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Sorgen machen um den Expartner

Ypsel

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Hallo,

ich bin seit 01.07. offiziell Single, der Herr ist mal wieder abgehauen.
Da er eine Menge Probleme hat und ich ihn wirklich liebe, mache ich mir Sorgen um ihn, obwohl er mich schon mehrfach hat sitzen lassen.

Was kann ich nur tun?
Es geht mich doch im Prinzip nichts an wie es ihm geht und was er macht. Und trotzdem sehe ich ja als Bsp in der Facebook Freundesliste, das er wenig online ist, was für ihn eigentlich untypisch ist, das kenne ich nur, wenn er bei mir war ...

Klar kann er eine Neue haben und könnte glücklich beschäftigt sein, aber was wenn es ihm wirklich "dreckig" geht ... ich kann / darf ihm nicht helfen, aber zerbreche mir den ganzen Tag den Kopf über uns, über ihn.

Ja ich sollte mich ablenken, aber ich kann nicht, will fast nicht?!

Wie kann ich loskommen?
Was für Tipps habt ihr sich abzulenken, wenn man sich zu nichts aufraffen kann?

Danke.

06.07.2016 09:11 • #1


Ricky

Ricky

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Du bist zu abhängig von dieser Person. Die Frage muss eben sein, was Du im Leben willst, nicht was Du in der Phantasie willst. Wenn er Dich schon mehrfach hat sitzen lassen, gibt es dafür einen Grund. Wenn der Grund eine psychische Erkrankung ist, dann ist es nicht Deine Aufgabe die zu lösen, sondern die eines Therapeuten oder Psychologens.

Wenn Du Dich nicht ablenken WILLST, dann solltest Du Dir mal die Frage stellen, warum Dein Lebensmittelpunkt nicht mehr bei Dir, sondern bei ihm liegt. Du fokussierst Dein Leben auf ihn und kommst dadurch letztlich selbst zu kurz. Bis Du dann in einer depressiven Phase landest (in der Du vermutlich schon bist, weil Du Dich ja nicht aufraffen kannst) und Dein Leben Dir sinnlos vorkommt.

Dein Leben kannst aber nur DU mit Sinn füllen. Niemand sonst. Tipps fürs Ablenken gibt es viele. Medien, Dinge, die Dir Spaß machen, kochen, rausgehen, feiern, Sport als Stresslöser und und und... wenn Du all das nicht willst, ist das auch ok, dann bleib im Bett liegen und suhl Dich ein bisschen im Selbstmitleid. In kleinen Dosen hilft das ja auch. Darf halt nur nicht zu viel werden.

06.07.2016 09:21 • #2


Grace_99

Grace_99

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Als mein langjähriger Partner und ich uns damals getrennt haben, hatte er noch einen MRT-Termin offen. Ich hab mir die ganze Zeit den Kopf zermartert, wie der Termin wohl wahr, was bei rausgekommen ist usw.

Letztendlich war das eher ein Ablenkungsmanöver von dem Thema "Wir sind getrennt" - brauchte ich mich nicht mit auseinander zu setzen, da ich die ganze Zeit den MRT-Termin vorgeschoben habe (weißt was ich meine?).

Da die Trennung noch frisch ist, wirst du noch in der nicht-wahrhaben-wollen-Phase sein, da ist es normal das man die Gedanken in eine andere Richtung lenkt.

Geh da nicht ganz konform mit Ricky, der von einer Abhängigkeit schreibt, nach meiner eigenen Erfahrung ist es eher das ablenken vom Thema "Wir sind getrennt".

06.07.2016 09:40 • #3


Sashimi

Sashimi

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Unter Berücksichtigung deines anderen Threads kann man nur sagen, dass Du im hinterherrennst. Er lehnt Dich offen ab und Du machst Dir Sorgen wie es ihm geht? Wäre ihm Deine Fürsorge in irgendeiner Art und Weise etwas wert, würde er doch nicht einfach den Stecker ziehen - zum dritten mal. Was Du tust, geschieht nur auf eigene Rechnung. Diesen Mann schert es nicht wirklich viel, was Du willst.

06.07.2016 11:11 • #4


Hope26

Hope26

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Er geht dich nichts mehr an- Punkt
Suche dir eine neue Beschäftigung.
Oder glaubst du wirklich, dass er sein Leben ohne dich nicht leben kann ?

