lokijn
Gast
ich habe hier schon ein bisschen überall mitgelesen und ich bin nun an einem Punkt angelangt, euch um Hilfe zu bitten.
Es ist wie bei vielen von euch:
Sie war die eine Frau. Ich habe sie gut behandelt und trotzdem ist sie an einem Punkt angekommen, nicht mehr mit mir zusammen sein zu wollen. Es folgte die Trennung. Es hat mich bis ins Mark erschüttert, ich war am Ende, fiel in ein ganz tiefes Loch.
Zwischenzeitlich hatte ich das gröbste überstanden. Mir ging es
verhältnismäßig gut.
Seit ein paar Tagen, bin ich wieder am Anfang angekommen. Am Anfang von Schmerz, Unverständnis über die Trennung. Ich bin wieder ganz unten. Ich sage euch ehrlich: Aller Sinn ist in mir zerbrochen, meine Liebe zu ihr ist ungebrochen, mit der Trennung ist das Fundament weg. Mir ist die ganze Sache rational durchaus bewusst: Sie wird ihre Gründe gehabt haben, welche ich akzeptieren muss; es ist auch falsch, das eigene Glück, an das Glück eines anderen Menschen zu hängen; aber: Ich fühle nichts mehr. Ich habe das Gefühl, dass ich am Abgrund stehe.
Ich nutze die Anonymität:
Ich denke darüber nach mich meiner eigenen Verantwortung gegenüber zu entziehen. Der Schmerz ist fast unerträglich.
Das sind ganz schön heftige Worte und Gedanken, aber sie sind da.
Deswegen meine Frage an euch, die eine schwere Trennung, nach einer (vermeintlich) guten und intensiven Beziehung hinter sich haben.
Wie seid ihr damit umgegangen - daher ganz konkret, ihr habt sicher auch sehr gelitten: Aber wie habt ihr den Absprung geschafft?
Wie habt ihr euch aus dem Loch geholt?
Wie habt ihr den Anschluss ins "normale" Leben geschafft? Ist das "nur" eine Frage der Zeit?
Mittlerweile möchte ich meine Freunde und Familie mit der Leier nicht mehr nerven. Vielleicht könnt ihr mir hilfreiche und konkrete Tipps geben.
Habt vielen Dank!