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Trauma, Traumaübertragung und Traumafolgestörung

B
Zitat von Scheol:

Du machst das gut.

Ich danke DIR für diese Worte! 🤗
Denn im Moment denke ich, ich bin am A...ch. 😢

x 2 #811


B
Zitat von Scheol:

Nicht zwingend weil sie sehr deutlich erkennen das du hier harte Grenzen ziehst und dir eben nichts gefallen lässt.

Ist doch zwingend aus meiner Sicht, denn es wäre kein freundschaftliches, professionelles Arbeitsumfeld NICHT mehr möglich.
Kann ich in so in einem Arbeitsumfeld noch meinen Job erledigen?
Ohne Angst?
Kann und will ich in einer Firma arbeiten, die körperlichen Übergriff duldet?
Nein!

x 2 #812


A


Trauma, Traumaübertragung und Traumafolgestörung

x 3


Winza
Zitat von BeginnNeu:
Ist doch zwingend aus meiner Sicht, denn es wäre kein freundschaftliches, professionelles Arbeitsumfeld NICHT mehr möglich. Kann ich in so in einem ...

Ich könnte es nicht.
Denke, da bleibt was hängen.
Vor allem, wie damit umgegangen wurde.

x 2 #813


B
Zitat von Winza:
Vor allem, wie damit umgegangen wurde.

🎯

#814


Winza
Es ist ja nicht "nur" dass man ein Trauma erleidet sondern auch der nachfolgende Umgang mit den Betroffenen.
Und der oft zu lasche Umgang mit denen, die sich falsch verhalten haben.

x 1 #815


S
Zitat von BeginnNeu:
Ich danke DIR für diese Worte! 🤗 Denn im Moment denke ich, ich bin am A...ch. 😢

Das du dich am @rsch fühlst spreche ich dir auch nicht ab.

Versuch weiter zu machen , das gibt dir Selbstvertrauen, ( du kannst dir selber - Vertrauen ) was bei einem Trauma oft weg bricht.

zwei wichtige setze wie ich finde aus der Traumatologie…

> kommen sie zurück in ihr Vertrauen<

> kommen sie in Bewegung < ( Bewegung = Veränderung = gleich Vertrauen )

x 1 #816


S
@BeginnNeu

> der traumatisierte DENKT, das er wieder passieren könnte<

> er setz Voraus das es wieder passieren könnte <


Also ein Traumatiserte erwartet meist das es wieder passiert und geht in die Vermeidung .
In den run Modus.

Zitat:
Ist doch zwingend aus meiner Sicht, denn es wäre kein freundschaftliches, professionelles Arbeitsumfeld NICHT mehr möglich.

Wissen wir nicht.

Zitat:
Kann ich in so in einem Arbeitsumfeld noch meinen Job erledigen?
Ohne Angst?

Tendenziell Ja.
( mit dieser Erfahrung von dir nein , zumindestens momentan nicht )

Zitat:
Kann und will ich in einer Firma arbeiten, die körperlichen Übergriff duldet?

Nein!

……… Und deshalb ist deine Entscheidung völlig richtig wie du es gehandhabt hast.

x 2 #817


S
Zitat von BeginnNeu:
denn es wäre kein freundschaftliches….

Mir fällt gerade ein, dass ich in der Bundesbehörde mal so schlechte Stimmung in einem Büro hatte, dass ich mich versetzen lassen wollte. Das ist in 26 Jahren einmal passiert.
Also ginge ich zum Sozialdienst dieser Bundesbehörde, der für solche Dinge zuständig war.
Dieser fragte, was mein Problem ist, und ich begann meinen Text mit …….. Es macht mir nicht mehr so viel Spaß hier zu arbeiten,…. Weil…..Er unterbrach mich und sagte im ernsten Ton zu mir. Sie sind auch nicht hier, um Spaß zu haben.
Ich sagte gut, stand auf, und beendete das Gespräch, weil ich merkte, dass dieser Sozialdienst mich sowieso nicht verstehen möchte.
Ich verstehe völlig, was du meinst.

x 2 #818


B
Zitat von Scheol:
> der traumatisierte DENKT, das er wieder passieren könnte<

> er setz Voraus das es wieder passieren könnte <


Also ein Traumatiserte erwartet meist das es wieder passiert und geht in die Vermeidung .
In den run Modus.

