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Tochter möchte zu uns ziehen

A
@Hola15
Ich kann dein Ansichweise gut verstehen.. Und evtl. hast du auch etwas Recht...
Man muss aber schon dazu sagen, dass meine Frau, als sie zu mir gezogen ist, von ganz anderen Vorraussetzungen ausgegangen ist. Damals war nie die Rede davoin das meine Tochter zu mir zieht. Im Gegenteil, sie ist ab diesen Zietpunkt nur noch zu Familienfeier gekommen..Oder auf spezielle Einladung. Ansonsten nicht mehr. Wobei sich meine Tochter auch damals gut mit meiner Frau verstanden hat.
Erst als meine Ex-Frau zu ihren Lebensgefährten gezogen ist und meine Tochter nicht mit wollte bzw. konnte, wurden wir eine Option zum wohnen.
Und auch wenn meine Ex-Frau es gerne so verkauft, als hätte meine Tochter das gemacht um mehr "Kontakt" zu mir zu haben... Ich weiß sehr wohl was der Grund für den Einzug war.. Was ich meiner Tochter aber nicht vorwerfe...

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Hola15
Zitat von AUS123:
Man muss aber schon dazu sagen, dass meine Frau, als sie zumir gezogen ist, von ganz anderen Vorraussetzungen ausgegangen ist

Hmm, weißt, das kann ich halt nicht nachvollziehen. Es mag ja sein, dass das damals so war. Nichtsdestotrotz warst und bist du Vater. Ich kann da nicht nachvollziehen, dass man dann davon ausgehen kann fürs Kind nicht zuständig zu sein.
Stell dir vor deine Ex wäre krank geworden oder ihr wär etwas passiert, dann wärst du auch dran gewesen. Man kann diese Verantwortung doch nicht vollkommen ausklammern.

Aber gut, nicht meine Affen, nicht mein Zirkus.

• x 1 #497


A


Tochter möchte zu uns ziehen

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Heloise
Zitat von AUS123:
Damals war nie die Rede davoin das meine Tochter zu mir zieht. Im Gegenteil, sie ist ab diesen Zietpunkt nur noch zu Familienfeier gekommen.


Zitat von AUS123:
ist und meine Tochter nicht mit wollte bzw. konnte, wurden wir eine Option zum wohnen

Du hast geschrieben, sie ist „Nächsten“ Oktober fertig mit dem Studium? Also 2027? Oder jetzt? Wann wird das Thema konkret? Wer müsste es ansprechen? Wie bist du dir mit deiner Frau in welchen Dingen einig? Das müsste zuerst geklärt werden.

• #498


Heloise
Zitat von Hola15:
Ich kann da nicht nachvollziehen, dass man dann davon ausgehen kann fürs Kind nicht zuständig zu sein.

Erziehung heißt eben, die Kinder zur Selbstständigkeit anzuleiten und nicht sie durchs Leben zu tragen.

Die Tochter ist Weder in Not noch minderjährig . Sie kann erstmal selber Strategien entwickeln.

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Arnika
@Hola15
Also ich würde nicht davon ausgehen, dass eine fast 20jährige Frau bei mir einziehen - und dann nie wieder weggehen will. In einer Notsituation als Übergang, selbstverständlich. Aber nicht als Dauerlösung. So haben wir nämlich nicht gewettet, wenn der Partner erwachsene Kinder hat. Und dann kommt der Freund sicher auch noch dazu. Aber wirklich nicht. So gern kann ich die gar nicht haben, dass ich Jahrzehnte bis zur Truhe so wohnen und leben will.

Er kann ja gern mit seiner Tochter und ihrem Lebensgefährten eine WG auf Lebenszeit gründen, dann zieh ich eben aus. Vielleicht gleich weiter weg. Wenn er mich liebt, können wir dann ja auch eine lebenslange Fernbeziehung führen, haben sich halt die Umstände geändert und muss er dann genauso schlucken. Ich hab ihm ja auch nicht versprochen, dass ich in dem Haus ewig und unter allen Umständen wohnen bleiben werde. Wäre dasselbe in Grün.

Ich kann ihn ja aus der Entfernung weiter lieben, achten und ehren. Und besuch halt hin und wieder die 3er-Kombo. Eine Ehe mit mir hat er sich wohl dann auch anders vorgestellt, aber damit muss man dann halt genauso rechnen und leben damit.

• x 2 #500


Hola15
Zitat von Heloise:
Erziehung heißt eben, die Kinder zur Selbstständigkeit anzuleiten und nicht sie durchs Leben zu tragen. Die Tochter ist Weder in Not noch ...


Es geht mir doch in erster Linie gar nicht darum. Ob sie jetzt nächstes Jahr einzieht oder nicht ist mir vollkommen schnuppe und das war mE auch nur ne Abschweifung.

Es geht in meinen Augen darum, dass TE sich eine Frau gesucht hat, die nur ihn wollte und nicht ihn als Vater. Und eine die anscheinend sehr rigide Vorstellungen hat wie es zu laufen hat. Und TE wirkt mir so, als wenn er klein beigibt und sich aus Angst sie könnte ihn verlassen oder er müsste mal in Diskussion oder gar Konflikt gehen, duckt.
An der Tochter kristallisiert sich das doch nur. Weil da hat er plötzlich zwei Leute, sitzt gefühlt zwischen den Stühlen und seine Strategie sich wegzuducken funktioniert nicht mehr so.

Drum war es mir in erster Linie wichtig, dass er erstmal überlegt was ER eigentlich will. Und wenn er lieber alleine im Haus sein will, dann ist das so.

Aber der lieben Harmonie wegen nur klein beigeben ist halt auf Dauer auch nicht der Königsweg.