06.07.2016 11:46 • x 1 #5


Stefan1976

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Hallo,

schwierig dazu etwas sagen zu können, da ich nicht weiß, wie alles zustande gekommen ist.
Letztlich ist er für sein leben verantwortlich und nicht du.
Das heißt zwar nicht, das du deswegen kein Interesse haben sollst, oder dir Dinge egal sein sollten.


Von daher rate ich dir, dich selbst in ner ruhigen Minute zu fragen, was genau du willst.
Willst du ihn zurück?
Willst du nur sichergehen das es ihm gut geht?
Willst du dich von der Trennung ablenken?

Gruß
Stefan

06.07.2016 12:08 • x 1 #6


Kroenchen_richten

Kroenchen_richt.

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Kümmere Dich nur um Dein Wohl.
Werf ihn aus den Kontakten bei FB, lösche seine Nummer im Handy. Schau nicht mehr nach.
Wenn Du es gerade machen willst denke: "Es ist ihm egal wie es Dir geht. Er hat sich Dir gegenüber respektlos verhalten. Mehrfach."
Du bist ihm nicht einmal eine Nachricht wert.

Wenn er bei FB nicht online ist, will er sich u.U. vor Dir verstecken. Zeige Du jetzt Deinen Repekt trotzdem, sieh nicht nach. Halt Dich fern. Es ist auch Dein Respekt Dir gegenüber. Mach Dich dadurch nicht klein.

Treffe Freunde, geh shoppen, belohne Dich. Style Dich, Deine Wohnung und Dein Leben um. Was wolltest Du schon immer in Deinem Leben verbessern? Pack es jetzt an.
Geh tanzen oder mit Freunden weg. Geh unter Menschen, nur bleibe nicht einsam mit den Gedanken.
Mach Sport mit kraftvollen Liedern auf den Ohren.
Halte Dir, wenn Du strauchselst vor Augen, so darf mich keiner behandeln, ich bin mir viel mehr wert.

Und das Kinn trotzig nach oben. Lächeln, immer wieder bis Dein Unterbewußtsein es annimmt(das funktioniert) Lächel Dein Spiegelbild an und sage Dir: Ich bin mehr wert.

Kein anderer Mensch ist es wert, dass eigene Leben zu vernachlässigen. Dadurch steigerst Du nicht Deinen Wert. Und schon überhaupt nicht in seinen Augen.

06.07.2016 12:45 • x 2 #7


lucky123

Hallo liebe Ypsel,

das ist helfersyndromige Anpassung an einen halbherzigen Menschen,
ich kenne das seit meiner Kindheit.
Ich neige zum Helfersyndrom,
wobei man fürs Helfen Liebe erhofft.
Gab's von meinen beiden egozentrischen Eltern wenig, und von den egozentrischen Männern auch wenig.

Was will ICH, war auch bei mir die zentrale Frage.
Mein ziemlich egozentrischer Freund,
bestärkte mich in meinem
Musikhobby, dafür bin ich ihm trotz
seiner Halbherzigkeit heute
dankbar.

Doch der Drang, Verbindung
aufzunehmen oder helfend oder dankbar hinterherzuschreiben,
ist dieser helfersyndromige Zwang, von Neuem Liebe zu erhoffen und die Halbherzigkeit plus logischer Trennung als Folge, nicht
akzeptieren zu können.

Freundschaft oder Liebe ist es da,
wo ich nicht noch was und noch was
tun zu müssen glaube, damit ich gemocht werde.

Freundschaft und Liebe für mich
selbst zu entwickeln, das war nicht einfach !
Zu gern wollte ich immer wieder abdriften ins altvertraute Helfersyndrom, wo mir einseitig so viel Tolles einfallen würde, was den
Halbherzigen gar nicht wirklich interessiert.
Uff, heute strengt's mich schon an, das auch nur aufzuschreiben !

Löse Dich von der Abhängigkeit von ihm, lebe selbst !

06.07.2016 15:30 • x 1 #8


lucky123

...und: hier im Form zu lesen und zu schreiben hat mir sehr geholfen.

06.07.2016 15:41 • #9


Ypsel


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Danke euch für die Antworten.

06.07.2016 20:19 • #10






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