Trennung aus karmischer Sicht

arco

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Hallo zusammen,

über die Weihnachtstage kommen bei mir neben den "normalen" Ängsten viele Enttäuschungen hinzu, die ich so noch nie gekannt habe in meinem Leben. Neu ist zum Beispiel, dass ich meine eigene kleine Tochter (3 J.) nicht sehen darf, weil meine EX vor lauter Stolz, Ego und Selbstverwirklichung das alles verhindert. Wahrscheinlich fühlt sie sich noch im Recht.

Nun frage ich mich immer wieder, welche karmischen Auswirkungen es für die Verlasser hat, die ja genaugenommen mit den Gefühlen der Verlassenen ziemlich heftig umgehen. Die alte Volksweisheit besagt ja, dass man erntet, was man sät. Mich würde interessieren, welche Erfahrungen Ihr so gesammelt habt und ob die Verlasser auch ernten werden, was sie säen. Es wäre zumindest eine kleine Genugtuung...

25.12.2011 09:29 • #1


ecki


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Zitat von arco:
Nun frage ich mich immer wieder, welche karmischen Auswirkungen es für die Verlasser hat, die ja genaugenommen mit den Gefühlen der Verlassenen ziemlich heftig umgehen.


Ich weiss, Du wirst es nicht gerne lesen, was ich jetzt schreibe, aber mit Deinen Gefühlen gehst Du selber um (sind ja schliesslich DEINE Gefühle).
Dadurch bist Du nicht ausgeliefert, weder anderen Menschen oder den Umständen, unter denen Du lebst.
Es ist mit Sicherheit schwer, diese "Freiheit" zu schätzen, wenn es gerade sehr weh tut, aber mache Dir diese Gefühle bewusst, beobachte sie, denke nicht darüber nach. Die Gefühle sind nicht "Du". Wenn Du sie Dir bewusst machst, wandelst Du sie in Bewusstein um, und das ist das wirkliche Selbstbewusstsein.

25.12.2011 09:59 • #2


Bohay


Was möchtest du lesen ?

Daß die Verlassende irgendwann reumütig bei dir klingelt und dich anfleht : "Bitte nimm mich zurück" ? Klar, gibts mit Sicherheit auch nicht selten. Viel wichtiger ist es aber doch, ob man so eine/n zurücknehmen wollte. Was soll denn das für eine Beziehung werden ?

Besinn dich auf dich selbst, werte dich nicht ab, nur weil ein Mensch meint eine Beziehung mit dir passt nicht. Aus seiner Sicht ist es eben sein Standpunkt den man akzeptieren sollte. . Aber eine/r von Vielen wäre für mich kein Argument mich runterziehen zu lassen.

25.12.2011 10:27 • #3


PureIntuition

PureIntuition


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Ich verstehe was du meinst. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass an dieser Weisheit: "Was man sät wird man auch ernten". wirklich was dran ist.
Doch es erfüllt mich weder mit Freude noch mit Genugtuung. Die Zeit der Verletztheit ist vorbei. Anfänglich jeder frischen Trennung denkt u empfindet man so wie du. Das ist auch völlig normal.
Ich habe gelernt Dinge zu respektieren u nicht "Gott" zu spielen. Ich richte nicht über das Verhalten anderer. Es gibt immer Gründe für alles. Egal ob fair, unfair, gut oder böse. Wenn ICH aufrichtig u fair bleibe wird mir das auch immer zum Guten reichen. Auch wenn es sich nicht gleich so anfühlt. Alles andere wird das Leben bzw. das Schicksal richten.
Nach meiner letzten Beziehung fühlte ich eine große innere Leere. Viele Fragen u keine Antworten darauf. Heute 4 Monate später kann ich sagen der Schmerz ist vorbei. Ich habe einen traumhaften Job gefunden. Ich bin zurück in MEINEM Leben. Der Gedanke an sie ist immernoch in mir, aber der Blick auf das Vergangene ist nüchtern u klar.
Glaub an dich.
In diesem Sinne... alles Gute!

25.12.2011 11:29 • #4




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