• x 2 #501


D
Ich kenne ganz viele Paare, die zu den Eltern/Schwiegereltern gezogen sind, am Heimathaus etwas dazugebaut haben etc. Über die Jahre läuft das bei so gut wie bei niemandem konfliktfrei ab, auch wenn sich die Leute zu Beginn super verstanden haben - sonst würde man so einen Schritt auch nicht setzen. Fast niemand von meinen Bekannten würde das noch einmal tun, da jammern fast alle. Was sich zuerst als billige und sinnvolle Option präsentiert hat, endet sehr oft in Streit. Diejenigen, die die Rechnung zahlen, sind immer die, die in der Mitte stehen, weil sie sich letztendlich für eine Seite entscheiden müssen: Eltern/Kind/Geschwisterteil oder den Partner. Ich habe da schon sehr viel Drama erlebt, komme aus einer ländlichen Gegend, wo das Usus ist und bin selber in einem Zweifamilienhaus aufgewachsen. Ich würde niemandem dazu raten. Bedürfnisse von 2 Generationen sind einfach komplett unterschiedlich und man kann nun mal nicht jedes Problem weglieben. Das Zuhause ist der intimste, private Platz, wenn es da nicht passt, entstehen einfach grobe Probleme. Mach es nicht, zumal es ja jetzt schon die ersten Probleme gibt - das wird sich nicht zum Besseren wenden, wenn deine Tochter sich fix einrichtet.

• x 3 #502


Hola15
Zitat von Arnika:
So haben wir nämlich nicht gewettet, wenn der Partner erwachsene Kinder hat

Sie war damals noch nicht erwachsen und die EF wollte trotzdem nur den Mann und nicht den Vater.

Ist für mich persönlich eine NoGo- Situation. Aber jeder wie er mag

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Arnika
Zitat von Hola15:
Sie war damals noch nicht erwachsen und die EF wollte trotzdem nur den Mann und nicht den Vater. Ist für mich persönlich eine NoGo- Situation. Aber ...

Sie war bereits 19(!), als sie einzog. Und ein guter Vater oder Mutter sein heißt nicht, dass ich ewig mit ihnen wohnen muss oder will. Denn im Normalfall werden Kinder flügge und ziehen in dem Alter aus - und nicht ein. Und schon gar nicht mit der Absicht, nie wieder wegzugehen.

Du kannst ja gern mit deinen Kindern und ihren Partnern auf ewig zusammen unter dem selben Dach wohnen. Das sei dir ja unbenommen, wenn du meinst, das gehört zur Elternschaft fix dazu.

Dann musst du aber auch damit rechnen, dass du dann vermutlich ohne Partner lebst. Denn kaum ein Mensch träumt von „Die Waltons“ auf Lebenszeit. Dass sie kommuniziert, sie will das so dauerhaft nicht, gilt es zu akzeptieren. Und halte ich für normal. Wenn ihm die überraschende Wohnidee seiner erwachsenen Tochter und Schwiegersohn in spe über die Bedürfnisse seiner Frau und Partnerin geht, dann ist das seine Entscheidung. Aber dann darf er sich auch nicht beschweren, wenn seine Frau eben so nicht leben will - und auszieht.

Müssen sich ja nicht gleich trennen. Wie gesagt, auch Fern-Ehen auf Lebenszeit sind ja denkbar, das wäre ja nur das andere Extrem.

• x 5 #504


D
@Hola15

anders wird ein Schuh draus, mein Sohn wohnt auch bei mir und kannte meine LG schon von den WE, sie Verstehen sich und es ist Ausgemacht das er die Wohnung bekommt, wenn er sie Benötigt, eine Familiengründung im Raum steht und wir teilweise schon auf seine Wünsche bzgl. Wohnung eingehen
beim TE ist es anders, die Tochter dürfte nur sehr selten beim TE gewesen sein, ein Abschnüffeln gar nicht möglich war und bei ihm Eingezogen ist als letzte möglichkeit.
jetzt gemerkt hat wie toll es ist, wenn ihr andere Nachräumen, wenn sie besseres zu tun hat.

• x 1 #505


Hola15
Zitat von Arnika:
Sie war bereits 19(!), als sie einzog

Die hätte geguckt, wenn die Tochter mit 14 angekommen wäre.

Nochmal: es geht mE nach nicht ob Einzug in die Einliegerwohnung mit Vor-und Nachteilen, oder wem welch schändliche oder entwicklungshemmende Motivation dabei zu unterstellen ist.

Ich wollte oder will eigentlich nur, dass sich TE frei von jedem gefühlten Druck und Angst vor Konflikten erstmal selbst überlegen kann was er wollen würde.

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Hola15
Zitat von Dudo:
@Hola15 anders wird ein Schuh draus, mein Sohn wohnt auch bei mir und kannte meine LG schon von den WE, sie Verstehen sich und es ist Ausgemacht das ...

TE weist aber immer wieder darauf hin, dass seine Frau ja von anderen Voraussetzungen ausgegangen ist - von Anfang an. Sprich: außer Besuchen hab ich mit dem Kind nichts zu tun.

Er schrieb das wiederholt. Also war da wohl gar kein Raum für ein mögliches Zusammenwachsen und er sieht das als gesetzte Voraussetzung für seine Frau.

• #507


A

Hola15
Und auch jetzt. Laut seinem Text hat seine Tochter das lediglich mal als Option in den Raum geworfen. Und nun rattert es bei ihm und er bekommt schon im Vorfeld Bauchschmerzen, bevor irgendwas näher zur Sprache kam.

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Hola15
Zitat von AUS123:
@Hola15 jetzt lehnst du dich weit aus den Fenster.....

Ich bin immer gern bereit mich korrigieren zu lassen.
Ich schrieb, was bei mir ankommt und du darfst das gerne klarstellen

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A


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