L
1994Lena1994
Gast
Hallo ihr Lieben! 
Ich bin 25 und seit einem Jahr mit meinem Freund zusammen. Er ist meine erste richtige Beziehung, alles vor ihm ging immer schon nach wenigen Monaten zu Ende. Nun ist es so, dass ich eigentlich sehr froh bin ihn zu haben, und mich sehr wohl mit ihm fühle - eigentlich. Irgendwie habe ich immer wieder Zweifel, meistens wenn die Stimmung gerade nicht so gut ist, und frage mich, ob er der Richtige ist. Das tritt irgendwie phasenweise auf - eine Zeit lang bin ich "voller Wertschätzung", kann mir eine Zukunft mit ihm gut vorstellen, fühle mich glücklich - und dann kommt wieder so eine Phase wo ich auf einmal unsicher bin, ob es das Richtige ist, ich für immer mit ihm zusammen sein will etc.
Des Weiteren habe ich wenn es Knatsch gibt immer sehr schnell Angst, dass er die Beziehung beenden möchte - dabei könnte ich mir gut vorstellen, dass es einfach an dem liegt, was ich bisher "gewohnt" war, dass es nie länger ging als ein paar Monate, und ich deshalb quasi denke "so, das war es jetzt, jetzt ist es wieder so weit und es ist vorbei". Er muss eigentlich nur ein bisschen verstimmt wirken ohne dass ich den Grund dafür kenne, und schon unke ich vor mich hin.
Und zu guter letzt kommen noch Zweifel aus dem Grund dazu, dass ich nie richtig in ihn verliebt war. Als ich ihn zum ersten Mal getroffen hatte fand ich ihn sofort toll, er hatte dann auch eine gewisse Anziehung auf mich usw. - aber es ging dann alles sehr schnell. Diese Verliebtheitsphase, die ich von anderen Männern kannte (langes tief in die Augen schauen, bei jeder Berührung nervös werden etc. und eben dieser ganze Spannungsaufbau) blieb aus. Seit Beginn der Beziehung betont auch eine Freundin von mir konstant, dass dieses Verliebtsein am Anfang überhaupt keinen Wert hat, da es zwar ganz schön ist, aber ohnehin nach kurzer Zeit wieder vorbei, und dass das Vertrauen und die Sicherheit die er mir gibt hundert mal wichtiger sind. Das klingt eigentlich total logisch und ich will mich auf ihre Erfahrung verlassen (die ich eben nicht habe), aber irgendwie mache ich mir trotzdem Sorgen, dass da etwas wesentliches fehlt, und er deshalb nicht der Mann fürs Leben ist. Dabei weiß ich auch nicht, ob mir einfach Hollywood und Disney falsche Vorstellungen in den Kopf gesetzt haben und so etwas halt nicht jedem oder nicht immer passiert, oder ob das tatsächlich ein Grund zur Sorge ist.
Nun meine Fragen: Gibt es andere, die diese Gedanken kennen? Eventuell auch solche Kopfmenschen wie ich es einer bin, die immer viel zu viel über alles nachdenken müssen? Oder Leute, die ihre erste richtige Beziehung ebenfalls so spät hatten, nachdem vorher alles immer nach nur wenigen Monaten schon wieder vorbei war? Ich frage mich wirklich, ob ich einfach nur verkorkst bin und all meine Probleme rein psychischer Natur sind, oder ob mein Unterbewusstsein weiß, dass ich nicht für immer mit ihm zusammen sein möchte, und deshalb immer wieder solche Phasen kommen. Ich wär wirklich froh, wenn ich diese Zweifel loswerden und einfach glücklich sein könnte, weil er eigentlich wirklich super lieb ist, es mit uns super funktioniert, und es oberflächlich betrachtet einfach keinen Grund gibt, die Beziehung immer wieder infrage zu stellen.
Ich freue mich auf eure Antworten!
Ich bin 25 und seit einem Jahr mit meinem Freund zusammen. Er ist meine erste richtige Beziehung, alles vor ihm ging immer schon nach wenigen Monaten zu Ende. Nun ist es so, dass ich eigentlich sehr froh bin ihn zu haben, und mich sehr wohl mit ihm fühle - eigentlich. Irgendwie habe ich immer wieder Zweifel, meistens wenn die Stimmung gerade nicht so gut ist, und frage mich, ob er der Richtige ist. Das tritt irgendwie phasenweise auf - eine Zeit lang bin ich "voller Wertschätzung", kann mir eine Zukunft mit ihm gut vorstellen, fühle mich glücklich - und dann kommt wieder so eine Phase wo ich auf einmal unsicher bin, ob es das Richtige ist, ich für immer mit ihm zusammen sein will etc.
Des Weiteren habe ich wenn es Knatsch gibt immer sehr schnell Angst, dass er die Beziehung beenden möchte - dabei könnte ich mir gut vorstellen, dass es einfach an dem liegt, was ich bisher "gewohnt" war, dass es nie länger ging als ein paar Monate, und ich deshalb quasi denke "so, das war es jetzt, jetzt ist es wieder so weit und es ist vorbei". Er muss eigentlich nur ein bisschen verstimmt wirken ohne dass ich den Grund dafür kenne, und schon unke ich vor mich hin.
Und zu guter letzt kommen noch Zweifel aus dem Grund dazu, dass ich nie richtig in ihn verliebt war. Als ich ihn zum ersten Mal getroffen hatte fand ich ihn sofort toll, er hatte dann auch eine gewisse Anziehung auf mich usw. - aber es ging dann alles sehr schnell. Diese Verliebtheitsphase, die ich von anderen Männern kannte (langes tief in die Augen schauen, bei jeder Berührung nervös werden etc. und eben dieser ganze Spannungsaufbau) blieb aus. Seit Beginn der Beziehung betont auch eine Freundin von mir konstant, dass dieses Verliebtsein am Anfang überhaupt keinen Wert hat, da es zwar ganz schön ist, aber ohnehin nach kurzer Zeit wieder vorbei, und dass das Vertrauen und die Sicherheit die er mir gibt hundert mal wichtiger sind. Das klingt eigentlich total logisch und ich will mich auf ihre Erfahrung verlassen (die ich eben nicht habe), aber irgendwie mache ich mir trotzdem Sorgen, dass da etwas wesentliches fehlt, und er deshalb nicht der Mann fürs Leben ist. Dabei weiß ich auch nicht, ob mir einfach Hollywood und Disney falsche Vorstellungen in den Kopf gesetzt haben und so etwas halt nicht jedem oder nicht immer passiert, oder ob das tatsächlich ein Grund zur Sorge ist.
Nun meine Fragen: Gibt es andere, die diese Gedanken kennen? Eventuell auch solche Kopfmenschen wie ich es einer bin, die immer viel zu viel über alles nachdenken müssen? Oder Leute, die ihre erste richtige Beziehung ebenfalls so spät hatten, nachdem vorher alles immer nach nur wenigen Monaten schon wieder vorbei war? Ich frage mich wirklich, ob ich einfach nur verkorkst bin und all meine Probleme rein psychischer Natur sind, oder ob mein Unterbewusstsein weiß, dass ich nicht für immer mit ihm zusammen sein möchte, und deshalb immer wieder solche Phasen kommen. Ich wär wirklich froh, wenn ich diese Zweifel loswerden und einfach glücklich sein könnte, weil er eigentlich wirklich super lieb ist, es mit uns super funktioniert, und es oberflächlich betrachtet einfach keinen Grund gibt, die Beziehung immer wieder infrage zu stellen.
Ich freue mich auf eure Antworten!