Grundsätzlich stimme ich dir zu.
Trotz Traumatisierung, glaube ich es, einschätzen zu können.
Warum es passiert ist, weil ich akkurat arbeite, und dazu gehört auch für mich, keine abgelaufene Ware zu verkaufen.
Es ist ein Déjà-vu, denn vor 2 Jahren hatte ich ähnliche Schwierigkeiten, aber ohne körperlichen Angriff.
Deshalb glaube ich, dass es mir wieder passieren könnte.
Ich kann im Lebensmittelbereich NICHT mehr arbeiten, es sei denn, dass ich bereit wäre abgelaufene Ware zu verkaufen.

Ich habe alles versucht, um NICHT in die Vermeidung zu gehen.
Selbst zu kündigen ohne Sicherheit ist ein Weg, der gar NICHT zu mir passt.
Angst, Angst, Angst.

Also, glaubst Du, dass ich in die Vermeidung gehe, da ich gerade in der Traumatisierung bin?
Und es doch NICHT einschätzen kann?

x 2 #819


S
@BeginnNeu

Die Vorgeschichte ist natürlich so das man keine Lust mehr hat unter solchen Bedingungen zu arbeiten. Es entspricht nicht den eigenen Werten und Standart.


Ich bin aus der Behörde raus weil ich da Dinge mitbekommen habe die gegen meine Werte mein inneres gesprochen haben.

Das ging mit einem großen Knall. Ich denke es ist ähnlich bei dir.

Zitat:
Also, glaubst Du, dass ich in die Vermeidung gehe, da ich gerade in der Traumatisierung bin?

Es kann das i Tüpfelchen gewesen sein.

Und ja möglich ist es.

Zitat:
Und es doch NICHT einschätzen kann?

Auch das ist möglich.

x 3 #820


B
Zitat von Scheol:
Ich bin aus der Behörde raus weil ich da Dinge mitbekommen habe die gegen meine Werte mein inneres gesprochen haben.

Das ging mit einem großen Knall. Ich denke es ist ähnlich bei dir.

🎯

x 1 #821


Tessa77
Ich fühle mich heute sehr schlecht. Ich habe zu niemanden eine stabile Verbindung. Die eine Person ist meine Mutter, die 76 Jahre alt ist und die andere Person ist meine Freundin die gerade in einer psychiatrischen Einrichtung behandelt wird, 54 Jahre alt. Beide sind mein emotionales zuhause. Es fühlt sich aber gerade so an als suche ich ein eigenes emotionales Zuhause. Ich versuche es in mir selbst zu finden, aber es klappt nicht. Mir schwimmen gerade die Fälle weg. Ich kann über alles mit meiner Mutter reden und trotzdem spüre ich die Verbindung nicht. Ich wünsche mir sie würde ewig leben, denn von ihr weiß ich sie liebt mich bedingungslos. Irgendwann wird sie mich alleine lassen und dann bin ich ganz alleine. Wo ist mein Zuhause?

x 3 #822


A
Zitat von Tessa77:
Wo ist mein Zuhause?

In dir.

x 2 #823


B
Zitat von Tessa77:
Irgendwann wird sie mich alleine lassen und dann bin ich ganz alleine. Wo ist mein Zuhause?

🤗

Zitat von Akelei76:
In dir.

Das hast du zwar gut auf den Punkt gebracht, und trotzdem denke ich, dass kein Mensch alles alleine stemmen kann zu mindestens NICHT emotional.
Wir Menschen sind auch Sozialwesen und keine Einsiedler.
Aber ich verstehe, was du damit sagen willst.

x 1 #824


A
Zitat von BeginnNeu:
Wir Menschen sind auch Sozialwesen und keine Einsiedler.
Aber ich verstehe, was du damit sagen willst.

Eine stabile Verbindung, ein Annehmen des eigenen ichs, ist und muss meiner Meinung nach der Beginn von allen anderen Verbindungen sein.
Ich mag jetzt gar nicht so auf Selbstliebe und Selbst-bewusst-sein rumreiten, sondern es eher ein sich selbst annehmen nennen.

Für mich ist es eine Wahrheit, dass emotionale Zuhause zwangsläufig bei sich selbst sein muss, erst dann können gesunde, stabile, Liebe-Volle Beziehungen entstehen und man kann andere in sein Zuhause hereinbitten.

x 3 #825


A


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