Zitat von schnellbierholen:ich möchte einen partner auf augenhöhe der mich gelegentlich auf grenzen hinweist welche ich strapaziere. die teste ich (unbewusst) an wie ein kleinkind.
Ich habe genug Erfahrung um zu wissen, dass Frauen etwas "strapazieren", weil sie eben so sind. Wobei "strapazieren" schon etwas negativ klingt, man kann es auch "testen" nennen. Und das ist auch völlig OK so, denn eine Frau will einen coolen Partner und es gibt eben Mittel um Wege, mit denen Frauen diesen Wert ermitteln. Da sind sich erfahrene Männer und erfahrene Frauen sicherlich einig.
Das Problem mit vielen Männern ist jedoch, dass der Anteil der Männer, welche dieses "strapazieren/testen" als etwas natürliches erachten, über die Jahre hinweg
abgenommen hat. Mit dem Resultat, dass Frauen zu Recht fragen, wo denn die ganzen guten Männer hin sind. Und ich meine jetzt nicht die treudoofen Versorger, sondern die Männer, die euch so faszinieren, die euch eure Weiblichkeit genießen lassen, dass ihr nachts über Gartenzäune klettern würdet.
Und da man als Frau einem Mann nicht erklären kann, nicht erklären will, wie er ein Mann ist, weil die Notwendigkeit der Erklärung schon der Beweis ist, dass er kein Mann ist, müssen andere Männer in die Bresche springen. Das ist der Lauf der Dinge.
Männer stünde es gut zu Gesicht, dies alles nicht als Bug, sondern als Feature zu sehen. So sind Frauen. Und Männer haben ebenfalls ihre Eigenheiten. Aber Männer und Frauen sind nicht gleich. Die Unterschiede machen den Spaß aus.
Und deswegen ist es als Mann fatal zu glauben, dass man seine weibliche Seite entdecken muss, um ein besserer Mensch zu sein. Männer sind genau so wertvoll wie Frauen, da muss nix rumgedoktort werden. Da muss nicht im Kindergarten den Männern das Abenteuer ausgetrieben werden.
Da aber Frauen immer soweit gehen, wie man sie lässt, bleibt die Arbeit an wem hängen? Na, wer muss Grenzen ziehen, um die Frauen einzubremsen?
