GoingHome
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Hallo Ihr!
Ich habe ein paar Tage nur mitgelesen und möchte jetzt auch gerne meine Geschichte aufschreiben. Mit allem drum und dran. Es muss irgendwie raus und meine Freunde sind, glaube ich, genervt von mir.
Also, vor etwa 4 Jahren hat mein Ex mich zufällig über wer-kennt-wen angeschrieben. Ich war damals noch nicht so lang von meinem damaligen Partner getrennt. Wir haben geschrieben und er wollte sich gerne mit mir treffen. Ich habe damit aber gewartet, bis ich meinen Ex ganz aus dem Kopf hatte. Also haben wir uns irgendwann bei mir getroffen und zusammen *Hangover* geschaut. Ich dachte er ist nett, aber mehr wollte ich nicht. Aber er war hartnäckig und so sind wir am 30.12.2010 zusammen gekommen. Es war toll! Er sagte zu anderen immer * Die will ich haben!* Er hat mich wirklich unbedingt haben wollen und genau so hat er sich auch benommen. Er hat sich unheimlich viel Mühe gegeben und es war wirklich schön. Nach 5 Monaten ist dann meine Mama gestorben und er war an meiner Seite. Er hat mir, wohl ohne es zu wissen, total geholfen das zu verkraften. In der Zeit sind gleichzeitig seine Oma und Opa an Krebs erkrankt. Ich habe seiner Mutter einiges bei der Pflege geholfen und war immer für sie da. Und als erst sein Opa und ein halbes Jahr später seine Oma starb, war ich auch für ihn da. Ich glaube es hat ihm genauso geholfen wie umgekehrt. Naja, es gab immer mal Stress mit seiner Mutter und mir. Er konnte da nie wirklich Partei ergreifen. Er ist Einzelkind und immer unheimlich überbehütet und kontrolliert worden. Allerdings habe ich immer gehofft, dass ein 37 Jahre alter Mann sich etwas abnabelt aber es war schon schwierig. Solange ich alles hingenommen habe was sie zu mir sagte oder wenn sie ihn wieder gemassregelt hat, war es ok. Aber wehe ich habe etwas zu ihr gesagt. Sie war dann tierisch stinkig und er unglücklich weil es nicht rund lief zwischen ihr und mir. Ich habe mich immer wieder bemüht aber es war offensichtlich das sie mit mir an seiner Seite nicht glücklich war. Ich bin ziemlich tättowiert und meine Hosen sind ihr immer zu lang
Das war für sie schon ein Grund. Naja. Dieses Jahr war dann wieder ziemlich schwer weil Er zwei Bandscheibenvorfälle und dementsprechend 2 OP´s hatte. Ich war für ihn da. Ich habe ihn geduscht und angezogen. Ich habe echt alles gemacht und nebenbei meinen schwierigen Job geschafft. Aber ich habe es gern für ihn gemacht. Im September hatten wir einen kurzen Knacks. Es lief nicht mehr so im Bett und das gin von ihm aus. Ich wollte, er hatte aber schon lang keine Anstalten mehr gemacht. Auch vor seiner Erkrankung. Es hat einfach irgendwann aufgehört das er wohl noch Bock auf mich hatte vermute ich. Ich weiss nur wirklich nicht, was der Grund dafür war. Er sagte in gesprächen darüber immer er wüsste nicht woran es liegt. Mehr konnte ich nicht rauskriegen. Ich habe ihn öfter gefragt ob es anders sein soll usw. Aber nie hat irgendwas geholfen da wieder Schwung reinzubringen. Ich habe aber trotzdem immer gehofft, dass es wieder wird wenn es ihm besser geht usw. Man findet immer etwas, was einen hoffen lässt....
Letzten Freitag dann bin ich im telefonat mit ihm böse geworden und habe aufgelegt. Es ging wieder darum das er nicht mit mir darüber geredet hat und sich nichts ändert. Naja letztendlich haben wir dann per whatsapp kommuniziert. Er schrieb dann irgendwann das es doch eh nichts bringen würde und er denkt es wäre besser für uns beide es zu beenden. Er würde es nicht schaffen mich zu befriedigen und ich würde mich um seine Eltern bemühen aber es würde nichts bringen. Tja und dann war Schluss. Er ist dann direkt zu seinen Eltern. Ich blieb in seinem Haus. Erst war funkstille, dann habe ich das Gespräch gesucht in dem er sagte *ja ich möchte mich von Dir trennen*. Bis irgendwann kam *Die Liebe wäre immer irgendwie weniger geworden*. Ich war völlig von den Socken. Nach der ganzen schei. in diesem Jahr. Zack aus und vorbei. Aber was will man da noch sagen. Ich war tapfer und sagte ok wir versuchen es im Guten zu beenden. Ich suche nun eine Wohnung und er bleibt so lang bei seinen Eltern. Natürlich wird er dort ohne Ende umsorgt und ich befürchte sie lässt sicher kein gutes Haar an mir. Gestern war er kurz hier um noch Klamotten zu holen. Auf meine Frage ob es jemand anderen gibt sagt er es gab nie jemanden und gibt es auch nicht. Aber es ist schon seltsam, dass er den ganzen Tag bei whatssapp online ist. War er ja sonst auch nie so extrem wie jetzt. Ich befürchte das da doch was ist. Was weiss ich ja auch nicht. Ist ja auch letztendlich wurscht. Er liebt mich nicht mehr und somit ist es vorbei. Und heute wäre so ein Tag, an dem wir zusammen weihnachtlich dekoriert hätten, Fussball geschaut und so weiter. Und nun sitze ich hier und packe Kartons ein.. Es ist zum heulen und macht mich völlig nieder. Es ist richtige Verzweiflung weil ich nichts machen kann. Er hat diese Gedanken ja wahrscheinlich nicht. Er ist unterwegs und hat zuhause seine Eltern... Ich habe unsere gemeinsame Vergangenheit die ganze Zeit vor Augen und könnte nur noch flennen... ich kann nicht verstehen, wie nach so viel Mist einfach alles vorbei ist. Wie schafft ihr es nur durch diese Zeit?
