Snacki
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nach 13 Jahren Beziehung war vor sechs Wochen mit ihrem Auszug auch bei uns Schluss - nicht völlig unerwartet (schon seit langem: unterschiedliche Bedürfnisse). Weil es sich aber dennoch um eine tiefe und auch emotionale, sensitive Liebesbeziehung gehandelt hat, ist zumindest bei mir der Schmerz doch gewaltig. Und zwischenzeitlich auch niederschmetternd (Kontakt ist gerade abgebrochen).
Vertrautes verlieren, dadurch Neuorientierung und die Konfrontation mit sich selbst (also auch mit den eigenen Schwächen und Fehlern) mag ja langfristig gesehen, so hoffe ich, eine Chance (zur Weiterentwicklung) bedeuten, kurzfristig aber verursacht dies (zumindest bei mir) auch Ängste, ein unruhiges, nervöses Ausweichen-Wollen hin zum Austausch mit anderen Menschen (und das nutze ich auch reichlich).
Auffällig für mich ist, dass mich trübe Gedanken besonders dann „überfallen“, wenn ich alleine bin – auch dann, wenn ich zwischenzeitlich tolle, schöne Erlebnisse hatte (für die ich dankbar bin!), so wie jetzt an den Weihnachtsfeiertagen (heute am 27.12. ist es dann wieder schwierig) ... Absagen anderer Menschen (Termine) sind dann ein Problem für mich, speziell an den Wochenenden, speziell wenn ich darauf "gezählt" hatte ... denn Ablenkung / Rauskommen / auch gemeinsames Arbeiten – das hilft schon, wieder einen Tag rumzubringen ... der Weg nach innen aber, die Ruhe, die Erkenntnis (Thema Meditation), den ich ebenso gehen möchte (auch praktisch) steht mir bislang noch nicht so recht offen. Vielleicht habe ich hier ja Angst, das würde "auch" nichts "bringen" ...
Noch fehlt mir für den Alltag ein "gutes Mittel" (soweit neben der Zeit überhaupt vorhanden), wie ich den Schmerz geeigneter und positiver für mich kanalisieren kann ... die tiefe Ernsthaftigkeit im Umgang aber verhindert tendenziell Lebensfreude; der neblige Schatten meiner Gedanken liegt zwischenzeitlich "(zu) schwer auf mir".
Noch ein Aspekt: Mute ich mir möglicherweise gerade zu viel in zu wenig Zeit zu? Sind ja erst knapp 6 Wochen nach Ihrem Auszug rum (nach 13 Jahren Beziehung ja "keine Zeit") ... was denkt Ihr? Mal ein bisschen den Druck rausnehmen? Aber wie?
Es mag ja alles / vieles für die Situation, in der ich mich befinde, "normal" sein, was ich gerade so geschrieben habe - aber es fühlt sich halt für mich nicht so an. Suche einen Halt, irgendeinen guten Ausweg ...
Freu mich über Eure Antworten.
Nen schönen Sonntag Euch!
Snacki