Inalee
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Ich bin mir sicher, dass man mich für egoistisch hält wenn ich hier alles nieder geschrieben habe was momentan in mir vorgeht. Ich denke auch nicht, dass mich irgendwer verstehen wird. Ist so ein Gefühl.
Ich bin seit unter einem Jahr mit meinem Schatz zusammen. Es hat mich erstmal viel Kraft gekostet mich in der Beziehung fallen zu lassen, wegen schlechten Erfahrungen und Ängsten. Und nun funktioniert es endlich und ich fühle mich zum Ersten Mal in meinem Leben so als wäre ich angekommen.
Dennoch trainiere ich dieses Fallen lassen können weiterhin. Es ist halt alles neu. Wir sind ja noch kein Jahr zusammen und ich brauche Zeit um mein Glück fassen zu können. Ich baue dabei innerlich ganz langsam, Schritt für Schritt Stabilität auf. Vertrauen in die Liebe und Zukunftsvisionen.
Nu wurde meine Schwester von ihrem Mann verlassen. Und ich liebe meine Schwester. Wir sind so so Gut miteinander. Und deshalb schäme ich mich dafür dass ich gerade so seltsam darauf reagiere. Objektiv gesehen tut es mir natürlich unfassbar leid und weh und ich kann mich sogar schlecht abgrenzen. Und innerlich spüre ich etwas was die Empathie deutlich dominiert. Und das ist Angst. Angst um meinen eigenen Hintern. Angst davor dass mir das auch passiert. Ich habe das Bedürfnis zu weinen und meinen Freund festzuhalten. Es löst so viel Panik in mir aus, die es mir erschwert fürsorglich zu ihr zu sein man
Ich habe richtige Bauchschmerzen den ganzen Tag. Ich habe Angst davor jetzt immer erreichbar sein zu müssen. Ich habe Angst davor Nächte bei ihr zu verbringen weil es ihr so schlecht geht und ich habe Angst davor mich mit ihrem Kummer auseinander zu setzen. Ich habe Panik dass es mich an meinem Ankommen hindert. Ich benötige gerade so viel Konzentration für mich selber. Aber meine Schwester wäre auch für mich immer da. Aber ich tu mich da momentan so schwer. Klar kann sie mich jederzeit anrufen und klar würde sie nach einem Treffen fragen wäre ich da. Aber ich habe Angst davor nachts nicht zu Hause zu sein. Ich habe Angst davor mich gerade mit ihrem Kummer zu befassen, weil sich gerade für mich ganz neue Türen eröffnen. Ich hab so viel Mist erlebt und jetzt beginnt zum Ersten Mal seit langem ein schönes Kapitel und ich kann gar nicht beschreiben was hier in mir passiert. Ich habe das Bedürfnis mich total abzugrenzen.