Zitat von NoClue:
Ihn kenne ich schon seit 15 Jahren.
Nein, mein Mann trägt mich auf Händen...
Ach ich weiß auch nicht, wieso der Andere mich nicht loslässt.
Ich erzähle dir mal eine Geschichte, vielleicht erkennst du dich. Ich bin mit meinem Süssen jetzt 25 Jahre zusammen. Als wir knapp ein Jahr zusammen waren, habe ich seinen Kumpel, nennen wir ihn Andy kennengelernt als wir mit Freunden zum zelten gefahren sind. Wir haben uns auf Anhieb super verstanden, rein platonisch. Mein Süsser (Mann passt nicht, wir sind nicht verheiratet) ist der Typ Romantiker, trägt mich auf Händen und ist eher ein Schmuser (du weißt schon). Auf der Rückfahrt hatte ich statt wie sonst vorn neben ihm im Auto, hinten bei Andy gesessen und habe im Halbschlaf gemerkt wie er meine Hand genommen hat. Seit dem ist es jedes mal wenn wir uns sehen dieses dämliche Knistern, dieser tief in die Augenschauen Mist der einen noch Tage danach verfolgt. Andy ist anders als meiner, eher der Macho, aber auch lieb nur anders. Irgendwie ganz anders, irgendwie aufregender. Ich hatte jetzt sozusagen 24 Jahre Zeit mir darüber Gedanken zu machen. Ich bin mir nun sicher, dass wenn ich solche SMS mit ihm austauschen würde, könnte ich auch direkt auf eine heiße Herdplatte packen, denn ich würde mich verbrennen. Ich weiß das mein Mann und ich zusammengehören, aber es fehlt mir manchmal das eine (ich sags nicht wird eh ge*beept*), was mir dieser andere unterschwellig irgendwie suggeriert. Ich bin mir aber sicher, dass es für eine Beziehng nicht reichen würde, da würden wir permanent zusammen krachen, weil wir beide zu temperamentvoll sind. ABER, sollte ich jemals diesem Gefühl nachgeben, verliere ich den mit dem ich verlässlich 23 Stunden am Tag mit viel Spaß verbringen kann. Die eine Stunde die ich verlässlich beim anderen hätte, würde nach 25 Jahen ebenfalls verblassen und der Rest des Tages wäre Hahnenkampf.

Ich kann dich also verstehen, da ich seit all den Jahren diese Gedanken nicht aus dem Kopf bekomme, ich versuch ihm und seinen Augen einfach so gut es geht aus dem Weg zu gehen.
