Syo
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ich bin grad' in 'ner mir nur zu altbekannten Situation und bräuchte wohl etwas Perspektive von Außenstehenden oder einfach nur bisschen Austausch.
Vielleicht muss ich es auch einfach nur mal niederschreiben.
Gestern kam 'ne Absage von jemandem der mir doch ziemlich am Herzen liegt.
Das wäre jetzt kein Weltuntergang aber das Wie macht mir zu schaffen.
Weil's wieder mal so'ne herablassende Art war.
Hintergrundinformationen in der Kurzfassung:
- Beide Anfang 30
- Über 'nen Zeitraum von ca. 1 1/2 Jahren Kontakt
- Aufgrund meines Mauerns und Bedenkens: Veränderung ihres Verhaltens
- Negativspirale mit Lichtblicken, teils extrem bescheuertem Verhalten ihrerseits
- Sobald ich meine Mauer abbaute, hatte sie keinen Bock mehr
- Nach paar Wochen Kontaktaufnahme meinerseits um sich nochmal anzunähern
- Ging eine Woche gut bis sie meinte doch keine Gefühle mehr zu haben
- 6 Monate Funkstille
- Letzte Woche Vorschlag meinerseits auf 'n Treffen
- Sie dachte nach aber hatte dann keinen Bock
- Knackpunkt: Ziemlich herablassende Formulierung, die mir zu schaffen macht
Ich hatte hier ja schon einen Thread eröffnet in dem es allgemein darum geht, dass ich auf dem Partnermarkt kein Bittsteller sein will sondern Augenhöhe schätze.
Hintergrund Dessen ist halt auch, dass ich in vergangenen Beziehungen immer der Fels in der Brandung sein musste.
Nach ein paar ziemlich krassen Desastern hat sich das nur noch mehr in die Gedanken gebrannt.
Und dieses Mauern meinerseits war auch Resultat dieser genannten Desaster.
Ihr Verhalten änderte sich darum nach und nach von einer total netten, lieben Weise zu 'ner ganz herablassenden Art.
Beispielsweise hab' ich mich an einem Abend dann doch mal bisschen geöffnet.
Eben auch mal meine sensible Seite durchsickern lassen, die nach diversen Traumata auch nicht eben so positiv ist.
Ich hab' jetzt nicht wehleidig gejammert oder so'n Schnulli aber einfach mal melancholisch gesagt dass es mir momentan nicht ganz so gut geht.
Reaktion ihrerseits:
Klaps auf den Hinterkopf wie bei 'nem Köter und Belächeln.
Daraufhin hab' ich den Abend abgebrochen und am nächsten Morgen gesagt, dass ich keinen Kontakt mehr will.
Für sich nicht nachvollziehbar aber sie hat's dann beiläufig hingenommen.
Ja, eigentlich hätte man's darauf beruhen lassen sollen.
Blöd nur dass ich da schon verknallt war.
Anfang Februar dann eben die Kontaktaufnahme meinerseits in der man das nochmal revue passieren lassen hat und sich wieder annäherte.
Die Initiative bei ihr zu übernachten ging dann zwar von mir aus, der körperliche Kontakt kam allerdings von ihr.
Sie wollte auch wissen ob es denn nun was Festes mit uns ist.
Nach dieser Klapsaktion wollte ich aber erstmal bisschen abwarten wie sich das entwickelt.
Resultat paar Tage später per Nachricht:
Sie hat keine Gefühle mehr weil ich nur mauer.
Aha.
Hab' dazu noch 'n Statement abgegeben und dann war ca. 6 Monate Schicht im Schacht.
Während dieser 6 Monate entstand hier auch mein anderer Thread der ja vor Frust nur so triefte.
Vor einer Woche gab's halt 'ne kleine lustige Angelegenheit bei der ich an sie dachte und die ich ihr dann locker mitteilte.
