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Starke/schwache Frau/Mann

J

J_Eulenspiegel
Mitglied

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Hallo,
es werden aktuell so wenig neue Beiträge eröffnet, da wirke ich etwas entgegen und berichte von einem bekannten Pärchen und eine Situation wo ich dann auf den Betreff komme.
Sie hat vermutlich schlecht gegessen und muss nachts einige Stunde ins Bad um sich alles nochmals durch den Kopf gehen lassen. Am nächsten Tag kümmert sich der Mann und macht einen Magen-Darm-Tee, kocht Karotten (glaub als Suppe) und stellt Medikamente hin. Reaktion der Frau, halt mich nicht für zu schwach ich kann das schon alleine. Hintergrund vielleicht noch, sie wohnen noch nicht zusammen wollen das aber demnächst tun, er ist zu ihr gefahren und wollte sie unterstützen und behilflich sein.

Wenn man Frauen kennen lernt, sind diese oder sagen zumindest, dass sie starke Frauen sind (nicht von der Figur her 😉 ) sondern vom Charakter. Aber was meinen sie damit, und was ist der Unterschied zu einer schwachen Frau?
Weshalb muss frau das betonen?

Bei Männern ist/war es so, dass wenn sie weinen, also Emotionen zeigen, dass sie für schwach gehalten werden.

Bevor ich meine Meinung schreibe, würde mich eure Meinungen interessieren.
Auch ist es besser in einer Beziehung immer eine "starke" und eine "schwache" Person zu haben, oder. ?
Wenn 2 "starke" Personen in einer Beziehung sind, ist es dadurch schwieriger oder einfacher?
Freu mich auf eure Meinung

#1


Worrior
Zitat von J_Eulenspiegel:
Bei Männern ist/war es so, dass wenn sie weinen, also Emotionen zeigen, dass sie für schwach gehalten werden.

Wenn ein Mann Emotionen und Gefühle hat ist es ein ganz normaler Mensch.
Wie er damit umgeht macht ihn zum Mann.
Kann er damit umgehen, hat er sich unter Kontrolle, wie reagiert er unter Druck und Stress, oder gibt er ihnen nach wie 3jähriger an der Supermarktkasse?

x 3 #2


A


Starke/schwache Frau/Mann

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Blind-Meg
Ich sehe "statk" und "schwach" nicht als dauerhafte Eigenschaften, sondern als temporäre Zustände an. Jeder ist mal stark und mal schwach, und das kann sich jeweils ganz unterschiedlich ausdrücken.

"Starke" Menschen sind für mich Menschen mlt einer stabilen Selbstwirksamkeitsüberzeugung, also Menschen die davon ausgehen, jede Schwierigkeit letztlich irgendwie überwinden zu können. Und das schließt nicht aus, dass es Momente geben kann, in denen sie sich schwach und machtlos fühlen, vielleicht sogar hoffnungslos. Die aber letztlich mmer wieder aufstehen und weitermachen.

Ein "starker" Mann, der meint sich jederzeit "im Griff" haben zu müssen, wäre nichts für mich. Gefühle wollen gelebt werden, dafür sind sie da. Und ein Mensch, der seine Gefühle allzu stark kontrolliert (bzw es versucht, denn es funktioniert ja nicht), wird niemals echte Leidenschaft empfinden können.

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ElGatoRojo
Zitat von Blind-Meg:
Ein "starker" Mann, der meint sich jederzeit "im Griff" haben zu müssen, wäre nichts für mich. Gefühle wollen gelebt werden, dafür sind sie da. Und ein Mensch, der seine Gefühle allzu stark kontrolliert (bzw es versucht, denn es funktioniert ja nicht), wird niemals echte Leidenschaft empfinden können.

Schön - erneut eine neue unbekannte Doktrin kennen lernen zu dürfen. Nur schade, dass echte Leidenschaft offenbar an einen Mangel an Disziplin gebunden ist. Naja, man kann nicht alles haben 🤔

#4


Ameise_78
Zitat von J_Eulenspiegel:
Am nächsten Tag kümmert sich der Mann und macht einen Magen-Darm-Tee, kocht Karotten (glaub als Suppe) und stellt Medikamente hin. Reaktion der Frau, halt mich nicht für zu schwach ich kann das schon alleine. Hintergrund vielleicht noch, sie wohnen noch nicht zusammen wollen das aber demnächst tun, er ist zu ihr gefahren und wollte sie unterstützen und behilflich sein.

Ich hätte mich an Stelle der Frau sehr über die Zuwendung gefreut.
Wer liebevolle Gesten des Partners abtut, aus Angst "schwach" dazustehen, hat mE ganz andere Probleme als die subjektiv empfundene Außenwirkung.

#5