Ich habe ein paar Tage nur mitgelesen und möchte jetzt auch gerne meine Geschichte aufschreiben. Mit allem drum und dran. Es muss irgendwie raus und meine Freunde sind, glaube ich, genervt von mir.
Also, vor etwa 4 Jahren hat mein Ex mich zufällig über wer-kennt-wen angeschrieben. Ich war damals noch nicht so lang von meinem damaligen Partner getrennt. Wir haben geschrieben und er wollte sich gerne mit mir treffen. Ich habe damit aber gewartet, bis ich meinen Ex ganz aus dem Kopf hatte. Also haben wir uns irgendwann bei mir getroffen und zusammen *Hangover* geschaut. Ich dachte er ist nett, aber mehr wollte ich nicht. Aber er war hartnäckig und so sind wir am 30.12.2010 zusammen gekommen. Es war toll! Er sagte zu anderen immer * Die will ich haben!* Er hat mich wirklich unbedingt haben wollen und genau so hat er sich auch benommen. Er hat sich unheimlich viel Mühe gegeben und es war wirklich schön. Nach 5 Monaten ist dann meine Mama gestorben und er war an meiner Seite. Er hat mir, wohl ohne es zu wissen, total geholfen das zu verkraften. In der Zeit sind gleichzeitig seine Oma und Opa an Krebs erkrankt. Ich habe seiner Mutter einiges bei der Pflege geholfen und war immer für sie da. Und als erst sein Opa und ein halbes Jahr später seine Oma starb, war ich auch für ihn da. Ich glaube es hat ihm genauso geholfen wie umgekehrt. Naja, es gab immer mal Stress mit seiner Mutter und mir. Er konnte da nie wirklich Partei ergreifen. Er ist Einzelkind und immer unheimlich überbehütet und kontrolliert worden. Allerdings habe ich immer gehofft, dass ein 37 Jahre alter Mann sich etwas abnabelt aber es war schon schwierig. Solange ich alles hingenommen habe was sie zu mir sagte oder wenn sie ihn wieder gemassregelt hat, war es ok. Aber wehe ich habe etwas zu ihr gesagt. Sie war dann tierisch stinkig und er unglücklich weil es nicht rund lief zwischen ihr und mir. Ich habe mich immer wieder bemüht aber es war offensichtlich das sie mit mir an seiner Seite nicht glücklich war. Ich bin ziemlich tättowiert und meine Hosen sind ihr immer zu lang
Letzten Freitag dann bin ich im telefonat mit ihm böse geworden und habe aufgelegt. Es ging wieder darum das er nicht mit mir darüber geredet hat und sich nichts ändert. Naja letztendlich haben wir dann per whatsapp kommuniziert. Er schrieb dann irgendwann das es doch eh nichts bringen würde und er denkt es wäre besser für uns beide es zu beenden. Er würde es nicht schaffen mich zu befriedigen und ich würde mich um seine Eltern bemühen aber es würde nichts bringen. Tja und dann war Schluss. Er ist dann direkt zu seinen Eltern. Ich blieb in seinem Haus. Erst war funkstille, dann habe ich das Gespräch gesucht in dem er sagte *ja ich möchte mich von Dir trennen*. Bis irgendwann kam *Die Liebe wäre immer irgendwie weniger geworden*. Ich war völlig von den Socken. Nach der ganzen schei. in diesem Jahr. Zack aus und vorbei. Aber was will man da noch sagen. Ich war tapfer und sagte ok wir versuchen es im Guten zu beenden. Ich suche nun eine Wohnung und er bleibt so lang bei seinen Eltern. Natürlich wird er dort ohne Ende umsorgt und ich befürchte sie lässt sicher kein gutes Haar an mir. Gestern war er kurz hier um noch Klamotten zu holen. Auf meine Frage ob es jemand anderen gibt sagt er es gab nie jemanden und gibt es auch nicht. Aber es ist schon seltsam, dass er den ganzen Tag bei whatssapp online ist. War er ja sonst auch nie so extrem wie jetzt. Ich befürchte das da doch was ist. Was weiss ich ja auch nicht. Ist ja auch letztendlich wurscht. Er liebt mich nicht mehr und somit ist es vorbei. Und heute wäre so ein Tag, an dem wir zusammen weihnachtlich dekoriert hätten, Fussball geschaut und so weiter. Und nun sitze ich hier und packe Kartons ein.. Es ist zum heulen und macht mich völlig nieder. Es ist richtige Verzweiflung weil ich nichts machen kann. Er hat diese Gedanken ja wahrscheinlich nicht. Er ist unterwegs und hat zuhause seine Eltern... Ich habe unsere gemeinsame Vergangenheit die ganze Zeit vor Augen und könnte nur noch flennen... ich kann nicht verstehen, wie nach so viel Mist einfach alles vorbei ist. Wie schafft ihr es nur durch diese Zeit?
