MindMaster91
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Also mir ist letzten Donnerstag das widerfahren, was wohl fast jedem mal widerfährt. Meine Partnerin hat Schluss gemacht.
Es lief nicht optimal die letzten 2-3 Monate, das wussten wir, aber ich wurde regelrecht überfahren.
Nun bin ich in der ersten Phase der Trennung, es tut weh und zehrt an den Kräften, aber man fragt sich natürlich woran es gelegen hat. Diese Beziehung ging leider nahtlos über von der vorherigen sehr langjährigen, die ich noch nicht richtig verarbeitet hatte. Sie ist jedoch auch kein Mensch den ich einfach zur Ablenkung bei mir haben wollte.
Also legte ich mich mächtig ins Zeug und es ging auch eine ganze Weile gut. Ich fand unheimliche menschliche Wärme bei ihr, die ich so vorher partnerschaftlich nicht kannte. Es war eine Fernbeziehung. Ich wollte sie auf keinen Fall verlieren, war stellenweise schon sehr offensiv mit meiner Liebe.
Ich hatte schon sehr große Verlustängste, sie hingegen meinte sie hätte gewisse Bindungsängste.
Es kam wie es kommen musste, sie hatte mit Studium, elternhäuslichen Verpflichtungen und arbeiten, soviel zutun, dass wir uns sechs Wochen lang nicht sahen. Die Kommunikation ihrerseits wurde zum Ende der sechs Wochen von einer auf die andere Woche deutlich spärlicher.
Als wir uns wiedersahen war es vorbei. Sie hätte viel nachgedacht, es wäre ihr alles zu viel geworden und ihre Gefühle hätten sich geändert. Ich frage mich natürlich nun was ich für die Zukunft daraus lernen kann? Weniger einengen?