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Holzer60
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@liebe Yonda,
Die "komplette" Aufarbeitung ist sehr wichtig, denn selbst wenn wir nur gewisse Dinge verdrängen, dann können diese im Laufe der Zeit, zu einem echten Problem werden. Deine Erkenntnis, dass deine Ehe nicht glücklich und dein Ex ein sehr schwieriger Partner war, finde ich sehr bemerkenswert (!). Vor allem im Zusammenhang mit deiner Aussage, dass du dich erst nach zweieinhalb Jahren am Anfang von der dritten Stufe befindest. Für mich ist das aber auch ein Beweis dafür, dass er dich wohl nicht verdient hatte, zumal du dich ja noch heute sehr ernsthaft mit eurer Trennung auseinandersetzt.
Auch ich habe damals über zwei lange Jahre (!) gelitten, aber letztendlich haben wir ja trotz allem, dass wirklich Beste daraus gemacht. Der faire sowie respektvolle Umgang miteinander, der hat sich dann natürlich auch bei unserer Scheidung bezahlt gemacht. Unsere Anwälte dachten damals vermutlich, dass sie sich in einem falschen Film befinden, denn da war rein gar nix mit einem Rosenkrieg.
Wir hatten übrigens zwei Scheidungstermine, weil meine Exehefrau beim ersten Termin auf die lustige Idee gekommen ist, unserer Scheidung nicht zuzustimmen. Für diese sehr niedliche und kluge Idee
, habe ich ihr anschließend sogar noch einen Blumenstrauß gekauft.
@liebe Diedieimmerlacht,
Ja, irgendwann muss man es aufarbeiten und damit abschließen. Du hast sehr wichtige Erfahrungen gemacht und letztendlich hast du selber festgestellt, wer deine Freunde sind und wer dich deiner Energien beraubt. Diesbezüglich ist es der einzig richtige Weg, wenigstens zu versuchen, die vielen gemachten Erfahrungen (positive und negative) schätzen zu lernen. Du schätzt zum Beispiel heute noch, dass deine Freundin die wichtigste Konstante, in dieser schweren Zeit gewesen ist. Und ja, auch Negativerfahrungen bereichern unser Leben.
Familien und Freunde hören sich die Probleme in der Regel schon an, aber irgendwann kommt wohl immer der Zeitpunkt, wo auch sie es nicht mehr hören wollen und nicht mehr hören können. Ich habe aber gelernt, dass es sich hierbei um eine völlig normale und keine verwerfliche Reaktion handelt. Unser aller Alltag ist schwierig und kompliziert geworden, deshalb ist wohl wenig Platz für zusätzlichen Dauerstress.
Leider gehören Trennungen mittlerweile zu unserem täglichen Leben, wie die Butter auf das Brot. Die sogenannten Promis leben uns die Trennungen doch sehr medienwirksam vor und desto verrückter deren Trennungen sind, desto größer ist die Aufmerksamkeit in unserer Gesellschaft. Das sagt doch eigentlich schon alles über den Verlust von früheren Werten aus und es wird nicht besser, sondern immer verrückter werden...
VG Holzer60
Die "komplette" Aufarbeitung ist sehr wichtig, denn selbst wenn wir nur gewisse Dinge verdrängen, dann können diese im Laufe der Zeit, zu einem echten Problem werden. Deine Erkenntnis, dass deine Ehe nicht glücklich und dein Ex ein sehr schwieriger Partner war, finde ich sehr bemerkenswert (!). Vor allem im Zusammenhang mit deiner Aussage, dass du dich erst nach zweieinhalb Jahren am Anfang von der dritten Stufe befindest. Für mich ist das aber auch ein Beweis dafür, dass er dich wohl nicht verdient hatte, zumal du dich ja noch heute sehr ernsthaft mit eurer Trennung auseinandersetzt.
Auch ich habe damals über zwei lange Jahre (!) gelitten, aber letztendlich haben wir ja trotz allem, dass wirklich Beste daraus gemacht. Der faire sowie respektvolle Umgang miteinander, der hat sich dann natürlich auch bei unserer Scheidung bezahlt gemacht. Unsere Anwälte dachten damals vermutlich, dass sie sich in einem falschen Film befinden, denn da war rein gar nix mit einem Rosenkrieg.
Wir hatten übrigens zwei Scheidungstermine, weil meine Exehefrau beim ersten Termin auf die lustige Idee gekommen ist, unserer Scheidung nicht zuzustimmen. Für diese sehr niedliche und kluge Idee
, habe ich ihr anschließend sogar noch einen Blumenstrauß gekauft.
@liebe Diedieimmerlacht,
Ja, irgendwann muss man es aufarbeiten und damit abschließen. Du hast sehr wichtige Erfahrungen gemacht und letztendlich hast du selber festgestellt, wer deine Freunde sind und wer dich deiner Energien beraubt. Diesbezüglich ist es der einzig richtige Weg, wenigstens zu versuchen, die vielen gemachten Erfahrungen (positive und negative) schätzen zu lernen. Du schätzt zum Beispiel heute noch, dass deine Freundin die wichtigste Konstante, in dieser schweren Zeit gewesen ist. Und ja, auch Negativerfahrungen bereichern unser Leben.
Familien und Freunde hören sich die Probleme in der Regel schon an, aber irgendwann kommt wohl immer der Zeitpunkt, wo auch sie es nicht mehr hören wollen und nicht mehr hören können. Ich habe aber gelernt, dass es sich hierbei um eine völlig normale und keine verwerfliche Reaktion handelt. Unser aller Alltag ist schwierig und kompliziert geworden, deshalb ist wohl wenig Platz für zusätzlichen Dauerstress.
Leider gehören Trennungen mittlerweile zu unserem täglichen Leben, wie die Butter auf das Brot. Die sogenannten Promis leben uns die Trennungen doch sehr medienwirksam vor und desto verrückter deren Trennungen sind, desto größer ist die Aufmerksamkeit in unserer Gesellschaft. Das sagt doch eigentlich schon alles über den Verlust von früheren Werten aus und es wird nicht besser, sondern immer verrückter werden...
VG Holzer60