Ich bin erstaunt, dass Deine Frau diesem Schmierlapp weiterhin aufsitzt. Deutlicher kann es ja nicht sein.
Allerdings weiß ich auch, mein Ex hat seine Fäden ähnlich bei den Damen gezogen. Und zielsicher die Opfer ausgesucht.
Sein Ego gepusht und zuhause den Ehemann gespielt, der noch exakt wie am Anfang auf sein Eheweib steht.
Natürlich hat er bei den Damen erzählt wie lieblos und schlecht seine Ehe wäre, dabei nicht erwähnt dass er vom warmen Bett der Damen gleich ins Ehebett hüpft. Eigentlich hätten man sein Durchhaltevermögen bewundern müssen.

Ich denke bei Menschen dieses Schlages (unabhängig ob weiblich oder männlich) sind die Defizite in der Person, selten aber in der Beziehung zu finden. Die bisherigen Aktionen des Superanwaltes deuten auf einen versierten Affärenmann hin.
Muss für Deine Frau eine heftige Pille sein, wo doch die eigene Mutter dem schon so aufgesessen ist.
Die Verhaltensweisen nach der Trennung, sind auch völlig normal (unabhängig von Männlein oder Weiblein), die eigene Handlung muss durch ein solide geschaffenes Feindbild gerechtfertigt werden. Das wird u.U. so konsequent gemacht, dass eine Réunion völlig unmöglich ist. Wie man sich da alles Verlassener tatsächlich verhalten hat, ist fast egal. Bis jetzt scheint sie sich aber noch recht ruhig zu verhalten.
Ich kann Dir nur raten, verhalte Dich so fair, wie Du behandelt werden möchtest. Du wirst Dir in Zukunft noch oft im Spiegel begegnen. Anwaltsdrohungen wegen der Besuchszeiten sind da nicht so gut. Mediation für die Regelung der Besuchszeit anbieten, oder einfach mal die Ansage mit gemeinsamer Planung kein Problem. Ich schieße nicht quer, wenn der Vater meiner Kinder außer der Reihe Termine mit den Kindern macht. Im Übrigen jedes Wochenende und in der Woche, das ist schon weit über das übliche Maß hinaus. Also eigentlich eher ein Grund, mal 5 gerade sein zu lassen. Da schießt Dir glaube ich ein wenig Dein Ego quer.
Für Deine schnelle Heilung, würde ich jetzt mal den Part "wenn sie sich besinnt und wieder klar ist und erklärt etc.pp," völlig streichen. Selbst wenn dieser unwahrscheinliche Fall eintritt, Ihr bekommt da keine Vertrauensbasis mehr hin. Und wenn, werden da Jahre vergehen. In Deinem Kopf wird immer das vergangene Szenario sein und immer die Frage bin ich nicht nur Plan B.
Lieber ein Ende mit kurzem Schrecken, als Schrecken ohne Ende. Sauberer Cut und Ihr habt wenigstens die Möglichkeit auf der Elternebene weiterhin vernünftig zu agieren. In welche Richtung Ihr Euch dann entwickelt steht auf einem anderen Blatt.
Ausblenden was von Außen kommt, der Balanceakt mit dem eigenen Ego ist schon anstrengend genug, der braucht kein Futter von Dritten. Besonders so einen Blödsinn von einem vorab mit Informationen gefütterter Therapeut.
Hinter dem Dilemma steht ein langer Prozess mit Leiden von euch beiden, mit Verzicht und Enttäuschungen, das ist nicht mal eben mit einer Strategie und Rückgewinn verbunden.