Wir hatten ja keinen Hals aufeinander und dass ich noch oft an sie dachte, wusste sie auch nicht.
Ich hab' sie dann einfach mal zu mir eingeladen was ihrerseits aber Bedenken auslöste.
Weil sie davon ausging, dass wir wieder im Bett landen würden und dann wieder alles beim alten wäre.
Ich hab' ihr dann aber gesteckt, dass ich bereit für eine gemeinsame Zukunft wäre.
Daraufhin kam halt die übliche endsnervige S.Hit.Test-Geschichte.
Naja, bei der bin ich durchgefallen weil ich emotional halt schon zu weit drin bin.
Bei den obligatorischen Abschlussnachrichten gab's meinerseits eben die Akzeptanz dessen dass sie mir 'ne Abfuhr erteilte.
Kein jammern, bitten, debattieren.
Ich hab's akzeptiert und gut is'. Auch wenn's natürlich weh tut.
Was mir jetzt aber so an die Nieren geht ist, dass sie mir noch ziemlich herablassend irgendwelche Sprüche drücken musste.
Und in ihrem Verhalten mit diesem Klaps sieht sie auch kein Problem.
Für sie war das spielerisch.
Halte ich für komplett bescheuert, sorry. Darum hab' ich das auch mal richtig gestellt.
Ihr letzter Text war dann halt neben "Ich hab' jetzt auch keinen Nerv mehr dafür" und dann halt die üblichen "Alles Gute"- Floskeln.
Tja.
Drama, Drama, ich weiß.
Aber mir geht's einfach an die Nieren.
Klar, der Korb an sich ist nicht cool aber den akzeptier' ich.
Aber diese komplette Uneinsichtigkeit und dass man ja unbedingt noch so 'nen Spruch raushauen muss.
Ich kenn' mich auch.
Das geht mir jetzt wieder monatelang auf den Magen.
Diese Herabwürdigungen und dann noch dieser "Kein Nerv dafür"-Spruch obwohl sie den Mist doch selbst verzapft hat.
Kommt halt auch von den paar Desastern mit ein paar Exen davor.
Egal, was die Betreffenden für Dinger blicken lassen haben, es gab nie mal 'nen Funken Einsicht und ich war der Idiot dem man noch eins reinwürgt.
Habe auch schon 'n Brief geschrieben in dem ich mich mal auskotze.
Den hab' ich natürlich nicht abgeschickt.
Aber ändert auch nichts an der Gefühlslage.
Und nun überlege ich eben ob ich nochmal 'n Statement abgebe oder es wie immer in mich hineinfresse und monatelang daran zu beißen hab'.
Das Statement wäre halt auch nicht vorwurfsvoll sondern einfach mal meine Perspektive der Dinge.
Aber ich weiß auch dass da wieder nur schnippischer Mist als Antwort käme.
Weil sie auch immer das letzte Wort haben muss.
Beide Optionen sind halt blöd.
Statement: Die Madame ist sowieso genervt und würde wieder verbal eskalieren.
Kein Statement: Ich fress es wieder in mich rein mit dem Wissen dass ich der Idiot vom Dienst bin.
Problem ist eben auch dass ich einer der Typen bin, die sich nicht Hals über Kopf verknallen.
Aber wenn, dann halt richtig.
Und dann kann ich auch extrem schwer loslassen.
Nicht in dem Sinne dass ich die Betreffende dann kontaktiere sondern dass ich emotional daran hänge und es in mich hineinfresse.
Nach 'ner Trennung vor paar Jahren hatte ich auch noch an die 2 Jahre Liebeskummer aber mich nie wieder bei der betreffenden Ex gemeldet.
Aber es macht mir emotional halt zu schaffen.
Und dass man sich am Ende dann auch noch so'n Sprüche reinpfeifen muss, erschwert's halt.
Macht halt alles 'nen desolaten Eindruck, ich weiß.
Aber ich musste das mal los werden.