zeitpunkt wohnte sie noch zuhause (Sie: 20). Ich (Ich 30) jedoch wohne schon seit vielen Jahren in den eigenen 4 Wänden. Nunja nach einiger Zeit ca. 1 Monat war der Stress und die Umstände bei Ihr zu Hause unerträglich. Diese Wohnsituation war schon vor meiner Zeit ein großes Thema. Ebenfalls hatte sie noch nie ein eigenen Haushalt. Sie hatte die Idee doch zu mir in die Wohnung zu ziehen. Was ich ersteimal skeptisch betrachtete. Um der beziehung eine Chance zu geben und in der annahme das sie dafür bereit sein könnte (geistig) habe ich dem zugestimmt. Man muss dazu sagen das sie für ihr Alter doch recht Erfahren und extrem Eigenständig ist. Bei mir angekommen hat Sie in all der Zeit (bis heute) angefangen die Wohnung nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Dies ist auch sehr schön und gelingt super. In der gesamten Zeit in der wir nun schon zusammen Wohnen gab es sowohl schöne als auch schlechte Zeiten, was für sich gesehen eine normale Entwicklung ist.
Der Tagesablauf ist auch relativ Positiv. Derzeit bin ich auf Arbeitssuche, was sich aber nun in 1 Woche ändert, leider habe ich vor 3 Monaten meinen Job verloren. Dieser Umstand ist ersteinmal Finanziel kein großes Thema und es fehlt an nichts. Dennoch hat sie mit dem Umzug einen Fahrtweg zu ihrer Arbeit von 70km aufsich genommen. Bei ihrer Mutter betrug der Fahrtweg ca. 4km. Was ich ihr extrem hoch anrechne. Generell bin ich einer der sehr viel für sein Partner macht. Ich bezahle alle anfallende Kosten, natürlich übernehme ich auch sämtliche Kosten wie Miete, Internet, Telefen, TV sowie Essen trinken und und und. Was bedeutet das sie eigentlich so gut wie keine Kosten hat. Naja aufgrund dessen das ich Arbeitssuchend bin beschäftige ich mich momentan nicht nur mit Bewerben sondern seitdem sie bei mir Wohnt, stehe ich jeden Tag in der Küche um das Essen fertig zu haben sobald sie von der Arbeit zurück ist. Weiter befasse ich mich Täglich mit Waschen, putzen etc. Sodass sie zu Ihren Fahrtweg und Arbeiterrei nicht noch auch den Haushalt als aufgabe hat. Ihr Tag beginnt ca um 5 Uhr und endet mit der Ankuft bei "uns" um ca. 18/19 Uhr.
Was mich nun so Belastet ist die Tatsache das sie momentan aktiv schon nach Wohnungen sucht und ausziehen will. Als Begründung nennt sie den Fahrtweg. Natürlich habe ich Ihr Angeboten gemeinsam eine Wohnung in Arbeitsnähe zu beziehen. Da jedoch sagte sie mir das sie Angst habe eine Wohnung zu beziehen zu 2t, die keiner von uns alleine Bezahlen könnte im "Worst-Case". Das Sie es sich noch nicht so Vorstellen kann diesen großen Schritt zu machen. Daher möchte Sie lieber ihre erste eigene Wohnung beziehung ca. 2 Zimmer (Derzeit 3 Zimmer, 100m³ inkl Garten) und Ihre Schwester (17) mit in ihre Wohnung zu holen, da die Schwester derzeit noch zuhause in dem Chaos wohnt.
Nun stelle ich mir folgende Fragen: Hat die Zeit bisher nicht gezeigt das es Funktioniert ? Ist der Wunsch nach eigener Wohnung insgeheim die "Flucht" weil es gescheitert ist ? (Sie versicherte mir, das der Auszug nichts mit uns zu tun hat und das es an UNS absolut nichts ändert).
Man muss ebenfalls noch dazu sagen das sobald sie Auszieht für sie Extrem mehr Kosten aufkommen inkl. die fahrerei zwischen uns um uns zu sehen. Weiter habe ich momentan einfach extrem ein verständnissproblem. Ihr geht es offensichtlich hier gut, sorgenlos und ich mache eine ganze Menge für sie, was muss also passiert sein das sie auf das alles Verzichtet ?
Das große Problem ist das für mich (30) eine Zeitspanne von ca. 5 Jahren in die Zukunft betrachtet eine sehr überschaubare Zeit ist. Für sie jedoch sind 5 Jahre in die Zukunft absolut unvorstellbar. Unvorstellbar im Allgemeinen, nicht auf uns bezogen. Ich vermisse an Ihr den Langfristigen gedanken, denn wenn man zusammen den Wunsch hat etwas aufzubauen, dann beginnt man ja doch relativ früh die steine in die richtige Richtung zu legen ?
Sie kann aboslut nicht verstehen wieso ich es so negativ sehe das sie auszieht, denn in Ihren Augen ist es nichts anderes als die Zeit vor der Wohnung und würde an uns nichts ändern. Ich bin jedoch der Meinung das genau dieser Schritt uns zerreißen wird. Denn zu der ganzen Fahrerei die sich ja eh schon Täglich aufgrund des Berufes abspielt auch noch die ganze Fahrerei on Top kommt, damit wir uns sehen. Dann hat sie natürlich sich noch nicht um den Haushalt für sich selbst gekümmert und auch noch nicht gekocht.
Diese ganzen gedanken hätte ich nicht wenn sie 30 Wäre und schon seit 10 Jahren, wie ich, alleine Wohnt, denn so kennt man seinen Tagesablauf und ist komplett "eingeschliffen". Sie weiß noch nicht einmal wie eine Waschmaschine Funktioniert und kochen kann Sie überhaupt nicht da sie Täglich bekocht wurde von ihrer Mutter.
Es ist natürlich für Sie extrem wichtig diese Erfahrungen zu machen, das zu lernen und sich einzuschleifen. Das sehe ich genauso und stehe auch zu dieser Wichtigkeit. Nur eben wäre mein Wunsch es gemeinsam mit Ihr durchzuziehen anstatt das sie sich eine Wohnung und und und ans bein zu binden abschon es bei mir super klappt und Funktioniert. Diese gesamte Situation geht nicht in mein Kopf. Als zusammenfassung, auf der einen Seite fühlt sie sich wohl, richtig sich ein (Möbel, Bilder, Decko, Wandfarbe etc) und auf der anderen seite sagt Sie "Ich will eine eigene Wohnung damit ich meine Schwester zu mir holen kann und auch hin und wieder für mich alleine bin, aber es ändert nichts an uns wir haben uns ja vorher auch sehen können". .
Weiter ärgere ich mich, über mich selbst. Meine anfänglichen erwartungen waren zu hoch und ich auch war auch in gewisser weise Naiv. Nur was soll ich nun machen ? Weiter leben bis der Tag X kommt und schauen was passiert oder vorher die Reissleine ziehen bevor es zu einer Gefühlshöhle wird ?
Lieben Dank für die Zeit und bin auf eure Meinung gespannt.
toll, dass sie nicht noch euren Haushalt als Aufgabe hat. Ernsthaft? Wenn dann gemeinsam.